Besonders stolz ist der Festival-Leiter Michael Kötz nach dem letztjährigen Ausflug in eine luftige Zeltstadt am Rhein-Ufer, bei seiner Rückkehr in das zu einem „Bio-Center“ umfunktionierten „Stadthaus“ den Sitzungssaal des Mannheimer Stadtparlaments durch die Installation zahlreicher roter Tischlämpchen mit Schummerlicht nun in ein zweites Kino verwandelt zu haben, das die wärmend- vielversprechende Anmutung eines öffentlichen Bordells ausstrahlt … (mehr …)

Nov. 2008 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Lebe wild und durchgeknallt: Musikcomics haben sich als eigenes Subgenre etabliert. Comiczeichner und Musiker sind ja auch schon lange Verbündete. (mehr …)

Nov. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

Was verbindet Theater, Film, Fernsehen und Internet? Dieser spannenden Frage widmet die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg erstmals ein dreitägiges, internationales Festival „SOS – Stage on Screen“ Ende November in Ludwigsburg. (mehr …)

Nov. 2008 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

Es ist vollbracht! Der 9. November liegt hinter uns. Und nichts ist passiert, an das künftige Generationen sich erinnern müssten. Dabei muss man an diesem Tag auf alles gefasst sein. Am 9. November 1918 rief Philipp Scheidemann die Republik aus, am 9. November 1923 marschierten Hitler und Ludendorff auf die Münchner Feldherrenhalle, am 9. November 1938 erklang die Ouvertüre zur Endlösung der Judenfrage, und am 9. November 1989 begann die Auflösung der DDR im Dunst der Geschichte. Es scheint, als hätte der Allmächtige eine Vorliebe für dieses Datum, oder als wollte er den Vergesslichen entgegenkommen, indem er so viele „Events“ an einem Tag geschehen ließ. (mehr …)

Nov. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

Hartz-IV-Empfänger verlesen auf der Bühne intime Details zu Superreichen – und die Kritik stürzt sich auf diesen vermeintlichen Skandal. Wir meinen, zu Unrecht – denn das Hamburger Verarmungs-Oratorium „Marat, was ist aus unserer Revolution geworden“ ist das erste relevante Theaterereignis der neuen Zeit. (mehr …)

Nov. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der Georg-Büchner-Preis geht in diesem Jahr an den österreichischen Schriftsteller Josef Winkler. Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mit. Winkler wurde 1953 als Sohn eines Bauern in Kärnten geboren. Er lebt heute in Klagenfurt. Sein erster Roman von 1979 trägt den Titel «Menschenkind», 1982 erschien von ihm «Muttersprache».

Wollen wir über das Leben oder den Tod sprechen? (mehr …)

Nov. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Bei der Uraufführung war Hans Werner Henzes Phaedra eine chice, coole Angelegenheit, in einer funkelnden Installation von Olafur Eliasson und mit edel stilisierten Kostümen von Bernd Skodzig. Die Inszenierung von Peter Mussbach schickte die Solisten ins abstrakte All des Aufführungsraumes – gleich einer Flaschenpost. Das war also eine „Konzertoper“? (mehr …)

Nov. 2008 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Lord Dahrendorf, Ihr Lebensthema ist die Freiheit, biographisch, emotional und intellektuell – so haben Sie es jedenfalls einmal formuliert. Nun erlebt die Freiheit gerade ein weltweites Fiasko: Die Marktwirtschaft in den westlichen Demokratien ist durch die globale Krise der Finanzmärkte erschüttert. Erschüttert das auch den liberalen Denker Dahrendorf? (mehr …)

Okt. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Politik, Wirtschaft, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

„Wie ein Spiegel kommt dieser Film einher, und es ist interessant zu beobachten, wie genau die empörten Äußerungen aus den verschiedenen Lagern jeweils exakt diejenigen porträtieren, die sich zu Wort melden“. (mehr …)

Okt. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Individuell und kosmopolitisch – Ulrich Becks soziologischer Blick auf die Religionen
Die Chefdenker der «zweiten, reflexiven Moderne» haben die Religion entdeckt. Im Verlag der Weltreligionen, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts die hundert Jahre zuvor vom Lebensreformer Eugen Diederichs erfolgreich auf den Buchmarkt gebrachten Visionen einer Glaubensbibliothek der gesamten Menschheit fortschreiben will, legt Ulrich Beck nun sein individuelles Credo zu einer kosmopolitischen Religiosität der toleranten Friedensfähigkeit ab. (mehr …)

Okt. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal | Kommentieren

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