Seit es ihn gibt, hat der Monotheismus ein Medienproblem. Wie kann ein Gott, der kein Ding in der Welt, vielmehr der Schöpfer aller Ding und der mystische Hintergrund des Seins ist, präsent gemacht werden? Die Frage nach dem Medium des Monotheismus wird durch die aktuelle Konfrontation von Christentum und Islam neu angeschärft. Die Antwort heißt Weihnachten. (mehr …)

Dez. 2012 | Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Kirche & Bodenpersonal | Kommentieren

Deutschland ist Papst? Das will – was Wunder – nicht mal mehr die BILD „Zeitung“ glauben (machen). Wer nämlich will schon, und zumal jetzt noch, Papst sein? Hier in Heidelberg wird besseres Theater gemacht als dies wiewohl weltweit (sich) aufspielende kurieanische Haus am Tiber es auch nur zu versuchen in der Lage ist! Wie dem auch immer sei: Wir  hier am Neckar sind derzeit: Theater! (mehr …)

Nov. 2012 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

puppenspielerAls EKD -Ratsvorsitzender setzte sich Wolfgang Huber (erinnern wir uns seiner Heidelbergerr Zeit – „Genosse Bischof“ – das war einmal – war das so mal wirklich?) setzt er sich für religiöse Bildung in allen Kindergärten ein; wir hingegen wollen hier eine Lanze brechen gegen „Glaubensvermittlung in staatlichen Kindergärten“ – und in der sich daran anschließenden Kolumne „in vino veritas“ beschäftigen wir uns wie immmer mal wieder mit uns Häretikern … „Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) nämlich setzt sich und derzeit eben auch immer mal wieder –  dafür ein, daß religiöse Bildung und Werteerziehung in  a l l e n  Kindergärten einen „angemessenen Platz“ erhält.

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Okt. 2012 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Kirche & Bodenpersonal, Zeitgeschehen | 2 Kommentare

„Aber“, fragen wir mit Ernst Bloch, „wie macht man das, dass das Gute an der Provinz erhalten bleibt und wir trotzdem übergleichzeitig sind und nicht etwa in Kleinstädterei verfallen und ein tristes Spießbürgertum herauskommt?“ Warum sollen wir – haben wir dann uns gefragt – unsere Leser nicht mit einigen pamphletischen Episteln behelligen und wollen nun das Folgende auch geschrieben haben als künftige „Mit-Täter-Begleiter“ und verstanden wissen als Worte aufmüpfigen Beistandes für Zumbruch´sche Kreativwirtschaft! (mehr …)

Sep. 2012 | Heidelberg, Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Zeitgeschehen | 2 Kommentare

An Ermunterung und anteilnehmendem Interesse durch den damaligen Vorzeige-Herrscher der Aufklärung Friedrich den Großen an Voltaires Stück, das von einem Kameltreiber handelt, der vorgeblich Kontakt zu einem Erzengel hatte und sich fortan Prophet nannte, fehlte es wahrlich nicht: (mehr …)

Sep. 2012 | Allgemein, Feuilleton, Politik, Sapere aude | 3 Kommentare

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Im Namen der Toleranz
müssen wir das Recht
beanspruchen dürfen,
die Intoleranz
nicht zu tolerieren.

In vino veritas zum NPD Verbot:

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Sep. 2012 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Politik, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

 

Wozu es Nationen gibt, habe ich nie recht verstanden. Und nun aber genau diejenigen, die am liebsten von den Nationen – von zumal  d e r  – am liebsten sprechen, konnten es mir am allerwenigsten erklären. Nicht einmal versucht haben sie´s, all die Heidelbergensier, die da bettuchheraushängend (mit Ausnahme von KWJ) Geschlossenheit zeigten …

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Aug. 2012 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Zeitgeschehen | Kommentieren

Allenthalben wird in den deutschen Zeitungen mal wieder das „geistige Eigentum“ verteidigt. Aus dem Internet schlägt diesen Artikeln, anders als zur Zeit der Print-versus-Blog-Debatte kaum mehr Widerstand entgegen – zumindest publizistisch nicht, denn natürlich sind solche Artikel in den Zeitungen kaum anderes, denn Reaktion auf den erfolgreichen Protest gegen Acta.

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Aug. 2012 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau | Kommentieren

Lassen wir uns einmal fortreißen auf einem Weg des Denkens, auf dem sich nichts wiederholte, auf dem sich das Bekannte zum Unerhörten, das Gewußte zur erneuten Frage und die alten und großen Namen der Pädagogik und Philosophiegeschichte zu neuen, ein wenig verschobenen Merkzeichen wendeten. (mehr …)

Aug. 2012 | Allgemein, Essay, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

„Ja … warum lacht die Mona Lisa? / Lacht sie über uns, wegen uns, trotz uns, mit uns, gegen uns – / oder wie -?“, fragte seinerzeit Kurt Tucholsky. Die Fragen sind berechtigt. Denn die Dame, gut fünfhundert Jahre alt, ist immer wieder für Neuigkeiten gut. Auch wenn das Neueste – gerade als Sensation gemeldet – nur das Altbekannte bestätigt. (mehr …)

Juli 2012 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | 1 Kommentar

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