Frauen seien – zum Nachteil beider Seiten – maskulin und Männer feminin geworden; das sagt uns das Ergebnis einer Untersuchung des „Instituts für Geschlechterverständigung“ Fulda. Derselbe „gender switch“ spiele sich nicht nur in Fulda … (mehr …)
Brillant, wie Sloterdijk die Mechanismen der Skandalisierung in einem Satz zusammenfasst: „Das Prinzip des Skandals ist stets die Enteignung der Wahrnehmung durch die Paraphrase, und seine Vollzugsform ist die Vernichtung des Wortlauts durch das Gerücht.“ (mehr …)
Der Islam macht sich gerade auf, in einigen Ländern die zweite Religion Europas zu werden. Daraus bezieht er das Recht zur freien Religionsausübung, auf angemessene Gebetsstätten und unseren ganzen Respekt. (mehr …)
Kathrin Passig und Sascha Lobo helfen, das Leben so zu organisieren, dass man es nicht ständig organisieren muss. Ein ebenso provokantes wie brillant geschriebenes Lob der Disziplinlosigkeit – ein Muss für jede faule Sau (wie Kreativlinge von kleinkarierten „Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute“- Sagern gern genannt werden. (mehr …)
Die Ausstellung "Raub und Restitution" im Jüdischen Museum Berlin: Ein tiefer Blick in den Abgrund …
Zehn Jahre nach der Unterzeichung der sogenannten Washingtoner Erklärung zur Rückgabe geraubten Kulturguts greift das Jüdische Museum Berlin das Thema „Raub und Restitution“ auf. Anhand von 15 Fällen wird nachgezeichnet, welchen Weg die Kulturgüter vom Raub bis zur späteren Rückübertragung genommen haben. Die Vizedirektorin des Museums, Cilly Kugelmann, betonte, mit der Ausstellung wolle man zeigen, wie „kompliziert diese Situation ist und dass gestohlenes Gut irgendwann zurückgegeben werden muss“. (mehr …)
Die gegenwärtige Finanzkrise hält die Welt in Atem. Peter Sloterdijk hat eine philosophisch-literarische Theorie der Globalisierung vorgelegt. Im Rundschau-Gespräch denkt er kurz vor Jahresende über riesenhafte Pseudovermögen, Panikökonomie und die neue Stärke des Staates nach. (mehr …)
Der europäische Bürger, den bei den Worten „Christliches Abendland“ sowieso und alle Jahre wieder satte
Selbstzufriedenheit zu befallen pflegt, sieht nach der Lektüre von Deschner seine Suppe voller Haare. Christliche Unwissenheit und Arroganz werden durch ihn nachhaltig gestört, sein mehrbändiges – noch lange nicht abgeschlossenes – bei Rohwolt erschienenes) Werk bringt in der für Deschner typisch-gedrängten Form eine Unmenge von Material, mit dem das Christentum sich weithin als eine Religion des Aberglaubens und der Menschenfeindlichkeit darstellt. E r war in Heidelberg.
W i r haben ein Gespräch mit ihm geführt und es bewahrt für – auf dass es sich reime – Weihnacht zweitausendundacht: (mehr …)
Wer sagsts denn? „Wahrlich, i c h aber sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen“. Kant sagte (frei nach Math. 18,3 ?) im Alter alberne Reime auf, Leonardo da Vinci schleppte seine Staffelei wie einen Teddy hinter sich her. Was passiert, wenn bald Millionen wie die Kinder sind? (mehr …)
Die Klaus Tschira Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft gründen Haus der Astronomie in Heidelberg – unterstützt von der Stadt Heidelberg, dem Land Baden-Württemberg und der Universität Heidelberg. (mehr …)
Max Slevogts „Dame am Meer“ (1908) gehört zu den Publikumsmagneten in der Neuen Gemäldegalerie des Kurpfälzischen Museums und eroberte mühelos Platz eins bei den top ten der Jubiläumsfeierlichkeiten des Hauses in der Reihe „Mein Lieblingskunstwerk“. Vorgestellt worden war es von Franziska van Almsick.
Nun ist es, begleitend zur Sonderausstellung „Die Welle. Zauber der Bewegung“ aktuelles ‚Kunstwerk des Monats’. (mehr …)

