Aristoteles (384-322 v. Chr.), griechischer Philosoph. Zusammen mit Platon und Sokrates gehört er zu den berühmtesten und bedeutendsten Philosophen des Altertums. Aristoteles wurde in Stagira in Makedonien geboren und zog im Alter von 17 Jahren nach Athen, um an Platons Akademie zu studieren. Dort blieb er etwa 20 Jahre lang, anfangs als Student und dann als Lehrer. Nach Platons Tod 347 v. Chr. zog Aristoteles nach Assos, einer Stadt in Kleinasien. Dort herrschte Hermias, mit dem er befreundet war.
Konrad Ernst Theophil Kreidolf wird als zweitältestes Kind der Familie Kreidolf am 9. Februar 1863 in Bern geboren. 1868 übersiedelt die Familie nach Konstanz, wo der Vater ein Spielwarengeschäft eröffnet. Kreidolf wächst bei den Grosseltern im nahe gelegenen schweizerischen Tägerwilen auf, weil er dazu bestimmt wurde, den Hof des Grossvaters zu übernehmen. 1879 beginnt er eine Lithographenlehre in der Lithographischen Anstalt Schmidt-Pecht in Konstanz und nimmt nebenher Zeichenunterricht. Nach dem Abschluss der Lehrzeit 1882 bleibt Kreidolf noch ein Jahr als Gehilfe bei Schmidt-Pecht, um seine Eltern zu unterstützen. Der Verkauf seiner Lithographie Tägerwilen schafft den finanziellen Grundstock für eine künstlerische Ausbildung.
Die permanente Anstachelung zum sexuellen Begehren wie auch zum Warenkonsum scheint nie dagewesene Ausmaße zu erreichen. Die Allgegenwart von Sex in den Medien bedarf keiner Beispiele mehr. Was also kann Philosophieprofessor Byung-Chul Han im Sinn haben, wenn er vom Verschwinden des Eros, von einer heutigen „Gesellschaft ohne Eros“ spricht?
In etwa Folgendes: Die erotische Liebe im vollumfänglichen Sinne ist ein Wagnis zu einem Anderen hin, dessen Andersartigkeit sich stets ein Stück weit entzieht und die doch im Begehren leidenschaftlich bejaht wird. Die Hingabe, ja Auslieferung an dieses unkalkulierbare Bezogensein auf den Anderen kann eine transzendierende, aber auch destruktive Umwälzung bedeuten. In jedem Fall aber eine existentielle Möglichkeit, über sich selbst hinauszuwachsen. Eros im Sinne Hans ist das, was das Geheimnis, das Unverfügbare, das Dunkle und Nicht-Konsumierbare umfasst. „Ein besonderes Schwach-Werden erfasst das Subjekt der Liebe, das jedoch gleichzeitig von einem Gefühl der Stärke begleitet wird.“
Der Nationalsozialismus, das Exil in Schweden und die Rückkehr von Hans-Joachim Schoeps in die einstige Heimat (*30. Januar 1909 in Berlin; † 1980 in Erlangen) war ein konservativer deutsch-jüdischer Religionshistoriker und Religionsphilosoph. Er war ordentlicher Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Religions- und Geistesgeschichte der Universität Erlangen.
„Melius est, ut scandalum oriatur Quam ut veritas relinquatur“ Heinrich Leo
War Hans-Joachim Schoeps tatsächlich ein „jüdischer Nazi“, jemand, der sich Hitler und seinen Paladinen schamlos angedient hat? 68er Studenten, einige Publizisten sowie eine Reihe notorischer Schoeps-Kritiker unterschiedlichster Couleur haben das bei verschiedenen Gelegenheiten immer wieder behauptet.
Alle Jahre wieder kommt nicht nur das aus der – wie wir „zu singen und zu sagen“ pflegen – unbefleckt gebliebenen Maria entsprungene Jesulein aus dem Stall dann doch noch in unsere (soweit wir mit entweder dem Himmel oder zumindest mit dem Internet verbunden sind) Wohnzimmer. Im weiteren Verlauf nämlich geben uns (in sowohl allen dritten wie in vielen anderen Programmen) auch die Ehre: Miss Sophie und James. Sylvester allemal lieber ohne anderes Knallzeug, denn ohne diese Beiden …
Das Buch ist, wie so oft bei Broder, Glanzstück und Ärgernis zugleich – Broders furiose Polemik wider die bundesdeutschen Erinnerungsrituale und die nicht nur hierzulande so beliebte „Israelkritik“, ist über weite Strecken mit großer Verve geschrieben und verfügt über einen Esprit, der in hierzulande eine Rarität ist. Kaum ein anderer Autor vermag es, derart lebhafte Zustimmung und heftigste Zurückweisung, ja schäumende Empörung zu provozieren. Abwägende Meinungen über sein publizistisches Wirken kommen in der Öffentlichkeit selten zu Wort,
lesen wir in dem Band „Ein guter Traum mit Tieren“ des ungarischen Dichters István Kemény (geb. 1961). Etwas an den Bezügen geht nicht auf, doch man ahnt unmittelbar, dass es beim Schreiben eines Gedichtes besonderer Schutzmaßnahmen bedarf, um die gewohnten Ängste und Bedrängnisse des Alltags zu missachten, ihnen zumindest ihre Übermacht zu nehmen. Dank der „Gitterstäbe“ von Klang und Rhythmus gewährt Kemeny dem Leser in seinen Gedichten Einblicke in die „Schönheit seines Löwen“, also in die Absurditäten des Daseins – in ein zerrissenes Inneres in einem zerrissenen Land.

Elias Grandy, der neue Generalmusikdirektor des Theaters und Orchesters Heidelberg.
Foto: Philipp Rothe
Ein funkensprühendes Feuerwerk versprechen GMD Grandy und das Orchester der Stadt Heidelberg nicht nur am Dezembernachthimmel, sondern auch im festlichen Konzertsaal der Stadthalle; Das jedenfalls garantiert der Jahreswechsel mit dem Philharmonischen Orchester in der Stadthalle. Am ersten Tag im Jahr 2016 dann um 18.00 Uhr im Marguerre-Saal des Heidelberger Theaters.
Dabei dienen champagnerperlende „Orchestersphärenklänge“ zum Jahresende und zum Jahresbeginn als Begleitung des Abends. Schwung und Rhythmus versprühen rasant sowohl nonchalant Jacques Offenbach als auch dreivierteltaktig Johann Strauß. Seine Walzer und Polkas sind schon lange Klassiker: ob Champagner– oder Pizzicato-Polka oder auch der derzeit eher ersehnte denn aktuelle Walzer mit Frühlingstimm. Neben Strauß und Offenbach stehen auch Werke von Rossini und Kálmán auf dem Programm.
Als Solisten ist die Sopranistin Rinnat Moriah sowie der neue Heidelberger Counter Tenor Kangmin Justin Kim zu erleben. Und, natürlich spielt zu und mit alledem das Philharmonische Orchester. Auch der – nicht mehr ganz neue – Generalmusikdirektor Elias Grandy, lässt – wie sichs gehört – es sich nicht nehmen, gemeinsam mit seinem Publikum das Jahr 2015 ausklingen zu lassen.


