Friedrich Pfäfflin versammelt Berichte von Weggefährten und Widersachern.
Vor nicht allzu langer Zeit befand Marcel Reich Ranicki auf eine Leserfrage nach der heutigen und vor allem künftigen Wirkung von Karl Kraus, dass es damit nicht so weit her sei; diese Feststellung wurde ohne einen Ober- oder Unterton des Bedauerns getroffen. Ein kurzer Blick auf den Buchmarkt zeigt, dass die Diagnose haltlos ist. (mehr …)

März 2013 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

G 8 ist ein Problem für nahezu alle Jugendorchester. Durch den zeitigeren Schulabgang verjüngen sich die Orchester im Durchschnitt um ein Jahr. Im Landesjugendorchester  erschwert sich die Programmauswahl ebenso wie die Besetzung, die bei dieser Fördermaßnahme für junge Spitzentalente Baden-Württembergs vorsieht, nur in Ausnahmefällen Studenten zulassen zu können.
Für die Besetzung der Frühjahrs-Arbeitsphase 2013, die traditionell in und nach den Osterferien stattfindet, kommt erschwerend dazu, dass sich die Termine des schriftlichen Abiturs mit jenen des Landesjugendorchesters überschneiden. (mehr …)

Feb. 2013 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

Ja, es  ist ein Problem dass durch veraltete Sprache in Kinderbüchern falsche Weltbilder vermittelt werden. Aber es ist nicht das zentrale, schöne oder unschöne, richtige oder falsche Sprache lernt man vor allem aus den Massenmedien. Und dort liegt mehr im Argen als in Kinderbüchern. (mehr …)

Feb. 2013 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Einer der anerkanntesten Hamann-Forscher zeigt diesen als aufgeklärten Metakritiker der Aufklärung.
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Feb. 2013 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Ute Richter, Intendantin des Zimmertheaters Heidelberg, ist am 19. Januar 2013 bei einem feierlichen Empfang im Heidelberger Rathaus mit der Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg ausgezeichnet worden. Sie wurde für ihre herausragende und beispielhafte Arbeit als Leiterin des renommierten Heidelberger Zimmertheaters geehrt. Die Richard-Benz-Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt. (mehr …)

Jan. 2013 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

Großes Interesse an den Wittelsbachern – Erste Buchpräsentation zur 3-Länder-Ausstellung
Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Florian- Waldeck-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen (rem). In einem Festvortrag stellte Prof. Dr. Stefan Weinfurter (Universität Heidelberg) die erste Buchpublikation zur Ausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“ vor, die ab 8. September 2013 in Mannheim gezeigt wird. (mehr …)

Jan. 2013 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Wie alle bedeutenden Stücke Drama, ist auch „Dinner For One“  an Facetten ungemein reich. Allein die Vielzahl unterschiedlicher Interpretationen zeigt, wie in jedem Betrachter eine Saite zum Schwingen, eine andere zum Schweigen gebracht wird. (mehr …)

Dez. 2012 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Nahm Martin Heidegger der Philosophie die Unschuld ihrer kontemplativen Weltabgewandtheit, ihres spekulativen Müßiggangs und dem verbunden ihrer relativen politischen Folgenlosigkeit?
Heidegger schaffte es scheinbar mühelos, sich punktgenau mit dem Auftakt des Dritten Reichs aus der tiefsten Lektüre der Vorsokratiker umstandslos in die unheilvollen Gefilde der politischen Machthaber zu begeben …

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Dez. 2012 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Wie alle bedeutenden Stücke Drama, ist auch „Dinner For One“  an Facetten ungemein reich. Allein die Vielzahl unterschiedlicher Interpretationen zeigt, wie in jedem Betrachter eine Saite zum Schwingen, eine andere zum Schweigen gebracht wird. (mehr …)

Dez. 2012 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Wolfgang Blau

»Das Leistungsschutzrecht war eine Machtprobe für den Springer-Verlag, und Springer hat gewonnen.« So hat es Wolfgang Blau, der Chefredakteur von »Zeit Online«, in einer Keynote formuliert, die er  bei einer Urheberrechts-Fachtagung von Bündnis 90/Die Grünen hielt. Er erläuterte, warum das geplante Gesetz nicht nur nicht hilfreich, sondern schädlich ist. Er forderte von Politikern den Mut, offen auszusprechen, dass infolge der Digitalisierung »ganze Branchen und ganze Berufszweige verschwinden werden«. Und er plädierte dafür, sich mit den heute kaum noch nachvollziehbaren Argumenten zu beschäftigen, mit denen frühere umwälzende Technologien wie der Buchdruck und die Eisenbahn bekämpft wurden.
Ich möchte dazu beitragen, dass diese bemerkenswerte Rede möglichst große Verbreitung findet, und dokumentiere sie hier mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Wolfgang Blau:
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Dez. 2012 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude, Zeitgeschehen | 12 Kommentare

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