12248234_932033340204287_8840442195749435105_oJohn Roberts ist ein international renommierter Autor, Kritiker und Kurator. Nach seinem Abschluss in Englisch und Kunstgeschichte an der MiddlesexPolytechnic unterrichtete er an verschiedenen internationalen Hochschulen und kuratierte Projekte in London, Venedig, Hamburg und Liverpool. Derzeit ist Roberts Professor für Kunst und Ästhetik an der Universität von Wolverhampton. Roberts ist Autor zahlreicher Bücher, darunter The Intangibilitiesof Form: Skill and Deskilling in Art after the Readymade (Verso, 2007), Photography and its Violations (Columbia University Press, 2014)

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Dez. 2015 | Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren
Harald Erath, ohne Titel, 2015, Öl und Acryl auf Holz, 45x56 cm, Courtesy the artist

Harald Erath, ohne Titel, 2015, Öl und Acryl auf Holz, 45×56 cm, Courtesy the artist

headerWie verhält sich das Gemälde zum Rahmen, zum Material, zum Raum, zum Betrachter? 45cbm gefüllt mit dramatisch inszeniertem Ritus: dem Aufbrechen der Malerei. Harald Erath bricht mit der Zweidimensionalität des Bildes und erweitert es durch die Möglichkeiten des Raumes. Der Betrachter wird vor die Wahl gestellt: stiller Voyeur zu sein oder selbst Teil des Bildes zu werden. Gespickt mit Verweisen auf christliche Ikonographie, perspektivische Überlegungen und Bedingungen des Menschseins: auf der Suche nach etwas, was jenseits des Sichtbaren liegt.

 

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Dez. 2015 | Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

fuerst_nikolaus_prachtliebende_nikolausi.20110905172318Als besonders musikliebend galt Fürst Nikolaus I. (1714 – 1790), Oberhaupt der Fürstenfamilie Esterházy, auch genannt der „Prachtliebende“. Schließlich spielte er neben dem Violoncello auch das Baryton, ein relativ seltenes Instrument. Das Instrument war im ausgehenden 18. Jahrhundert vorwiegend in Süddeutschland und Österreich verbreitet. Gestimmt wird das Baryton wie eine Gambe und wird ebenso gespielt. Es hat allerdings zusätzliche Resonanzsaiten aus Metall, die gezupft werden können. Der Klang ist warm und obertonreich. Das Instrument von Nikolaus von

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Nov. 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Theater & Orchester HD | Kommentieren

jurgen-gottschling-150x150Jedes Argument gegen Erdogan und gegen einen EU-Beitritt der Türkei sei ein Argument für den EU-Beitritt der Türkei! Für wen auch immer es noch so schwer fällt. Es ist den liberalen Kräften eine große Hilfe, im Hinblick darauf Überzeugungsarbeit leisten zu können!
Eigentlich ist doch der Türkeibeitritt ein alter Hut. Bereits seit dem Assoziationsabkommen von 1963 besteht offiziell die türkische Beitrittsperspektive; mit der Zollunion, vom Dezember 1995 wurde sie abermals bekräftigt. 1997 bestätigte der Europäische Rat, dass die Türkei als Mitglied prinzipiell in Frage kommt.

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Nov. 2015 | Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Politik | 1 Kommentar

Einstein_ZungeDie Allgemeine Relativitätstheorie hat längst Einzug in unsere Alltagstechnik gehalten: Ohne die Berücksichtigung von Einsteins Erkenntnissen würden zum Beispiel unsere Navigationsgeräte oder Funkuhren nicht richtig funktionieren. Was hat nun – zum Beispiel – ein Navigationsgerät mit Albert Einstein zu tun? Nun, ohne seine Allgemeine Relativitätstheorie würde es nicht vernünftig funktionieren. „Wir spüren sie täglich im Global Positioning System GPS“,

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Nov. 2015 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

9db4827a3fDie heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul, sie wird niemals so sein, wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten. Tontafel zu Babylon, 1000 v. Chr.
Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. Sokrates 449 – 399 v. Chr. Und Jugend heute? Zehn Mythen und: Die Wahrheit

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Nov. 2015 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

exzellenzinitiative_foederung_0_standardMit der Exzellenzinitiative streben der Bund und die Länder die nachhaltige Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland, die Verbesserung seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit und die Herausbildung von Spitzen im Universitäts- und Wissenschaftsbereich an.

Das iFQ wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beauftragt, ein programmbegleitendes Monitoring für die Exzellenzinitiative zu konzipieren und durchzuführen. Wir haben

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Nov. 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

vbb_Kreidolf_U1_300Der Kunsthistoriker Wilhelm Fraenger (1890–1964) verfolgte nach Studium und Assistentenzeit in Heidelberg keine klassische Universitätskarriere und wurde dennoch für Generationen von Kulturwissenschaftlern prägend – nicht nur durch sein wissenschaftliches Werk, sondern auch mit seinem Engagement bei der Bildung von Gesprächskreisen und Freundesnetzwerken. Nach dem Ersten Weltkrieg gründete er in Heidelberg „Die Gemeinschaft“, der unter anderen Carl Zuckmayer, Carlo Mierendorff und Theodor Haubach angehörten.

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Nov. 2015 | Heidelberg, Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

Pressefoto LJO Instrumente 2015Aus allen Teilen Baden-Württembergs versammeln sich zweimal jährlich die besten jungen Nachwuchsmusiker der Klassik um in einer 3-wöchigen Arbeits- und Konzertphase Ihrer Leidenschaft im grossen, sinfonischen Klangkörper ausdruckt zu verleihen. Zusammengesetzt aus ausgewählten Spielern und Preisträgern des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ ist das Orchester bekannt für seine außerordentliche Spielfreude und hohe Qualität. Unter der künstlerischen Leitung von Johannes Klumpp verspricht das diesjährige Herbstprogramm eine vielfältige Bandbreite an Meisterwerken der klassischen Musikliteratur.

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Okt. 2015 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

KOSMOS300_FührungWie vielschichtig und abwechslungsreich die Sammlungen der Reiss-Engelhorn-Museen sind, beweisen im November zwei Führungen. Während die Ausstellung „Wilde Völker an Rhein und Neckar“ ins frühe Mittelalter entführt, steht beim Rundgang durch die Präsentation „Kosmos Kunst“ mit der Belle Époque eine Glanzzeit Mannheims im Mittelpunkt.
Die Führung durch die Schau „Wilde Völker an Rhein und Neckar“ startet am Sonntag, den 1. November 2015 um 16 Uhr. Mehr als 1000 archäologische Funde verraten,

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Okt. 2015 | Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

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