Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende politische Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich. (mehr …)
Die gedrängte Sichtweise auf völlig verschiedene Filme, wie sie ein Filmfestival mit sich bringt, lässt gelegentlich merkwürdige Koinzidenzen hervortreten. (mehr …)
Bald ist er 76 Jahre alt, aber Leonard Cohen kann und will es nicht lassen, er spielt noch immer; im September kam sein neues Livealbum in die Plattenläden. Bei seinem Konzert in Stuttgart bereitete er sich und seinen Fans ein großes Fest. Fritz Feder war für uns dabei … (mehr …)
Die Zeit apokryphaler Texte für die Bühne dürfte spätestens mit diesen gradlinig-unverbogen-klaren und präzisen, einfachen und vollkommenen virtuellen Dialogen zu Ende gegangen sein. (mehr …)
20 Jahre Fatwa gegen den indisch-britischen Schriftsteller Salman Rushdie: Der Islamismus hat den Westen fester im Griff denn je – den linken Intellektuellen sei Dank.
Der Koran sagt die Wahrheit – sagt der Koran. Der Koran ist eine Erzählung – sagen die „Satanischen Verse“.
Sie verraten die Wahrheit. Sie versetzen den Mythos in das Setting eines Schelmenromans, in dem die Offenbarung sich immer wieder arrangiert mit den Widrigkeiten der Tagespolitik. Sie schreiben sich hinein in die historische Bedingtheit, erzählen, wie der Mythos fabriziert wurde. Der Roman wurde geschrieben auf dem Höhepunkt postmoderner Korrosion des Wahrheitsbegriffs. Man merkt es ihm an, mit seinem Wust aus Wundern, Versionen und Visionen. (mehr …)
Es sind merkwürdige Szenen und Situationen, die im Mittelpunkt der international ersten institutionellen Einzelausstellung von Rimini Protokoll stehen, die am Freitag, den 10. September um 19.00 Uhr im Heidelberger Kunstverein eröffnet wird. (mehr …)
Manischer Künstler und Kulturrabauke: Christoph Schlingensief galt als der Theater-Provokateur im deutschsprachigen Raum schlechthin. Jetzt trauert die Kultur-Szene um ihr «Enfant terrible». Der Regisseur ist am Samstag im Alter von 49 Jahren an Krebs gestorben. (mehr …)
Friedrich Pfäfflin versammelt Berichte von Weggefährten und Widersachern
Plädoyer für die Revision koranischer Aussagen aufgrund einer historischen Lesart. (mehr …)
Die Entscheidung von Yale University Press, ein Buch über den dänischen Karikaturenstreit ohne die betreffenden Zeichnungen zu veröffentlichen, ist ein weiteres und vielleicht das traurigste Beispiel für die Kapitulation vor religiösem Fanatismus – insbesondere dem muslimischen religiösen Fanatismus – der sich in unserem Kulturkreis breit macht. Sehen wir es mal realistisch: „Breit gemacht hat“, muss es dann heißen! (mehr …)