In der Art eines Parcours lädt die Ausstellung Bodenlos – Vilém Flusser und die Künste dazu ein, die Bewegung der flüchtigen Existenz Vilém
Flussers als ein Modell für jene Gewalt des Zusammenhangs vorzustellen, den wir das 20. Jahrhundert nennen. In der Ausstellung treten zu
den Manuskripten, Bild- und Tondokumenten, digitalen Artefakten, Reiseaufzeichnungen und Korrespondenzen auch Arbeiten von rund 30 KünstlerInnen, auf die Flusser Bezug nimmt und die mit ihm korrespondiert oder zusammengearbeitet haben.
Corporate ist eine Ausstellung über Vorurteile und Normen, über Definitionen von Identität in Verbindung mit Kulturgut, über kulturelles Erbe und Aufarbeitung unter den Bedingungen einer sich angleichenden, globalen und vor allem konsumorientierten Gesellschaft. Zu sehen ist eine nicht nur ironische Auseinandersetzung mit den Bildern des Westens vom Osten.
Im letzten Jahr waren Hailu Mergia, Mike Majkowski und Paweł Szpura bei Enjoy Jazz, diesen Juni haben wir sie mit Tony Buck in London gesehen und waren begeistert!.
The Museum of Modern Art presents a major retrospective devoted to the art of Joaquín Torres-García, one of the most complex and emblematic modern masters from the first half of the 20th century. The exhibition embraces the artist’s entire œuvre—drawings, paintings, objects, sculptures, and original artist notebooks and rare publications ranging from the late 19th century to the 1940s—presented in a chronological display with a thematic approach.
JOAQUÍN TORRES-GARCÍA: THE ARCADIAN MODERN
OCTOBER 25, 2015 – FEBRUARY 15, 2016
THE MUSEUM OF MODERN ART | NEW YORK, NY, USA
The Museum of Modern Art presents a major retrospective devoted to the art of Joaquín Torres-García, one of the most complex

Der iranische Blogger Hossein Derakhshan, der wegen seines Blogs 2008 im Gefängnis landere und erst vergangenes Jahr wieder freigelassen wurde, denkt darüber nach, wie sich das Netz in dieser Zeit verändert hat. Nicht zum Besseren, findet er. Wo früher publizistischer Wildwuchs herrschte und eine rege Debattenkultur, erblickt er heute nur noch die eifersüchtig umzäunten Gärten der großen sozialen Netzwerke. Und ich sehe mehr Bilder statt Texten.

Das einzig eingebaute „Physikfenster“, dessen durch einen Beschluss des Gesamtkirchenrates geforderten „Rausriss“ ich die Freude und Ehre hatte, zu verhindern. got
Auch Christen sind heute hineingezogen in propagandistisch verzerrte, öffentliche Debatten um Kunst in der Kirche. Viele – (spätestens) seit Schreiter auch in Heidelberg – erleiden die Krisen scheinbar demokratisch geführter Diskussionen mit, die oft genug diffamierenden Charakter hatten. Und haben. Viele von denen, die da mitreden, merken nicht, wie sie missbraucht wurden und werden von den Manipulateuren der öffentlichen Meinung. Wer zu Zeiten, als der „Streit um Schreiter“, die Wogen in der Heidelberg hochschlagen ließ – der Riss ging nicht nur durch die Gemeinde – wer also die Schreiter’schen Fensterentwürfe für die Heiliggeistkirche lediglich aus den schwarz-weiß (sic) wiedergegebenen Zerrbildern in unserer Tageszeitung kannte, wer seine Argumente lediglich aus dieser Lektüre und aus deren Sichtweise geholt hat, der freilich kann für diese Fenster des weltweit bekannten und geschätzten Glaskünstler Johannes Schreiter gar nicht gewesen sein.
Aber, wer durchschaut schon immer gleich die Kampagnen, mit denen andere diffamiert werden. Und etikettiert. Und stigmatisiert. Es muss jedoch gewünscht werden dürfen, es würden einige Christen mehr begreifen, Unruhe sei Christenpflicht. Das vorgaukeln einer heilen Welt – in der wir ja nun wahrlich nicht leben – sei nicht Sache der Kirche. Und auch nicht Sache von Kirchenfenstern.
Lassen Sie uns der Einsicht des Schriftstellers Robert Musil eine Chance geben: „Konservativ ist nur statthaft, wenn man schöpferisch ist“. Auch Christen müssen sich herausfordern: Kirche muss sich wieder zu einer schöpferischen Rolle bekennen. Es darf, es muss wieder Aufbruch in ihr geben; etwas mehr, das mitreißt. Aber auch etwas, das den das Leben draußen vor der Tür in die Kirche fliehenden Flüchtlingen das Leben – wieder draußen – erst wieder lebenswert macht, es erleichtert,
Mit eigenem Lufthansa Radio Kanal in der Luft! Heute am 1. August 15 – hat die Lufthansa auf ihrer Homepage ihr neues Radioprogramm bekannt gegeben. Neben vielen anderen Musikrichtungen ist dort selbstredend auch die Sparte Jazz zu finden, die ab dem 01. September exklusiv auch von Enjoy Jazz bespielt werden wird. Denn das Unterhaltungsprogramm „Inflight Entertainment“ bietet dort auf Kanal 7 das erste Mal auch ein Programm von Enjoy Jazz an. Rainer Kern hat hierfür eine spezielle Playlist von 2 Stunden Länge mit aktueller Festivalmusik zusammen- und der Lufthansa zur Verfügung gestellt.
Der Kultfilm „Alexis Sorbas“ hatte seine Musik weltberühmt gemacht. Mikis Theodorakis aber hat nicht nur die Musik, sondern auch die Politik seiner Heimat Griechenland geprägt. Auch mit 90 ist seine Meinung noch gefragt, obgleich sich der griechische Politiker und Liedermacher Mikis Theodorakis längst aus dem aktiven Musikleben und der Tagespolitik zurückgezogen hat. Er bleibt in Griechenland für Musiker und Politiker eine Autorität: Zuletzt war es der griechische Regierungschef Alexis Tsipras, der ihn nach seinem Wahlsieg im Januar 2015 in seinem Haus unterhalb der Akropolis von Athen besuchte. Theodorakis gab ihm mit den Worten „Ich stehe Dir bei“ seinen Segen.
Die Halunkenpostille machte ihn berühmt – doch es gibt noch viel mehr von Graßhoff zu entdecken. Dieser Band versammelt in einer von Joachim Kersten kenntnisreich komponierten Auswahl das Beste des großen Dichters: Balladen, Moritaten, Chansons und Lieder eines begnadeten Bärbeiß‘, dessen Verse voller schwarzem Humor, schräger Figuren, wundersamer Wortschöpfungen und nicht zuletzt praller Lebenslust stecken. Wie konnte so einer in Vergessenheit geraten? Fritz Graßhoff hat wie kein anderer Geist und Ton des niedergekämpften Nazi-Deutschlands getroffen – und wie kein anderer hat er das Schweigen und den Muff der 50er und 60er Jahre mit Versen aufs Korn genommen, die bis heute weder ihre Gültigkeit noch ihren hohen Unterhaltungswert eingebüßt haben. Zwar wurde seine Halunkenpostille, die 1947 zum ersten Mal erschien, ein Long- und Bestseller, doch um öffentliche Anerkennung hat sich Graßhoff nie geschert. 1913 in Quedlinburg geboren, wuchs er »zwischen Koksbergen, Bumskneipen, Schlägern und entsprechendem Damenflor« auf. (mehr …)


