Unverfügbar“ , das ist ein geheimnisvoll wehrhaftes, ein beinahe schönes Wort. Es hat geraume Zeit denen geholfen, die jenen diversen gattungspolitischen Projekten etwas entgegensetzen wollten, die im Namen des “alten“ Adams oder eines “neuen“ Menschen auftraten. (mehr …)
Der französische Sänger und Komponist Georges Moustaki ist tot. Er starb in Nizza im Alter von 79 Jahren. Moustaki schrieb viele bekannte Chansons – unter anderem für Edith Piaf. Auch als Interpret hatte er großen Erfolg. (mehr …)
Skandal! In diese Rubrik fiel die legendäre Uraufführung des „Sacre du Printemps“ von Igor Strawinsky vor fast genau 100 Jahren in Paris. Der Skandal ist verschwunden, die Musik geblieben.
Als Sarah Kirsch Anfang der Siebziger ihren Gedichtband „Zaubersprüche“ veröffentlichte, wurde Lyrik vielleicht ein letztes Mal in Deutschland als Macht erlebt. Und doch: „Schon in ihren frühen Gedichten war nicht jede Ausweglosigkeit politischer Natur. Die berühmten ‚Schwarzen Bohnen‘ der ‚Zaubersprüche‘ waren auch ein Sinnbild des weltvergessenen Zustands rasender Verliebtheit. Von Sarah Kirsch stammen einige der schönsten und ausgelassensten Liebesgedichte deutscher Sprache, das frühe ‚Dann werden wir kein Feuer brauchen‘ etwa oder ‚Die Luft riecht schon nach Schnee‘, das mit den Zeilen endet: ‚Schnee fällt uns/ mitten ins Herz, er glüht/ Auf den Aschekübeln im Hof Darling flüstert die Amsel‘.“ (mehr …)
Beim Festakt zum 450. Jubiläum des Heidelberger Katechismus haben prominente Politiker und Kirchenvertreter die Bedeutung der reformierten Bekenntnisschrift gewürdigt. An der Feier in der Heidelberger Heiliggeistkirche nahmen am Samstag u.a. der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, Landesbischof Ulrich Fischer, Erzbischof Robert Zollitsch (den die Gastgeber nota bene auch hätten einladen sollen, ein „Grußwort“ zu sprechen), der Rektor der Universität Heidelberg Winfried Eitel, der Direktor des Kurpfälzischen Museums Frieder Hepp sowie Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner teil. Zugleich wurde die internationale Ausstellung „Macht des Glaubens“ im Kurpfälzischen Museum und im Heidelberger Schloss eröffnet.
Darwin hatte doch Recht: Der Mensch ist eine „Überlebensmaschine“. Und, der Glaube an Gott sei nur das „Bedürfnis nach einer gütigen Diktatur“. Drei neue Bücher fordern eine Rückkehr der Vernunft und rechnen ab mit den christlichen Fundamentalisten. (mehr …)

Vorwärts immer, rückwärts nimmer …
Das 1988 von der peruanischen Tänzerin und Choreographin Jai Gonzales und dem Heidelberger Zirkusartisten Bernhard Fauser gegründete Ensemble feiert in diesem Sommer sein 25 jähriges Bestehen. In einem sich auf drei Wochenenden erstreckenden Programm gibt es vom 21. Juni bis 7. Juli 2013 ein Wiedersehen mit treuen Weggefährten und „best off“- Stücken wie auch eine ganz besondere Premiere. (mehr …)
Eine Ausstellung des Freundeskreises Willy Brandt-Haus und der Friedrich Ebert Stiftung im Friedrich-Ebert-Haus Heidelberg (mehr …)
Nahm Martin Heidegger der Philosophie die Unschuld ihrer kontemplativen Weltabgewandtheit, ihres spekulativen Müßiggangs und dem verbunden ihrer relativen politischen Folgenlosigkeit?
Heidegger schaffte es scheinbar mühelos, sich punktgenau mit dem Auftakt des Dritten Reichs aus der tiefsten Lektüre der Vorsokratiker umstandslos in die unheilvollen Gefilde der politischen Machthaber zu begeben … (mehr …)