Die Fahrkarte habe ich aufgehoben. Das kleine ockerfarbene Pappstück, 3 x 5,5 cm, liegt in meiner Devotionalienschachtel: einfache Fahrt 2. Klasse von Frankfurt (Main) Hbf nach Amsterdam, ausgestellt auf den 7. August 1974, Preis DM 56,60. Der Zug trug den herrlichen Fernwehnamen »Wien-Holland-Expreß«. (mehr …)

Juli 2009 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Vor 100 Jahren wurde die Schriftstellerin Hilde Domin geboren – sie war die wohl erfolgreichste deutsche Lyrikerin, die durch Gedichte wie „Nur eine Rose als Stütze“ bekannt wurde. 1933 verließ sie Hitlerdeutschland und kehrte erst 1954 aus dem Exil zurück. Am 27. Juli 2009 wäre sie 100 Jahre alt geworden. (mehr …)

Juli 2009 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | 1 Kommentar

Nehmen wir doch einfach den Dingen, vor denen wir uns fürchten, die Maske ab, gehen wir (es lebe die veritanische Akademie) dem Tod, vor dem wir uns nicht zu fürchten haben, entgegen. Nähern wir uns ihm allein in der Sokrates zugesprochenen unkünstlichen Kühnheit. Nehmen wir dem Tod das „Metaphysische“, (mehr …)

Juli 2009 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, InfoTicker aktuell, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

Ausgelassene Stimmung, aber auch ein Hauch von Wehmut – Der Festakt vor der Sanierung der Heidelberger Städtischen Bühne (mehr …)

Juli 2009 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Zu Anfang des 16. Jahrhunderts verhalf der technologische Fortschritt, die Verbreitung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, den religiösen Loslösungsbestrebungen von Rom, die schon seit fast zwei Jahrhunderten gärten, zu neuer Durchschlagsqualität. (mehr …)

Juli 2009 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

Für Joschka Fischer ist Jürgen Habermas «fast ein Staatsphilosoph», für viele ist er immer noch der einflussreichste Denker Deutschlands. Die Mächtigen hören ihm zu, die Intellektuellen streiten mit ihm. Oder über ihn. Ein Rückblick zum 80. Geburtstag. (mehr …)

Juni 2009 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Als ich in den Jahren 1941, 42, 43 die am Wochenende erzielten Einnahmen in die Filiale der Kreissparkasse hinübertrug – die war in dem Haus neben unserem Haus -, da war Herr Gierer, der da amtete, ein Bankbeamter. Was ich, da der Vater tot und die Mutter im Betrieb war, als Buchhalter der Firma und Familie hinübertrug, und was Herr Gierer zählte und notierte und gleich in seinem Kassenschrank versorgte, wurde immer abgezogen von den Schulden, die wir bei Lieferanten hatten. (mehr …)

Juni 2009 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

„Am Pfingsttag (am Ende der sieben Osterwochen) vollendet sich das Pascha Christi in der Ausgießung des Heiligen Geistes. Dieser wird als göttliche Person offenbar, gegeben und mitgeteilt. Christus der Herr spendet den Geist in Überfülle.  (Apg 2,33.).
An diesem Tag wird die heiligste Dreifaltigkeit voll und ganz geoffenbart. Seither steht das von Christus angekündigte Reich allen offen, die an ihn glauben“
– sagen uns Theologen,  wir hingegen meinen:
Ekklesia semper reformanda –  (lat. „die immer der Reform bedürftige Kirche“): und geben einer der Kernaussagen des  Zweiten Vatikanischen Konzils recht, wonach die Kirche „stets der Reinigung bedürftig“ sei, weil sie „aus menschlichem und göttlichem Element zusammenwächst“ und deshalb „Sünder in ihrem eigenen Schoße“ umfasst. Ja, da schau her, das klingt ja gerade so, als ob damit (allein, mir fehlt der Glaube) gemeint wäre, was Sie jetzt hier lesen werden. (mehr …)

Juni 2009 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Sapere aude, Wirtschaft | Kommentieren

„Religion ist nicht Privatsache“: In Berlin wollten Fundamentalchristen den Religionsunterricht per Volksentscheid aufwerten. Berlin war Vorreiter. Als die Hauptstadt den verbindlichen Ethikunterricht für alle einführte, war das die längst überfällige Angleichung an die im aufgeklärten Westen üblichen Modelle, der Abschied vom Deutschen Sonderweg der engen Verknüpfung von Staat und Kirche. (mehr …)

Juni 2009 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Seit dem Tod Ernst Jüngers im Februar 1998 sind über zehn Jahre vergangen. In diesem Zeitraum haben sich die Bedingungen für eine Darstellung seiner Biographie bedeutend verbessert. (mehr …)

Juni 2009 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

« Vorherige SeiteNächste Seite »