Die Willibald-Kramm-Preis Stiftung 2015 geht an den Michael Lingrên
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In einem Interview hat Latchinian nun angekündigt, gegen die Entlassung zu klagen. Jeder wisse, dass sein IS-Vergleich „nur ein Vorwand“ für seine Kündigung gewesen sei. Denn es „störe natürlich, wenn ganz schnell zwei Sparten abgeschafft werden sollen und jemand sagt: Das finde ich so nicht umsetzbar“.
Der Intendant des Rostocker Volkstheaters, Sewan Latchinian, ist fristlos entlassen worden. Diese Entscheidung traf der Hauptausschuss der Rostocker Bürgerschaft mit 6 Ja- und 5 Nein-Stimmen. Latchinian hatte bei einer Demonstration Anfang März die Theaterpolitik in Mecklenburg-Vorpommern mit den Kulturzerstörungen durch die Terrormiliz Islamischer Staat verglichen. „Ich kann leider nichts mehr für die Hansestadt tun. Ich bedanke mich sehr für die Solidarität und Unterstützung“, sagte Latchinian nach seiner Entlassung.
Weltstars mit Programmen oder in Konstellationen, die man andernorts nicht hören kann – gleich zwei solcher Konzerthighlights stehen am Wochenende beim Musikfestival „Heidelberger Frühling“ an:
Heute (Samstag) um 19.30 Uhr singt Thomas Hampson mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen die deutsche Erstaufführung des Liedzyklus‘ „Letters from Lincoln“, die der amerikanische Komponist Michael Daugherty eigens für den Star-Bariton komponiert hat.
Urheberrechtspolitik ist auch ohne Reform des Urheberrechts möglich. Freie Lizenzen wie Creative Commons können Interessen versöhnen und Gewinn für alle bringen. Der Reformbedarf im Urheberrecht ist groß, die Liste der Reformvorschläge lang. Viele dieser Vorschläge aber sind umstritten, unrealistisch oder beides. Ein Beispiel für die Schwierigkeit, die neue Ideen haben, ist die Forderung, die urheberrechtliche Schutzfrist zu verkürzen.
Zum 70. Jahrestag des Befreiung vom Faschismus, dem 8. Mai 2015, präsentieren „Die Grenzgänger“ „Und weil der Mensch ein Mensch ist!“
Die Gruppe um den Bremer Liedermacher und Liedersammler Michael Zachcial setzt auch auf ihrem neuen Album ihre spannende Spurensuche rund um das deutschsprachige Volksliederbe fort.
Er sei – das sagt Sir Simon Rattle über den Pianisten Menahem Pressler – der „älteste Teenager der Welt“ . Auf 90 Jahre Leben – zumeist mit dem Klavier – blickt der deutsch-amerikanische Musiker in einer neuen Staffel unserer Reihe „Begegnungen mit musikalischen Zeitzeugen“ zurück.
Buchneuerscheinung über „Geniale Begegnungen“ mit besonderen Forscherpersönlichkeiten
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Coen Simon (geb. 1972) ist Philosoph und Schriftsteller. 2012 erhielt er den Socrates-wisselbeker-Preis für seine Kolumne „Philosophieren ist einfacher als du denkst“.
Sollten Sie von Coen Simon noch nichts gehört haben: Lernen Sie ihn kennen! Er ist der neue Star am Philosophiehimmel – jung, smart, Familienmensch, medientauglich für die Generation YouTube. Und der Niederländer kann verdammt gut schreiben – seine Art, Literarisches mit Philosophischem zu verweben, von persönlichen Geschichten und Begebenheiten auf universelle Fragen zu kommen, verspricht intelligentes Lesevergnügen voller Esprit.
In dem Bestseller „Warten macht glücklich!“ umkreist er die Philosophie der Sehnsucht und legt in zahlreichen Beispielen dar, dass es – was Wunder – „die Sehnsucht danach“ ist, worauf wir warten. Das Buch erscheint am 25. März im Theiss Verlag.
Ein bemalter Teller der Maya, die Trommel eines lappländischen Schamanen oder ein hölzerner Hauspfosten aus Kamerun – die Religionen der Welt, ihre Riten und Mythen finden sich in den unterschiedlichsten Gegenständen wieder. In seinem neuen Band stellt Claudius Müller 26 solcher beeindruckender Objekte vor und beleuchtet anhand dieser Zusammenhänge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Glaubensrichtungen.
Im Rahmen der Reihe „BotenStoffe“ hat der Heidelberger Theaternachwuchs im Zwinger1 immer wieder die Möglichkeit, seiner Fantasie und Kreativität freien Lauf zu lassen. Diesmal wird es bunt und tänzerisch bei dem Assistentenprojekt des Theaters und Orchester Heidelberg.