image002Die Stiftung Heidelberg Laureate Forum Foundation (HLFF) lädt am Sonntag, 5. Juli, von 18 bis 20 Uhr, herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Mathematik  des Planeten Erde“ in den Heidelberger Karlstorbahnhof ein.

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Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

 

Wolken-Kunst

An der Wand: Wolken-Kunst

Blauer Himmel überm Schloss

Blauer Himmel überm Schloss

Wenige Stunden vor dem Ereignis „Empfang der Stadt aus Anlasss des Beginns der Heidelberger Schlossfestspiele“ vergoss der Himmel derart wuchtig vom Sturm gepeitschte Tränen, dass die Scheibenwischer der Autos die Wassermassen kaum von der Windschutzscheibe zu fegen in der Lage waren und man hätte mitweinen mögen über die wahrscheinlich ins Wasser fallende Premiere von Shakespeares Romeo und Julia am Abend nach dem Empfang mit geladene Gästen auf dem Schloss-Altan. Aber, vielleicht war  ja, was zu guter Letzt den Himmel rechtzeitig entwölkte, der gute Draht zum Oberwettermacher, den Shakespeares Vater John zuzeiten geflochten hat, als er in der katholischen Liga gegen die protestantische Königin Elizabeth I. aktiv geworden war?

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Juni 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Müssen Touristen künftig Franco Stella um Erlaubnis bitten, wenn sie ein Foto vom Berliner Stadtschloss auf Facebook (oder sonstwo posten wollen? In einem Report des Europaparlamentes zur anstehenden Urheberrechtsreform wird die Panoramafreiheit angegriffen – also das Recht, öffentliche Gebäude oder Kunst fotografieren und die Aufnahmen anschließend verwerten zu können, berichtet Torsten Kleinz auf Zeit digital: „‚Das Europaparlament vertritt die Auffassung, dass die gewerbliche Nutzung von Fotografien, Videomaterial oder anderen Abbildungen von Werken, die dauerhaft an physischen öffentlichen Orten platziert sind, immer an die vorherige Einwilligung der Urheber oder sonstigen Bevollmächtigten geknüpft sein sollte‘, heißt es in dem Text… Für Deutschland, Großbritannien und viele andere europäische Länder wäre dies ein erheblicher Rückschritt: Wer sich auf öffentlichem Grund befindet, hat hierzulande relativ freie Wahl, was er fotografiert und kann diese Bilder – auch gewerblich – publizieren.“ Der Fotograf Nico Trinkhaus hat schon eine Petition zur Rettung der Panoramafreiheit initiiert, die hier unterzeichnet werden kann.

Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude | Kommentieren
Am 12. Februar 2012 nahm Mikis Theodorakis, im Rollstuhl sitzend (Mitte), in Athen an einer Demonstration teil. Durch einen Tränengaseinsatz wurde er schwer verletzt.

Am 12. Februar 2012 nahm Mikis Theodorakis, im Rollstuhl sitzend (Mitte), in Athen an einer Demonstration teil. Durch einen Tränengaseinsatz wurde er schwer verletzt.

Der  griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis spricht in diesem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung von einer Verschwörung griechischer und ausländischer Akteure gegen das griechische Volk und der drohenden Gefahr, dass Griechenland durch Arbeitslosigkeit, Hunger und Verelendung in den kommenden Jahren endgültig ausgelöscht wird.

Das nachstehend ungekürzt in deutscher Übersetzung wiedergegebene Schreiben wurde am Dienstag (14. Februar 2012 – der Brief ist in Gänze im Juni 2015 aktualisiert) publiziert, jedoch von Mikis Theodorakis bereits zwei Tage zuvor aufgesetzt, bevor er (Bild links) zusammen mit dem als Widerstandkämpfer gegen die deutsche Besatzung bekannt gewordenen heute 89-jährigen Politiker und Schriftsteller Manolis Glezos anlässlich des im Eilverfahren debattierten Gesetzentwurfs zur Ratifizierung des neuen Kreditabkommens und der damit einhergehenden drakonischen Sparmaßnahmen das Parlamentsgebäude aufsuchen wollte, wobei jedoch beide dem ungezügelten Einsatz von Chemikalien durch die Polizei zum Opfer fielen. NZZ  : Geheime Planungen für den Grexit!

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Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | 2 Kommentare

7986Spätestens seit Edwards Snowdens Enthüllungen über die Machenschaften der NSA ist die Macht der Geheimdienste und die Ohnmacht der Bürger allgegenwärtig. Doch wer nimmt den Kampf gegen die globale Überwachung und die Aushöhlung der Demokratie auf?
Für Supernerds hat die Theaterregisseurin Angela Richter ausführliche Gespräche mit den Whistleblowern und Netzaktivisten Julian Assange, Edward Snowden, Daniel Ellsberg, Jesselyn Radack, William Binney und Thomas Drake geführt. Es sind Auseinandersetzungen nicht nur mit der Gefährdung der Demokratie durch die Geheimdienste, dem wachsenden Überwachungsapparat und den zunehmenden Verletzungen der Pressefreiheit, sondern auch sehr persönliche Gespräche über das eigene Schicksal, den Kampf gegen eine übermächtige Staatsmacht.Dieses Buch entstand im Rahmen der Produktion „ç“ – ein gemeinsamer Überwachungsabend“ von Schauspiel Köln, gebrueder beetz filmproduktion und WDR.
Das Theaterstück Supernerds – Ein Überwachungsabend hatte am 28. Mai 2015 am Schauspiel Köln Premiere und wurde im WDR FERNSEHEN im Rahmen einer Sondersendung live übertragen.

Deutschlandradio Kultur: Ein monströser Überwachungsstaat

www.schauspielkoeln.de/supernerds

www.supernerds.tv

www.supernerds.wdr.de

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Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Politik, Zeitgeschehen | Kommentieren
DTV  Euro 9.90 [D]

DTV Euro 9.90 [D]

Die verschiedenen Menschen, denen Günter Grass hier seine Stimme leiht, sind Männer und Frauen aus allen Schichten, alte und junge, linke und rechte, konservative und fortschrittliche. Sie gehören nicht zu denen, die Geschichte machen, sondern zu denen, die als Zeugen Geschichte erleben und erleiden. In den ernsten und komischen, heiteren und tragischen Begebenheiten, die sie erzählen, spiegeln sich die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider: technische Errungenschaften und wissenschaftliche Entdeckungen, sportliche und kulturelle Leistungen, Größenwahn, Verfolgung und Mord, Kriege und Katastrophen, Fanatismus und hoffnungsvolle neue Aufbrüche. – Ein in seinem Facettenreichtum einzigartiger Versuch, dem zerrissenen Jahrhundert gerecht zu werden.Erzählerische Phantasie verbunden mit historischer Genauigkeit: ein Geschichtsbuch, das den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt rückt. Einhundert Geschichten, die sich zu einem epischen Bilderbogen des 20. Jahrhunderts fügen.
 

 

Juni 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | 2 Kommentare

Arno_Kloenne-2Arno Klönne war ein kritischer Intellektueller, der aus der Jugendbewegung kam und sich viele Jahrzehnte lang bis zuletzt politisch engagierte. Seine Arbeit als Sozial- und Politikwissenschaftler war nie losgelöst von den je aktuellen gesellschaftlichen Konflikten, ein wesentlicher Teil seiner Arbeit richtete sich gegen die restaurativen Tendenzen der alten Bundesrepublik und aktuell den Rechtsradikalismus. Als Abendroth-Schüler und politischer Publizist war er bemüht, die scheinbar alternativlose Perspektive des gesellschaftlichen Mainstreams als Propaganda der Herrschenden zu entlarven. Als Wissenschaftler beschäftigte er sich lebenslang mit der Jugendbewegung, zuletzt mit dem Bändchen „Es begann 1913. Jugendbewegung in der deutschen Geschichte.“

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Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, Politik, Zeitgeschehen | Kommentieren

Cornelius Hartz  So feierten die alten Römer  Theiss Verlag - WBG  2015. 175 S. mit 16 s/w Abb.  Gebundener Ladenpreis: € 19,95 [D]  ISBN 978-3-8062-3108-3  Erscheint am 15. Juli 2015

Cornelius Hartz
So feierten die alten Römer
Theiss Verlag – WBG
2015. 175 S. mit 16 s/w Abb. 

Feste soll man feiern, wie sie fallen. Auch die alten Römer fanden zahlreiche Gründe für ausgelassene und extravagante Gelage. Cornelias Hartz zeigt sich in seinem Buch ›Orgien, wir wollen Orgien!‹, wie die alten Römer feierten und enthüllt, ob Sex, Drogen und Völlerei dort zur Tagesordnung gehörten. Der Band erscheint am 15. Juli im Theiss Verlag.
Mit Orgien verbindet man Dekadenz, Völlerei, Sex und Drogen. Ursprünglich bezeichnet der Begriff orgia rituelle Handlungen in bestimmten antiken Mysterienkulten, vor allem beim Bacchuskult. Bacchus war der römische Gott des Weins und der rituellen Ekstase. Entsprechend wild feierten Anhänger des Kultes und so wurden die Bacchus-Mysterien im 2. Jahrhundert vor Christus in Rom verboten – aufgrund übermäßiger sexueller Ausschweifungen inklusive Drogenkonsums. Cornelius Hartz beschäftigt sich in seinem Buch ›Orgien, wir wollen Orgien!‹ nicht nur mit dem ›orgiastischen‹ Extremfall, sondern auch damit, wie im alten Rom gefeiert wurde. Er erzählt sehr unterhaltsam von religiösen Festen, Triumphzügen, Kneipen und Rotlichtvierteln  und den dekadenten Ausschweifungen der römischen Kaiser.

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Juni 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

Cloud computing concept with copy spaceManchmal, wir kennen es so oder ähnlich alle, wissen am Morgen nicht so recht, wer das sein soll, der da als ich selbst am Tisch sitzt, Tee trinkt und darauf wartet, ich – also wirklich – selbst zu werden. Und, dieser morgendliche Zustand kann – auch das kennen wir – durchaus bis zum Abend anhalten. Und, gerade wollen wir wieder zu Bett gehen, ziehen die Vorhänge vor, da fällt uns in einem flüchtigen Blick ein Licht gegenüber auf. Wir öffnen das Fenster, ein Luftzug berührt uns, und plötzlich merken wir, dass wir es sind, die das empfinden. Hier, am Fenster, in diesem Leben nach einer tagelangen Abwesenheit. Oder aber, so könnte es sein, (mehr …)

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Wilhelm Fraenger

Wilhelm Fraenger

Gerade füllte, den 125. Geburtstag Wilhelm Fraengers zu feiern, am Freitag (5. Juni 15) ein illustrer Kreis den Großen Salon des Palais Morass im Kurpfälzischen Museums Heidelberg.     Wir waren dabei, haben mitgefeiert und schenken ihm und Ihnen Miszellen zu diesem Anlass: „Ihm sollte mehr als ein Denkmal gesetzt werden -, war doch der Radius seiner geistigen Ausstrahlung, seines Wissens und seiner Darstellungs- und Übertragungsgabe geradezu unerschöpflich“ – schrieb Carl Zuckmayer am 4. April 1964 an Gustel Fraenger, die Witwe Wilhelm Fraengers. Sein ‚Hieronymus Bosch‘ hat ihm zwar eine Art Weltruhm eingetragen, doch wer ihn nicht gekannt und wie wir eine Zeit lang unter seinem Einfluss gestanden hat, ahnt nichts vom Reichtum und der Fülle des Geistes und der Macht seiner elementarischen Phantasie …

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Juni 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | 1 Kommentar

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