Also, wir wollen ja am heutigen Fronleichnams-Feiertag  Niemandes Seele verletzen,  noch und schon gar nicht am alleinseeligmachenden Glauben rütteln und nicht zuletzt war das zu tun ja zuzeiten um dreizehnhundert herum ja mit Fegefeuer bestraft worden; und,  es ist ja hierzulande (wo bitte bleibt da – auf der Strecke! – die Trennung von Staat und Kirche) auch noch und immer(fort?) strafbewert:
Strafgesetzbuch (StGB) § 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

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Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, Gesundheit, Zeitgeschehen | Kommentieren

u1_978-3-10-035902-5Schämt euch – und verändert die Welt!  Wieder mit Plastiktüten nach Hause gekommen? Das Billig-T-Shirt aus dem Discounter war einfach zu günstig? Schon wieder Essensreste weggeworfen? – Es gibt viele Gründe, sich zu schämen. Und ebenso viele Gründe, endlich etwas zu ändern. In Kulturen, die das Individuum ins Zentrum des Sozialen stellen, werden Schuldgefühle als wichtigster Motor des eigenen Handelns propagiert. Doch während diese uns an unsere persönlichen Standards und Überzeugungen erinnert und uns Fairtrade-Kaffee und Ökostrom kaufen lässt, greift sie im Kontext von korrupten Institutionen und mächtigen Konzernen zu kurz. Schämen allein genügt nicht!
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Juni 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

wilhelm-fraenger-kolWilhelm-Fraenger-Gesellschaft e.V. Potsdam, der Heidelberger Kunstverein und das Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg laden aus Anlass des 125. Geburtstages am Freitag, dem 5. Juni 2015, 19.00 Uhr in den Großen Salon des Kurpfälzischen Museums Heidelberg,
Hauptstr. 97, 69117 Heidelberg, zu einem Abend über Wilhelm Fraenger ein.

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Juni 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

Plakat-Medium-228x730Das Theaterspielen an Waldorfschulen hat eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. So wird einmal gegen Ende der 8. Klasse und dann wieder zum Ende der Schulzeit ein Theaterstück gemeinsam erarbeitet. Jeder Schüler übernimmt dabei mindestens eine Rolle. Auch die Requisiten, das Bühnenbild, die Kostüme, Beleuchtung, Musik, Maske, Plakate, Werbung und das Programmheft werden von den Schülern in Eigenregie organisiert. Die diesjährige 11.Klasse der Freien Waldorfschule Heidelberg wird Carl Zuckmayers „Der Gesang im Feuerofen“ am 19. & 20. Juni, jeweils um 19.30 Uhr zur Aufführung bringen. Das Kriegsdrama „Der Gesang im Feuerofen“ beruht auf einer historisch belegten Situation.

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Juni 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren
Bild: Falk von Traubenberg.

Bild: Falk von Traubenberg.

Badisches Staatstheater Karlsruhe: Kein Bühnenbild dank Verdi-Streik! Schillers Räuber; so nämlich, wie im Foto links,  hätte es – eigentlich –  aussehen sollten: Das Bühnenbild formt grob das Gesicht des abwesenden Vaters Graf Moor. Generalintendant Peter Spuhler aber hat hinter den Kulissen mit angepackt, so kamen die Räuber denn dann doch noch auf die die Welt bedeutenden Bretter – das fehlende Bühnenbild jedoch konnte der Chef nicht ersetzen.  Vor dieser Situation standen die Verantwortlichen des Badischen Staatstheaters. Hier musste die Inszenierung von Schillers „Die Räuber“ kurzerhand ohne die passende Deko auskommen.

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Mai 2015 | Allgemein, Feuilleton, Theater, Zeitgeschehen | Kommentieren

MI0000002850Lang ist’s her! Dass Bands wie King Crimson, Jethro Tull, oder, ja auch die legendären Gentle Giant in der Heidelberger Stadthalle ein und aus spielten. Der Aufstieg des Punkrock Ende der 70er Jahre bereitete der anspruchsvollen Rockmusik ein jähes Ende. Manche Bands wie Yes oder Genesis überlebten zwar und wurden sogar, was Wunder, kommerziell erfolgreich;  dies aber nur durch die Hinwendung zu seichteren Gefilden: die Yes-Hörerschaft etwa wurde so zum mehr oder weniger glücklichen Besitzer eines einsamen Herzens („Owner of a Lonely Heart“) und mit der Verabschiedung Peter Gabriels von Genesis bekam man nun leichtere Kost in der Person …

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Mai 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Senioren | 3 Kommentare
dtv, 2015 320 Seiten, kartoniert, Euro 9,90

dtv, 2015
320 Seiten, kartoniert, Euro 9,90

„Die Simpsons ist die wohl erfolgreichste TV-Serie aller Zeiten“, weltweit bekannt und bei allen Generationen beliebt, vor allem wegen der vielen aktuellen und satirischen Anspielungen auf Politik und Gesellschaft, die sie enthält. Schon viele Akademiker haben versucht, in die Serie noch mehr hinein zu interpretieren, zum Beispiel Psychologie, Philosophie und sogar Religion. Simon Singh macht jetzt dasselbe mit Mathematik.
In seinem Buch Homers letzter Satz erläutert der britische Wissenschaftsjournalist, wie die Autoren der Serie, die teilweise Doktortitel in den Fächern Informatik und Mathematik tragen, ihr Wissen in Die Simpsons und in Futurama eingebaut haben, und lüftet die mathematischen Geheimnisse rund um die populärste Fernsehfamilie der Welt.
Für dieses Buch muss man Mathematik nicht studiert haben, denn Singh erklärt leicht und locker. Ein Buch für alle, die Spaß an Mathe, versteckten wissenschaftlichen Hinweisen und vor allem an Kult-Zeichentrick haben.

 

 

Mai 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

Keith-JarrettWas sagt man über einen Musiker, über den schon alles gesagt wurde? Jemand, der sämtliche bedeutenden Preise der Musikwelt abgeräumt hat? Einer, über den Musikkritiker ausschließlich in Superlativen sprechen? Am besten, man lässt ihn selbst zu Wort kommen. Und wenn Keith Jarrett, der heute, am 8. Mai 2015 seinen 70. Geburtstag feiert, über Musik redet, dann wird klar: Er ist Musiker mit Seele, Geist – und seinem ganzen Körper.
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Mai 2015 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | 1 Kommentar

Warum Zufälle, Wunder & unglaubliche Dinge jeden Tag passieren

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Mai 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau | 1 Kommentar
Als "Entartete Kunst" galten im NS-Regime alle Kunstwerke und kulturellen Strömungen, die mit dem Kunstverständnis und dem Schönheitsideal der Nationalsozialisten nicht in Einklang zu bringen waren: Expressionismus, Impressionismus, Dadaismus, Neue Sachlichkeit, Surrealismus, Kubismus oder Fauvismus.

Als „Entartete Kunst“ galten im NS-Regime alle Kunstwerke und kulturellen Strömungen, die mit dem Kunstverständnis und dem Schönheitsideal der Nationalsozialisten nicht in Einklang zu bringen waren: Expressionismus, Impressionismus, Dadaismus, Neue Sachlichkeit, Surrealismus, Kubismus oder Fauvismus.

Vom 17. Mai bis zum 23. August präsentiert der Mannheimer Kunstverein in Kooperation mit der Kunsthalle Mannheim und den Reiss-Engelhorn-Museen und unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz, eine Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte, im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Kuratiert wurde sie von Prof. Dr. Matthias Wemhoff und Dr. Marion Bertram, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin.

2010 wurden bei einer archäologischen Grabung am Roten Rathaus in Berlin im Vorfeld von U-Bahn-Arbeiten 16 Skulpturen der klassischen Moderne entdeckt. Als sich herausstellte, dass es sich bei diesen Stücken um von den Nationalsozialisten als »Entartete Kunst« aus deutschen Museen entfernte und seitdem vermisste Kunstwerke handelte, wurde aus der Entdeckung eine international beachtete Sensation. In Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle »Entartete Kunst« der Freien Universität Berlin und dem Georg-Kolbe-Museum Berlin konnten alle Funde identifiziert werden: Die Skulpturen sind zwischen 1918 und dem Beginn der 1930er Jahre geschaffen worden und in die bedeutendsten deutschen Kunstsammlungen gelangt. Dort waren sie nur wenige Jahre ausgestellt. Ihr heutiger Zustand ist in unterschiedlicher Intensität von den Schäden geprägt, die beim Brand nach der Bombardierung 1944 entstanden.

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Mai 2015 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

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