IMG_5376Nach einem Pressegespräch mit dem diesjährigen Friedenspreisträger Navid Kermani, wird sich am Freitag auf der Weltempfang-Bühne eingehend mit der Frage auseinandergesetzt, welche Rolle Kunst und Kultur bei dem akuten Thema der Flüchtlingskrise einnehmen können. Nach mehrtätiger Diskussion internationaler Autoren über das Thema Extremismus, präsentiert Janne Teller gemeinsam mit Frankfurt Undercover das daraus resultierte „Kompendium von Ideen“.

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Okt. 2015 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

hornberger_schiessen-1Das kleine Städtchen Hornberg im Schwarzwald hat es zu einiger Berühmtheit gebracht. Das Hornberger Schießen war zwar ein Fehlschlag, eine Peinlichkeit, deren Kunde sich weit im Lande verbreitete und über die Hinz und Kunz – also Alle – lachten. Und doch wären viele, viele andere Kleinstädter froh, wäre ihr Heimatort Schauplatz eines solches Ereignisses gewesen, aus dem sich im Ringen um Touristen gut Kapital schlagen lässt. So wohlwollend haben die Hornberger die Sache wohl nicht immer beurteilt. In einem alten Buch mit badischen Sagen heißt es: „Die Hornberger machen sauere Gesichter, wenn man sie damit neckt.“[1]

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Okt. 2015 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal | Kommentieren
"Kunst" von Yasmina Reza

„Kunst“ von Yasmina Reza

Wiederaufnahme des Komödienhits von Yasmina Reza am 17. Oktober 2015 – Im Anschluss an die Aufführung: Soiree musicale.
Nach den Startpremieren in die Spielzeit 2015|16 gibt es natürlich auch zahlreiche Wiederaufnahmen von Publikumsrennern. Ab Samstag, 17. Oktober, ist der Komödienhit »Kunst« von Yasmina Reza endlich wieder nach langer Wartezeit für Publikum und Schauspieler im Spielplan des Heidelberger Theaters zu finden!

Mit dieser Komödie kratzt Reza, die zu den meistgespielten zeitgenössischen Autorinnen gehört, in pointierten, komischen Dialogen nicht nur am Mythos einer Männerfreundschaft.

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Okt. 2015 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Theater & Orchester HD | Kommentieren

DAS EINSER TEAMDer Journalist Emil Bobi blickt in seinem neuen Buch hinter die Kulissen des Friedensnobelpreises, begibt sich auf die Spuren der Vorwürfe um politische Korrumpiertheit und Missbrauch von Stiftungsgeldern,  gibt Einblick in das glamouröse „Nobel-Unternehmen“ und beschäftigt sich mit dem Dilemma: Warum Kandidat Edward Snowden den Preis nicht erhalten kann.

Seit 100 Jahren gilt der Nobelpreis als renommierteste aller Auszeichnungen, die jedes Jahr für globales Interesse und Diskussionen sorgt. Vor allem der Friedensnobelpreis hat sich als Meinungsinstanz etabliert, die von der Welt weitgehend ohne Hinterfragen akzeptiert wird. Nun regt sich zum ersten Mal Widerstand und die Vorwürfe gegen die mächtige Nobel-Stiftung werden immer lauter. Emil Bobi geht diesen Vorwürfen nach und nimmt das „Heiligtum Nobelpreis“ genau unter die Lupe.

 

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Okt. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

svaka_logo_09Swetlana_Alexijewitsch_2013Heute, am Donnerstag (08.10.2015) hat die Schwedische Akademie  gesprochen: Der Nobelpreis für Literatur 2015 geht an die weißrussische Autorin Swetlana Alexijewitsch: „for her polyphonic writings, a monument to suffering and courage in our time“. Damit wurde erstmals eine Journalistin mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

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Okt. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

213601-BibelDas Elend fängt an, wo es nur ein Buch gibt, das gelesen werden darf: Sei es die Bibel, Hitlers „Mein Kampf“ oder der Koran. Doch radikaler Atheismus ist kein Ausweg. „Ich sagte, sie sollten die Bücher nicht zerreißen, denn viele Bücher seien ungefährlich, gefährlich sei nur ein einziges; sie sollten die Bücher nicht zerreißen, da deren Lektüre Weisheit erzeuge, während die eines einzigen Unwissenheit, Tobsucht und Hass verbreite.“

Das ist ein Satz aus dem Erzählband Ein Grabmal für Boris Davidowitsch von Danilo Kiš, der zu den bedeutendsten Autoren des zwanzigsten Jahrhunderts zählt

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Okt. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude | 1 Kommentar
Probenfoto von Annemone Taake

Probenfoto von Annemone Taake

Matinee zum Märchenspiel in drei Bildern „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck im Heidelberger Theater
Hänsel und Gretel irren durch einen tiefen, dunklen Wald, als sie den Weg nicht mehr nach Hause finden. Die Melodien des Sandmännchens und des Taumännchens begleiten sie. Engel bewachen ihren Schlaf. Doch beim Erwachen steht das knusprige Hexenhaus vor ihnen, eine trügerische Lockung, die sie bald in große Gefahr bringen wird …

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Okt. 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Theater & Orchester HD | Kommentieren
Familienführung im HKV

Familienführung im HKV

In den kommenden Tagen lädt der Heidelberger Kunstverein wieder zu einer Reihe unterschiedlicher Führungen und Veranstaltungen ein. Finden Sie hier eine Übersicht der Veranstaltungen bis zum 10.Oktober.Der kommende Donnerstag ist wieder Langer Donnerstag mit Bar Blau, die bietet einmal mehr Gelegenheit zum abendlichen Kunstgenuss. Zudem führt das Künstler- und Fotografenduo SCHMOTT an einem Workshop-Wochenende Interessierte aller Altersklassen in die Kunst des Visuellen Erzählens ein. Seien Sie dabei und melden Sie sich bis Sonntag an!

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Okt. 2015 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

Maske schwarz_weissJa, so isses, er ist wieder da, dieser meist ungeliebte Herbst.  Und, aber im Heidelberger Theater läuft das Programm endlich wieder auf Hochtouren! Gleich zwei Komödienhits gegen den Sommerabschiedsschmerz, Humperdincks HÄNSEL UND GRETEL, die heißersehnte Premiere der neuen Inszenierung von Viktor Bodó FAHRENHEIT 451 und vieles, vieles mehr. Das Theater der Stadt gibt Ihnen  im Oktober wieder alles für Sie, nehmen Sie einfach, was, und „wie es Euch gefällt“! Ihnen gefällt!

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Okt. 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Theater & Orchester HD | Kommentieren

KleinfrankreichRomantik ist im Spiel, als Oss mit Freunden aus der Pfalz eine Turmruine namens „Kleinfrankreich“ im Wasgau ausbaut. Die Kerle waren nicht mehr jung, 1965 war das. Da haben sie am Feuer gesessen, gespielt und gesungen und getrunken, als ob sie noch zwanzig wären. Im gleichen Jahr Festival auf der Burg Waldeck im Hunsrück. Der Kreis der Sänger und Lieder-macher erweitert sich, Presse und Rundfunk werden auf sie aufmerksam. Das Fernsehen in Berlin (SFB) lädt ein, Hein und Oss beginnen eine Laufbahn, die sie sich nie haben träumen lassen. Sie sind nicht allein: „Liedermacher“, „Protestsänger“, „Chansonnier“ nennen sich Degenhardt, Süverkrüp, Stählin – sie selbst nennen sich „Die Volkssänger“. Es ist eine starke Bewegung; 1968 kommt auf!

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Sep. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

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