Der neue Generalmusikdirektor des Heidelberger Theaters trat sein Amt im September 2015 an. Seitdem kann er auch in Heidelberg mit seiner Arbeit bereits auf zahlreiche Erfolge blicken. In kürzester Zeit ist es ihm gelungen, das Publikum für sich zu begeistern. Neben seiner Tätigkeit bei diversen Konzerten und Opern, Neuerungen wie die „Lunchkonzerte“, Einführung der „artists in residence“ und vielem mehr, dirigiert er auch seit 2012 bei der Sendereihe „Stars von morgen“ auf arte. Gastgeber ist der beliebte Weltstar Rolando Villazón.
Auch für Dada-Spezialisten ist es derzeit unmöglich, alle Artikel zum Thema zu lesen. Zwei Beiträge seien herausgegriffen. Kunstredakteurin Brigitte Werneburg stellt fest, dass die Dadaisten auch Chauvis waren: „Die Dada-Männer waren auf die Frauen, die bei Dada aktiv waren, nicht stolz. Sie schlugen kein Kapital aus einer Vorreiterrolle, die Dada zugefallen und eher widerwillig akzeptiert worden war. In ihren maßgeblich die Kanonisierung von Dada betreibenden Erinnerungen schrieben sie wie etwa Richard Huelsenbeck in den fünfziger oder Hans Richter in den sechziger Jahren die Frauen aus Dada und damit aus der Kunstgeschichte heraus.“
Zum Beispiel macht er das im Schauspiel, das am 14. Februar die Uraufführungspremiere von WIR SIND DIE NEUEN nach der erfolgreichen Filmkomödie von Ralf Westhoff feiert. Dicht darauf folgt ab dem 18. Februar die 10-tägige WOCHE DER NEUEN MUSIK mit einer Opernuraufführung (inszeniert von Johann Kresnik!) und zahlreichen weiteren musikalischen Leckerbissen. Ebenfalls neu und dazu brandaktuell ist das Stück MORGENLAND, mit dem die Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden am 12. Februar bei uns zu Gast ist. Ein guter Anlass auch um über die
Eröffnung am 30. Januar 2016 zwischen 10 und 16 Uhr. Galerie Schlichtenmaier
Schloss Dätzingen – 71120 Grafenau
Manchmal, wir kennen es so oder ähnlich alle, wissen am Morgen nicht so recht, wer das sein soll, der da aus dem Spiegel guckt, als wir selbst am Tisch sitzt, Tee trinkt und darauf wartet, er sie es selbst zu werden. Dieser morgendliche Zustand kann durchaus bis zum Abend anhalten.
Und, gerade wollen wir wieder zu Bett gehen, ziehen die Vorhänge vor, da fällt uns in einem flüchtigen Blick ein Licht gegenüber auf. Wir öffnen das Fenster, ein Luftzug berührt uns, und plötzlich merken wir, dass wir es sind, die das empfinden. Hier, am Fenster, in diesem Leben nach einer tagelangen Abwesenheit.
In seiner künstlerischen Biographie des jungen Hugo Ball zeichnet Thilo Bock den Werdegang eines radikalen Avantgardisten nach.
1916 begann im Zürcher Amüsierviertel eine Revolution. Doch nicht Lenin, der in der gleichen Straße auf seine Zeit wartete, sondern eine Gruppe junger Künstler aus halb Europa schlug im Hinterzimmer einer Bierwirtschaft auf die Pauke der Avantgarde. Unter ihnen Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck und Hans Arp. Eingeladen hatten Emmy Hennings und Hugo Ball. Sie Sängerin und Muse der Schwabinger Vorkriegsboheme, er ehemaliger Dramaturg an den Münchner Kammerspielen und aufstrebender Dichter.
„tagundnacht“ heißt die Retrospektive, die der in Prag geborene Fotograf und Kunstkritiker Milan Chlumsky ab dem 31. Januar in der Stadtbücherei Heidelberg zeigt. Es ist die Suche nach dem poetischen Moment zwischen Hell und Dunkel, die seine Arbeiten auszeichnet. Dabei ist die Kamera sein Pinsel, das Licht die Palette und Motiv die ganze Welt zwischen Himmel und Erde.
Das Schumann Quartett (Foto: Die Brüder Ken, Erik und Mark Schumann sowie Bratschistin Liisa Randalu) ist ein junges, frisches und aufstrebendes Ensemble, das in dieser Saison anlässlich des diesjährigen Streichquartettfests vom 28. Januar bis zum 31. Januar mehrere Tage in Heidelberg gastiert. Während es sich bei einigen Terminen um Gemeinschaftskonzerte mit den ebenfalls eingeladenen Quartetten Escher String Quartet, Minetti Quartett, Quatuor Hermès und Aris Quartett handelt, ist das Schumann Quartett auch Solo in Konzerten zu erleben.
Von Donnerstag, den 28. Januar, bis Sonntag, den 31. Januar 2016, findet im Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) Heidelberg das 15. Internationale Festival für Stummfilm und Livemusik statt. An vier Tagen sind zehn Filme zu sehen. Neben Klassikern der Filmgeschichte steht auch ein moderner Stummfilm auf dem Programm. Das Festival wird am Donnerstag, den 28. Januar, um 20:00 Uhr mit den Filmen „Der Musterschüler“ und „The Goat“ eröffnet. Die Filme von und mit Stummfilmlegende Buster Keaton werden von Darya Lenz (Gesang und Harmonium), Jeroen Veenenbos (Perkussion), Oliver Taupp und Natalie Müller (beide Klavier) beziehungsweise solo von David von Maydell (Klavier) vertont.
Pym erlebt eine katastrophale Fahrt über das Meer als Expeditionsreisender, als blinder Passagier und Schiffbrüchiger. Er sieht seltsame Fabelwesen. Er fährt durch eine weiße Leere und rauscht schließlich in einen Meeresschlund. Der „Bericht des Arthur Gordon Pym“ ist der einzige Roman von E. A. Poe. Er wurde erstmals 1838 veröffentlicht. Die Hauptfigur Pym berichtet in der Ich-Form von seinen Abenteuern auf hoher See, die teils realistisch und teils phantastisch anmuten. Trotz aller Wirrnisse überlebt der Romanheld. Jedoch verändern die Ereignisse seine Einstellung zum Leben. Diese Arbeit E. A. Poe’s ist das längste Prosawerk und gilt als eine seiner rätselhaftesten Arbeiten.


