Ungewöhnliche Umgebung für eine ungewöhnliche Ausstellung: Die OSTRALE´O15 zeigt seit dem 10. Juli zeitgenössische Kunst von Weltrang im Dresdner Ostragehege, einem ehemaligen Schlachthof.
Im Fokus des diesjährigen Kunstfestivals unter dem Titel „Handle with Care“ steht der achtsame Umgang – mit sich, den anderen und der Umwelt. Auf dem zwei Hektar großen Areal zeigen mehr als 200 Künstler aus aller Welt ihre Exponate. Schwerpunkte werden dabei auf die Partnerstadt Breslau, internationale Graffiti-Kunst und zeitgenössische afrikanische Kunst gelegt. Dabei beginnt der Diskurs um achtsames Handeln schon mit dem Ort der Ausstellung, einem unsanierten Industriedenkmal, das mit morbidem Charme der Resignation trotzt.In den Werken der Künstler, die zur OSTRALE´O15 geladen wurden, spiegelt sich nicht nur das Marode, der Verfall wieder. Die Darstellung reduziert sich nicht auf simplen vordergründigen Appell, sondern lässt das positive Signal zu, in dem sich der Erhalt der Umwelt, die Bewahrung der Schöpfung manifestiert.
Er hat mit „Der Mond ist aufgegangen“ Verse verfasst, die ins kollektive Gedächtnis unserer Kultur übergangen sind: Dichter und Journalist Matthias Claudius. Der Musikwissenschaftler Martin Geck hat über den vor 200 Jahren verstorbenen Dichter eine Biographie verfasst, die zwischen Annäherung und Distanzierung wechselt. Es gibt Melodien und Verse, die lange Zeit im kollektiven Gedächtnis einer Kultur bleiben – auch bei Menschen, die behaupten, keine Ahnung von Musik und Lyrik zu haben. In hiesigen Breiten wird beim Anblick des Mondes wohl nicht nur an Raumfahrt gedacht, sondern auch an das Abendlied von Matthias Claudius.
»Anders als der Kapitalismus hat der Kommunismus die Verbindung zwischen Technik, Kapital und Medium nie verstanden. Das ist einer seiner größten Fehler. Er kann noch korrigiert werden.«
Rund 80.000 Euro – soviel kostete nach Angaben der Bundesregierung die Entwicklung des offiziellen G7-Logos. Die Grafik war auch deshalb so teuer, weil ein erster Entwurf „aufgrund der aktuellen politischen Lage“ im Papierkorb landete.Immer wenn wir in den vergangenen Monaten Post von der Bundesregierung öffneten, fiel eine kunterbunte Grafik oben rechts im Anschreiben besonders ins Auge: das Logo des G7-Gipfels von Schloss Elmau am 7. und 8. Juni.
Der Countdown läuft: Noch rund 48 Stunden und das Areal um die HebelHalle Heidelberg hinaus zur Bahn- und Weststadt von Heidelberg wird zum zehnten Mal zum Sammel- und Erlebnisort spannungsvollen zeitgenössischen, sinnlichen Tanzes und aktueller, bildreicher Performancekunst im öffentlichen Raum. Rund 50 Tänzerinnen und Tänzer aus Spanien, Südamerika, Israel und Deutschland haben, kursiert und unter der Regie von Jai Gonzales und Bernhard Fauser, künstlerische Leiter des UnterwegsTheaters, zwei Parcours auf die Beine gestellt, die das Publikum ab kommenden Donnerstag, 16. Juli 2015, durch die Stadt wandernd, in zwei Blöcken genießen kann. Los geht es mit „um die Ecke Nr. 1“ an diesem Donnerstag um 20.30 Uhr. „um die Ecke Nr. 2“ beginnt am Donnerstag, 23.07.2015, ebenfalls um 20.30 Uhr. Tickets sind jeweils an der Abendkasse erhältlich.
Einzigartiger Meditationsworkshop mit Indiens bekanntestem Yogalehrer und Friedensbotschafter von 17.00 – 20.00 Uhr im Kongresshaus Stadthalle.
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Der Heidelberger Kunstverein lädt ein zur Eröffnung der Ausstellungen von Astrid S. Klein, Gabriel Rossell Santillán und Lena Inken Schaefer am Freitag, den 10. Juli 2015.
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Die UNESCO City of Literature Heidelberg soll im DAI Heidelberg mit Leben erfüllt werden, junge, internationale Schreibende, die mit der Stadt verbunden sind, werden am 25. Juli die Bühne betreten; ermöglicht wird das Festival durch großzügige Förderung seitens der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung und BlueWave sowie verschiedener anderer Kooperationspartner (u.a. artes liberales – universitas) vor Ort.


