Wilhelm Fraenger

Wilhelm Fraenger

1919-1922 – Eine Erinnerung in Zitaten aus Anlass des 50. Todestages von Wilhelm Fraenger am 19. Februar 2014, ausgewählt von Wolfgang Hempel
Ein Freundeskreis lässt sich in Namen fassen: Carlo Mierendorff und Theodor Haubach aus Darmstadt, der Rheinpfälzer Carl Zuckmayer, Egon von Ranshofen-Wertheimer, Wolfgang Petzet, Henry Goverts, der Dichter Hans Schiebelhuth, Emil Henk, Percy Gothein und Wolfgang Frommel, …
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Jan. 2014 | Heidelberg, Allgemein, Essay, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

Frieden zwischen Israelis und Palästinensern ist möglich – aber nur, wenn beide Seiten auf ihre Opferrolle verzichten. Was würde gewesen sein, wenn der israelische Ministerpräsident zu Beginn seiner Rede auf der Gipfelkonferenz in Scharm al-Scheich sich an das palästinensische Volk gewendet und erklärt hätte, Israel anerkenne das Leid, das dieses Volk erlitten habe, und werde seinen Teil der Verantwortung dafür übernehmen? Welchen Einfluß hätten solche einfachen und direkten Worte auf die palästinensische Öffentlichkeit, und wie würden sie die künftige israelische Verhandlungsposition schwächen oder stärken? (mehr …)

Jan. 2014 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Sapere aude, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

Unter dem Titel „Ersessene Kunst — Der Fall Gurlitt“ befassen sich am 26. Januar 2014 WissenschaftlerInnen und JurististInnen mit den Themen u. a. mit der Geschichte der Sammlung Gurlitt, der Klassifizierung von Kunstsammlungen als Raubkunst, Beutekunst u. ä. sowie historischen und gegenwärtigen Aspekten der Restituierungspraxis.

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Jan. 2014 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Zeitgeschehen | Kommentieren
 junge Welt dokumentiert eine gekürzte Fassung seiner dort gehaltenen Rede. Die Zwischenüberschriften sind hinzugefügt worden. – Zu seiner größeren Verbreitung soll seine Veröffentlichung auch hier dienen: (mehr …)
Jan. 2014 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

Seit es ihn gibt, hat der Monotheismus ein Medienproblem. Wie kann ein Gott, der kein Ding in der Welt, vielmehr der Schöpfer aller Ding und der mystische Hintergrund des Seins ist, präsent gemacht werden? Die Frage nach dem Medium des Monotheismus wird durch die aktuelle Konfrontation von Christentum und Islam neu angeschärft. Die Antwort heißt Weihnachten.

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Dez. 2013 | Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Sapere aude | Kommentieren

OLYMPUS DIGITAL CAMERAVon mir aufgefordert, mich zu beschreiben, zu schreiben, wer ich bin, beginne ich zu straucheln wie ein – gestern gerade einen hier in meinem Grabengassen-Hofgarten gesehen – Tausendfüßler, der erklären soll, wie er seine Gehbewegungen koordiniert. Wer sich fragt, sage ich mir, wer er sei, der ist ja schon halbwegs neurotisiert; er gerät sich selbst ins Gehege beim Bemühen um eine Antwort.

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Dez. 2013 | Heidelberg, Allgemein, Essay, Feuilleton | 3 Kommentare

Polemiker, Unruhestifter und die Unruhe überhaupt haben hierzulande einen einen schlechten Ruf. Zu Unrecht meinen wir, denn Unruhestifter (womit wir nicht Neinsager auf  Teufel komm raus meinen)  haben dafür gesorgt, dass demokratische Strukturen eingeführt oder verbessert wurden, ihr Unruhegeist gelte uns als demokratisches Elixier. Am, besser noch, hinterm Ofen sitzend aber, beschäftigt und zufrieden mit der Tageszeitung, sitzt, der da (Text im Anhang) singt: „Lisette, noch ein Gläschen Bier, ich will ein braver Bürger werden …“ –  so wird ein solcher von oben geliebt. Und dann liebt auch er alles und sich auch. Und hat Ärger mit Niemandem! (mehr …)

Dez. 2013 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude, Zeitgeschehen | 2 Kommentare

Der Virtuose der Gelassenheit: Zum Tod von J.J. Cale (26.7.13)
Unter den amerikanischen Songschreibern war J. J. Cale ein unsichtbarer Riese. Er war ein scheuer, bescheidener Mann. Er mochte keine Reisen. Er hatte Flugangst. Er lehnte Promotion ab. Er hatte bloß einen großen Hit, „Cocaine“, an den sich nur ältere Semester erinnern, denn er datiert von 1977. J. J. Cale blieb ein Rätsel. Musikjournalisten arbeiteten sich an ihm ab, doch offenbar gab es gar kein Geheimnis um den Eigenbrötler:

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Dez. 2013 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | 1 Kommentar

Cortez hat ihn bereits bei den Azteken gefunden, die Meder wurden von Ben Akiba gerühmt, weil sie nur auf die Hand küssten. Dem Vollmond Küsse zuzuwerfen mit einer Hand, das war im Land des Götzen Baal der Brauch, darüber wissen wir über Hiob, der sich vor Jehova verteidigt, solches nie getan zu haben. Noch die alten Römer ehrten unzugängliche Götterstatuen per Handkuss. Solchermaßen heidnisch verfilzt sind die Wurzeln der Redewendung: Das nehm ich doch mit Handkuss.

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Dez. 2013 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

Zum Todestag am 30. November (mehr …)

Nov. 2013 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

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