goya-ausstellung_ra_72dpi_oberer-teil.jpgDas Wehrgeschichtliche Museum im Schloss Rastatt zeigt ab dem 22. Mai Radierungen von Francisco de Goya (1746 – 1828). In den achtzig Originalgraphiken verarbeitet der spanische Künstler die Schrecken, die der napoleonische Krieg für Soldaten und Bürger mit sich brachte. Die Radierungen des Spaniers zählen neben seinen berühmten Fresken, Teppichen und Portraits zu seinen bedeutendsten Werken. (mehr …)

Mai 2007 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Plädoyer für den richtigen Umgang mit Büchern. Auf einen solchen Freifahrschein wartete man als Kritiker: Der bestqualifizierte Rezensent seines Buches, sagt da ein Autor im Interview, sei natürlich der, der sein Buch nicht gelesen, sondern bestenfalls von ihm gehört habe … (mehr …)

Mai 2007 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

David Harrowers „Blackbird“ als Seelenstrip zweier großartiger Schauspieler. Virtuos genau choreographiert in der Regie von Ute Richter im Heidelberger Zimmertheater als heißes
Wechselbad der Gefühle. (mehr …)

Mai 2007 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Daß ich gehorsam bin und so bescheiden
und immer aufsteh´ in der Straßenbahn,
und laß mir wöchentlich die Haare schneiden:
Das hat mein Mütterlein mir angetan ! (mehr …)

Mai 2007 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

natur-als-kunst_72dpi_oberer-teil.jpgDer Aufbruch in die Moderne wird in der europäischen Kunst gerne mit dem Siegeszug der Impressionisten gegen Ende des 19. Jahrhunderts gleichgesetzt. Aber dieser vielschichtige Prozess hat eine lange Vorgeschichte, in die diese Sonderausstellung einige Einblicke geben kann. Entscheidend wird die Abkehr von den tradierten Akademieregeln idealer Landschaftsauffassung hin zu einem subjektiven Naturerlebnis des Künstlers. (mehr …)

Mai 2007 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

grandmaster-flash-1.jpg Trau keinem unter 30: Gerade wurde Grandmaster Flash, ein Urvater des HipHop, in die Ruhmeshalle des Rock aufgenommen. Es war ein langer Weg durch die Institutionen. Seine Musik vereint mittlerweile schwarze Wohnprojekte, weiße Trailer-Parks und die Mittelschicht. Grandmaster Flash gilt als Erfinder des Cross-Fadens. Dabei wird von einem Plattenspieler zu einem zweiten übergeblendet. Heutige DJs zehren noch immer von der Einführung dieser Technik. (mehr …)

Apr. 2007 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der Mörder ist stets interessanter als der Ermordete. Das gilt zumal für seine Selbstwahrnehmung und die neugierige Öffentlichkeit. Mehr noch aber bleiben die Betroffenen an seine Untat gebunden. Notizen zum Täter-Opfer- Ungleichgewicht am Beispiel der RAF. (mehr …)

Apr. 2007 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Jede Menge Abendrot. Dabei geht es um Kinder und nun gar um etwas so Denkwürdiges wie die „Entdeckung der Kindheit“. Wer den Katalog liest, wird darüber informiert, wie die Gesellschaftskritik der Aufklärung die Kindheit als einen Naturzustand entdeckte, den es zu zivilisieren, den es in seiner Freiheit aber auch zu stärken galt. (mehr …)

Apr. 2007 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

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Wer die Initiative zum „Jahr der Geisteswissenschaften“ mehr als gar nicht analysiert, erkennt schon in der Zusammenfassung einzelner Wissenschaften zum Kollektiv eine Geste der Herablassung: „Warum hat man nicht das Jahr der Germanistik, der Kunstgeschichte, der Theologie oder das der Klassischen Philologie proklamiert? Warum hat man den Philologien oder den Geschichtswissenschaften keine separate Auszeichnung gewährt? Sind sie nicht groß, reich und interessant genug, um sich neben einem Fach wie der Physik oder neben den Geowissenschaften sehen lassen zu können? (mehr …)

Apr. 2007 | Allgemein, Feuilleton, Wissenschaft | Kommentieren

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Gerade wurde der 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge als Geburtsstunde der Europäischen Union gefeiert. Der Philosoph und Sozialwissenschaftler Jürgen Habermas bilanziert im NR-Interview die Entwicklung Europas und entwirft Perspektiven. Sein Plädoyer: Bei der Europawahl 2009 sollen die Bürger in einem Referendum darüber abstimmen, ob die Europäische Union künftig einen direkt gewählten Präsidenten, einen eigenen Außenminister und eine eigene Finanzbasis bekommt.

Neue Rundschau: Bei Kriegsende waren Sie 15 Jahre jung, aber alt genug, um die verheerenden Folgen von verblendetem Nationalismus noch aus eigener Anschauung mitzuerleben. Jetzt feiert die Politik 50 Jahre Römische Verträge – was sind Ihre Erinnerungen als Zeitzeuge?
(mehr …)

Apr. 2007 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

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