Vom 21. März bis zum 21. Juni 2015 beschäftigt sich die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden mit dem Mythos des früh verstorbenen Künstlers, in einer umfangreichen Gruppenausstellung mit Werken von Absalon, Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Eva Hesse, August Macke, Vincent van Gogh und vielen anderen.
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Mit einem Konzert des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin unter der Leitung von Tugan Sokhiev startet das Musikfestival „Heidelberger Frühling“ am Samstag, den 21. März in seine 19. Saison. Weit über 100 Veranstaltungen stehen bis zum 25. April auf dem Programm, von denen viele exklusiv in Heidelberg zu hören sind. Dazu gehören unter anderem die ersten gemeinsamen Konzerte der Pianisten András Schiff und Igor Levit sowie der Sänger Thomas Hampson und Thomas Quasthoff. Unter dem Titel „Freiheit wagen“ greift das Festival die aktuelle Debatte um die Chancen und Gefahren des digitalen Wandels auf und fragt in diesem Kontext insbesondere nach der Verantwortung der Künste und Künstler in Zeiten gravierender gesellschaftlicher Umbrüche.
Nein, die Göttin ist nicht tot. Allen Unkenrufen, allen Abgesängen, aller Häme ob ihres vermeintlich altersunziemlichen Pleinair-Popos bei den Grammys und ihres als Vorzeichen des Endes gedeuteten Bühnensturzes zum Trotz ist Madonna mit ihrem neuen Album Rebel Heart auf der Höhe jener Zeit, deren Maß sie selbst mitbestimmt hat, es wirkt mit seinem Stilpluralismus, der unter anderem House, Elektropop, Dance, Reggae, Dubstep und Rap umfasst, wie ein vorläufiger Schlussstein der musikalischen Entwicklung Madonnas, die seit Ende der 1990er Jahre mit Alben wie Erotica (1992), Ray of Light (1998) und Music (2000) eine alles in allem eine unbestreitbar positive Wendung genommen hat.
Der Codex Manesse ist die umfangreichste und berühmteste Liederhandschrift des Mittelalters. Mehr als die Hälfte der überlieferten Strophen sind nur in dieser Handschrift bewahrt geblieben. Lothar Voetz schreibt die Geschichte der Liedersammlung in seinem neuen Buch „Der Codex Manesse“ umfassend und verständlich. Zudem enthält das Buch eine reiche Auswahl der schönsten Abbildungen und Seiten aus dem Codex. Es erscheint am 25. März im Lambert Schneider Verlag.
05. März 15. Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf, sich bei seiner bevorstehenden Reise nach Saudi-Arabien mit Nachdruck für die bedingungslose Freilassung des Bloggers Raif Badawi einzusetzen. Angesichts des nun drohenden weiteren Prozesses gegen Badawi mit der Gefahr eines Todesurteils hält die Organisation diplomatische Zurückhaltung dabei für fehl am Platze.
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Eric Assous´ Nos Femmes erlebte gerade in der deutschen Fassung von Kim Langner eine gefeierte Premiere in Heidelberg. Assistenz: Katharina Buchner, Licht: Ralf Kabrhel, Gemälde: Gerlinde Britsch.
Im Gespräch: Der Schriftsteller und Essayist Pascal Bruckner hofft, dass sich (auch) Frankreich im Angesicht des Terrors wieder auf seine freiheitlichen Werte besinnt. Europa sieht sich einer Doppel-Bedrohung ausgesetzt.

Ein taz-Redakteur wirft der Süddeutschen Zeitung vor, bei Beilagen konsequent Werbung und Redaktion vermischt zu haben. In England erhebt ein Ex-Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen die Zeitung The Telegraph. Sie habe die Interessen von Anzeigenkunden über jene der Leser gestellt. Die Geschichten gleichen sich und sind doch verschieden. Sie berühren beide einen wunden Punkt der Medien: die berühmte Glaubwürdigkeit.
Die Proteste der Pegida sind rassistisch: Sie verrühren Islamismus und Islam – so wie die Islamisten selbst es auch tun. Aber zu sagen, der „Islamische Staat“ habe mit dem Islam „nichts zu tun“ ist ebenso falsch. Statt dessen gilt es, Islamkritik an der Seite aufgeklärter Muslime zu entfalten.
