… und, das Brauchtum um Weihnachten herum tut dann noch ein übriges, den Glauben an jungfräuliche Geburt zu untermauern.

Gerade hat sowohl die Rundschau als auch die Heidelberger Hauptstelle gegen Drogenmißbrauch (HHgDm) vor den Gefahren des Weihnachtsfestes gewarnt.

Eindringlich werden die Bundesbürger aufgefordert, auf suchterzeugende Weihnachtssubstanzen zu verzichten, vor allem der leichtsinnige Griff ins Gewürzregal könne unabsehbare Folgen haben – und den ahnungslosen Konsumenten in Konflikt mit dem Betäubungsmittelgesetz (Btmg) bringen.

♣ Einhellig betont der Ethikrat, eine Impfpflicht für „wesentliche Teile der Bevölkerung“ müsse mit weiteren Maßnahmen ergänzt werden. Voraussetzung sei eine flächendeckende Abdeckung mit niedrigschwelligen Impfangeboten. Man solle alle Verpflichteten mit Terminangebot direkt zur Impfung einladen, nach Möglichkeit sollten die Menschen das Vakzin frei wählen dürfen.
Außerdem empfiehlt der Ethikrat, dass Deutschland ein nationales Impfregister einführt, um Umsetzung und Kontrolle zu erleichtern.

(mehr …)

Dez. 2021 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Senioren, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren
Nach einem Jahr Corona-Unterbrechung klingt dieses Jahr wieder mit dem traditionellen Weihnachtskonzert aus. Es war ein ereignisreiches und wunderbares Jahr, in dem die SCHOLA HEIDELBERG und das ensemble aisthesis viele aufregende Momente in der digitalen und analogen Welt erleben durften.

(mehr …)

Dez. 2021 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren, Metropolregion Rhein-Neckar | Kommentieren

Das Ende war blamabel und vorauszusehen, wenn auch nicht so. Im vorigen Monat wurde die Selbstauflösung des »PEN Zentrums Deutschsprachiger Autoren im Ausland«, Adresse London, bekannt. Die Gegenwehr der Mitglieder, teilweise presseöffentlich, war schwach.

(mehr …)

Dez. 2021 | Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

(mehr …)

Dez. 2021 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Politik, Wirtschaft | Kommentieren

Zunächst einmal: was für eine gute Idee. Das Jahrzehnt von 1929 bis 1939 zu beschreiben in Vignetten, die alle um Liebe kreisen (oder das, was angesichts der Neuen Sachlichkeit davon übrig geblieben sein soll), ermöglicht Florian Illies einen kurzweiligen und doch elementaren Zugriff auf die Kulturgeschichte.
Der Beginn mit dem Jahr 1929 und eine prominente Rolle für Alfred Döblin lassen darauf schließen, dass vielleicht auch die Form des Buches von Döblin und seinem um 1929 spielenden Roman „Berlin Alexanderplatz“ inspiriert sein könnte, nämlich durch das Verfahren der Montage. Unvermittelt stehen bei Illies Schlaglichter nebeneinander, durch Sternchen getrennt. So springt man vom ersten Date zwischen Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir in Paris zu dem von Sophie Scholl und Fritz Hartnagel, dazwischen fällt man mit Picasso, Brecht und Benn zwischen viele unglücklichen Frauen, mit Zelda und Scott Fitzgerald in eine Ehekrise und in die Ménage-à-trois auf Ibiza zwischen dem Dadaisten Raoul Hausmann, seiner Ehefrau Hedwig Mankiewitz und seiner „Muse“ Vera Broido. Es geht um die emanzipierte Liebe der „neuen Frau“ in Berlin, die Erich Kästner ratlos macht und ihn den Roman „Fabian“ schreiben lässt, es geht um homosexuelle Liebe bei Klaus Mann oder Christopher Isherwood, es geht um sadomasochistische Liebe zwischen dem Maler Rudolf Schlichter und seiner Frau Elfriede, genannt Speedy.

(mehr …)

Dez. 2021 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

In der Fankurve angekommen: Fußballfans bei einem Spiel der zweiten Bundesliga im sächsischen Aue protestieren gegen die Corona-Maßnahmen

Diese „Freiheit“  ist fatal für die neue pandemische Situation, in der wir uns befinden. „Sensibilisieren wir uns zu Tode?“, heißt die Sendung, die an diesem Sonntagabend im Zweiten Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde – und an der etwas sichtbar wurde, was man in der anhaltenden Pandemie insgesamt beobachten kann: wie nämlich ein Diskurs, der die angebliche Beschneidung von Freiheit, gesellschaftliche Zwänge und selbst auferlegte Zensur beschwört, vom Milieu der Impfskeptiker und Corona-Leugner allmählich in die bürgerliche Mitte transportiert wird. Dort wird er mit philosophischer Versiertheit und mit der philosophischen Bibliothek des ganzen Abendlandes im Rücken besonders kultiviert zelebriert.

(mehr …)

Nov. 2021 | Allgemein, Essay, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | 1 Kommentar

(mehr …)

Nov. 2021 | Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Allein mit Fakten und „libertärem Paternalismus“. schafft Deutschland keine Herdenimmunität

Die Freiheit Vieler muss beschnitten werden, weil sich wenige verweigern: Liberal ist das zwar nicht. Warum  aber gerade Freiheitsliebende für die Impfpflicht eintreten müssten. Ich schreib’s ungern: Ich bin für eine Covid-Impfpflicht. Ungern deshalb, weil ich – „eigentlich“ – ein Liberaler bin. Dieselbe Haltung, die mich für ein Recht auf Rausch eintreten lässt, so schädlich Alkohol, Nikotin und andere Drogen gesundheitlich und volkswirtschaftlich auch sein mögen, lässt mich vor der staatlichen Verordnung eines medizinischen Eingriffs zurückschrecken. Denn die Impfung – nicht der Piks, sondern das, was danach im Körper geschieht, ist natürlich ein medizinischer Eingriff.

 

(mehr …)

Nov. 2021 | Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

„Und als der Vollmond aufging, nahm Hänsel seine Schwester an der Hand und er folgte den kleinen Kieselsteinen, die wie brandneue Silbermünzen leuchteten und ihnen den Weg wiesen“

Kaum zweihundert Jahre trennen uns von Grimms Erzählungen, die 1810 von den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm gesammelt, transkribiert und 1812 veröffentlicht wurden. Dieses erste Manuskript, in dem sich mehrere Schriften vermischen, ist ein Juwel, das aus der Zeit gerettet wurde …

(mehr …)

Nov. 2021 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau, Politik, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

Wenn „die schönsten Sagen des klassischen Altertums“ von Gustav Schwab und seit Gustav Schwab – um sie uns näherzubringen – immer wieder neu erzählt werden,  dann werden sie auch für uns Heutige unterhaltend und belehrend. Die Frage ist, ob die Bibel – deren Weihnachtsgeschichte wir alle in den nächsten Tagen wieder hören oder lesen werden – in diesem Sinne als eine Legenden-Sammlung des spätklassischen Altertums verstanden werden kann, für die dann also auch gälte, dass sie durch immer neue Übersetzungen uns immer von neuem attraktiv gemacht werden soll. Am eindeutigsten mit einem Jein ist die Frage zu beantworten, wo sie Theologen betrifft. Sie jedenfalls können den Anspruch der Bibel, das „Wort Gottes“ zu sein, nicht als Metapher oder gar als Propaganda-Trick abtun.

(mehr …)

Nov. 2021 | Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Senioren, Theater, Zeitgeschehen | Kommentieren

« Vorherige SeiteNächste Seite »