Tragikomödie von Michael McKeever Deutschsprachige Erstaufführung
Premiere: Donnerstag, 16. November 2006 Inszenierung: Ute Richter
Es spielen: Ulrich Gall, Miriam Gruden, Sven Schöcker, Katharina Waldau,
Hans Zwimpfer. (mehr …)

Nov. 2006 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Tchibo, wir lieben es, täglich spät früh einen doppelten Espresso zum Wachwerden von den netten Damen in der Hauptstraße kredenzt zu bekommen. Auch kaufen wir dort immer wieder gern Dinge, die wir – zwar – nicht brauchen, die aber immer gut und irgendwann auch nützlich zu sein versprechen. Bislang seriöse Zeitungen tun dies nach. Nix gut, meinen wir: (mehr …)

Nov. 2006 | Allgemein, Feuilleton, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

Während es in Rom die „Banco spirito di sancto“ wirklich und real gibt, wird im gerade in die Kinos gekommenen Film: „Sakrileg“ hingegen Opus Dei als heilige Mafia dargestellt. Der katholische Geheimbund protestiert, erhofft sich vom Hollywood-Film aber auch Werbung in eigener Sache. (mehr …)

Nov. 2006 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal | Kommentieren

„Mei Musik passt zu allem!“
„Der Opa hat den Film gar nicht gemocht.“ Damit taten die Strauss-Erben, deren ergiebige Geldquelle Großvater noch bis 2019 sprudelt, ab, was den bisweilen als reaktionär verschrienen Alten schon viele Jahre früher wieder einmal als unverhofft Modernen entlarvt hätte; ja, sie gestatteten nicht einmal die Verfremdung als Ballettpartitur. (mehr …)

Nov. 2006 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Gefährliche Entwicklungen in Russland und ihre Folgen für Deutschland (mehr …)

Nov. 2006 | Allgemein, Feuilleton, Politik | Kommentieren

„Was mich fasziniert, ist der Gedanke, daß etwas Geistiges
eine derartige Kraft haben kann, daß man dafür sein Leben opfert –
und gegebenenfalls auch dafür tötet“. Christoph Peters

Ägypten 1993: der Kampf fundamentalistischer Terroristen gegen die Regierung Mubarak ist in seine heißeste Phase getreten. Seit Anfang der neunziger Jahre erschüttert eine Serie spektakulärer Anschläge das Land, deren Ziel es ist, den ägyptischen Staat in seinen Wurzeln zu treffen. Denn wenn erst einmal die Touristen aus Angst um ihr Leben ausblieben, würde die Wirtschaft des Landes und damit auch das Regime von Präsident Mubarak zusammenbrechen, und eine neue, islamische Regierung könnte die Herrschaft übernehmen. Das Buch: (mehr …)

Nov. 2006 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Nachdem das Theater der Stadt Heidelberg am 25. Oktober wegen eines Gutachtens, das auf Sicherheitsmängel hinwies, von Oberbürgermeisterin Beate Weber geschlossen worden war, ist es jetzt schon nicht mehr ganz dicht.
Mittlerweile nämlich – die Büros waren ohnehin bereits über die ganze Zeit hinweg bespielbar – kann nun auch in den Theaterwerkstätten schon wieder gearbeitet werden … (mehr …)

Okt. 2006 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Philanthropie-Zwang? Begriff „Gemeinnützigkeit“ von den Steuerbehörden normativ chaotisch verwendet.
Woher diese leeren Theater? Schuld ist nur der Staat! So setzte Karl Valentin ein, um beim Theaterzwang zu landen. Schüler würden ja auch nicht gefragt, Schülern graust es ja auch vorm Hingehen. Und? Die Schulen sind voll! Mit Freiwilligkeit macht man eben doch auf den meisten Gebieten schlechte Erfahrungen.
Seit gut einem Jahr untersucht eine Enquetekommission des Bundestages die Lage der Kultur in Deutschland. Ihr Problem stellt sich nur ein wenig anders als das Valentins. Es besteht nicht vorrangig in leeren Kulturstätten, sondern darin, daß die staatlichen Kassen kein Wachstum des Kulturetats mehr hergeben. (mehr …)

Okt. 2006 | Allgemein, Feuilleton, Politik | Kommentieren

1anetzebert-schroder-original.jpgAch, wenn wer seine Memoiren schriebe, der seine Erinnerungen, überhaupt alles und dennoch dezidiert auch sein Werk würde messen lassen sollen an alledem, was es längst schon gegeben hat? Wie wäre es zum Beispiel, wenn ein Politiker, und sei es ein ehemaliger Bundeskanzler, bevor er zu schreiben beginnt, vor einen Bücherschrank treten müßte, um sich wenigstens einen Abend oder zwei, mit dem zu beschäftigen, was die von ihm vertretene, verteidigte und zutiefst verinnerlichte europäische Kultur auf diesem Gebiet hervorgebracht hat?

Gerhard Schröder in der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte Heidelberg. Foto: Antoine Mechler (mehr …)

Okt. 2006 | Feuilleton, Politik | Kommentieren

Begriff in erster Linie „Kriegsführung mit spiritueller Bedeutung“ – David Cook räumt mit verharmlosenden Gerüchten auf: In seinem gerade veröffentlichten, fesselnden und exzellenten Buch „Understanding Jihad“ weist David Cook, Islamwissenschaftler an der Rice University in Houston, die qualitätsarme Diskussion ab, die seit geraumer Zeit über die Natur des Jihad in Umlauf gebracht wird: Daß er nämlicheine Form offensiver Kriegsführung oder (daß das geglaubt werde, scheint angenehmer) eine Art moralischer Verbesserung des Selbst wäre. (mehr …)

Okt. 2006 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude | Kommentieren

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