Kulrin_HDDie Leitlinien sollen 2016 neu konzipiert werden. So hat es der Gemeinderat im Februar beschlossen.

Damit will die Stadt die Grundlage für eine transparente und flexible Kulturförderung in Heidelberg erarbeiten und ihr Profil als Kulturstadt weiter ausbilden. Zum Auftakt lädt die Stadt Heidelberg alle interessierten Bürger zum 1. Kulturgespräch am Donnerstag, 21. April 2016, um 18.30 Uhr, in den Spiegelsaal des Prinz Carl, Kornmarkt 1, ein.

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Apr. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

sonne_regenDer April macht was er will. Mindestens so abwechslungsreich wie Aprilwetter, aber viel erfreulicherer ist der Spielplan des Theaters der Stadt Heidelberg in diesem Monat. Der Frühlingsbeginn bietet Ihnen gleich fünf Premieren und ein Festival. Da ist für jeden etwas dabei. Und wer sich noch nicht sicher ist, welche Veranstaltung er am liebsten beim HEIDELBERGER STÜCKEMARKT besuchen möchte, dem empfehlen wir einfach den Festivalpass – der lohnt sich je nach Platzkategorie schon ab vier Vorstellungsbesuchen und ist für alle Veranstaltungen im Rahmen des Festivals gültig. Wer darüber hinaus immer noch nicht genug hat, der kann beim Rahmenprogramm noch mehr Theaterluft schnuppern. Also, starten Sie in den Theater-Frühling: Abwechslung tut gut!

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Apr. 2016 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Theater & Orchester HD | Kommentieren

isMit Polemik, Kritik und reflexiv-rückbezüglich gewandten Texten mischt sich in Berlin die «Islamische Zeitung» in die öffentliche Diskussion ein. Das Blatt signalisiert – zwar – in der Regel Dialogbereitschaft, jedoch ist diese  „Offenheit“  deutlich nur Fassade für ein ideologisch einzigartiges Konglomerat, das die Zeitung auch für Extremisten attraktiv machen soll.

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März 2016 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal | Kommentieren

13_bild_Sigrid_Loeffler_by_gezett.deDas Interkulturelle Zentrum (IZ) der Stadt Heidelberg lädt alle Interessierten zur Auftaktveranstaltung des neuen Literaturprojekts „Heidelberg liest neue Weltliteratur“ mit Sigrid Löffler (Bild) am Freitag, 1. April 2016, um 19 Uhr in die Musik- und Singschule Heidelberg, Kirchstraße 2, 69115 Heidelberg, ein. Sigrid Löffler, ehemals Mitglied des „Literarischen Quartetts“ um Marcel Reich-Ranicki, eröffnet die Lesereihe mit ihrem Buch „Die neue Weltliteratur und ihre großen Erzähler“.

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März 2016 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

coverDas legendäre „Des Teufels Wörterbuch“ von Ambrose Bierce kann nun endlich (wieder) auf deutsch in vollem Umfang gelesen werden, nachdem der 1986 im Haffmanns Verlag erschienene Titel hoffnungslos und nirgendwo mehr zu haben ist – es sei denn, man habe; ich zum Beispiel. Umsomehr freue ich mich aber, dass dies Büchlein nun auch Sie wieder zu erwerben in der Lage sind.
Das sprachkritische Wörterbuch ist ein kaum gewürdigtes Genre der Aufklärung des 18. und 19. Jahrhunderts. Schon einige Artikel der Enzyklopädie von Diderot und d’Alembert enthalten neben Begriffserläuterungen mokante Bemerkungen über den abgeschmackten Stil in den Werken der gegnerischen Philosophieschulen. Doch erst Gustave Flauberts Vorhaben einer Enzyklopädie der menschlichen Dummheit, aus der sein Wörterbuch der Gemeinplätze Stichproben bietet, machte die Erkenntnis, dass nur das richtig Gesagte auch richtig gedacht ist, zum Ausgangspunkt einer Stilkritik, der fast alles zum Objekt werden konnte.

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März 2016 | Allgemein, Buchempfehlungen, Essay, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

220px-Osip_Mandelstam_Russian_writerDie UNESCO City of Literature Heidelberg widmet 2016 eines ihrer Hauptprojekte dem großen russisch-jüdischen Dichter Ossip Mandelstam, dessen poetisches Schaffen in Heidelberg 1909 seinen Anfang nahm. Der Gedichte wegen, die Ossip Mandelstam in seiner Heidelberger Studienzeit schrieb, wird sein Heidelberg-Aufenthalt als eine „Wegscheide von größter Wichtigkeit für die Dichtung des zwanzigsten Jahrhunderts“ neu gewichtet (FAZ, 11.2.2016). Dank der Baden-Württemberg Stiftung, die das Projekt mit 50.000 Euro unterstützt, und des Engagements der Heidelberger Volksbank für die UNESCO City of Literature Heidelberg ist das Projekt nun finanziell gesichert.

Die UNESCO City of Literature Heidelberg setzt einen ihrer Schwerpunkte auf die Auseinandersetzung mit den Werken und Persönlichkeiten aktueller und historischer  Schriftsteller, die in Heidelberg wirken und wirkten und eine größere Aufmerksamkeit verdienen, als ihnen bislang zuteil wurde. Das 125. Geburtsjahr des russischen Dichters Ossip Mandelstam, eines der weltweit bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts, bietet Anlass, diesen Künstler 2016 neu zu würdigen und seine Poesie für ein möglichst großes regionales wie internationales Publikum zu vergegenwärtigen.

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März 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

siegfried_lenzDer damalige Verlagsleiter des Verlags Hoffmann und Campe, Rudolf Soelter, und der hinzugezogene Germanist und Volkskundler Otto Görner, waren 1952 mit der von Görner angeregten Überarbeitung des Manuskripts immer noch nicht zufrieden. Dass andere Menschen anders urteilen als er: das wusste Lenz. Ihn kränkte freilich die Anschuldigung, er habe bei ersten Treffen „die Atmosphäre kameradschaftlichen Verstehens“ ausgenutzt und den Verlag „ein bisschen hereingelegt“. Der Roman, schrieb Görner, „hätte 1946 erscheinen können. Heute will es bekanntlich keiner mehr gewesen sein“. Mit diesem Buch würde Lenz „sich masslos schaden, da helfen Ihnen auch Ihre guten Beziehungen zu Presse und Funk nicht“.

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März 2016 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

ali-et-gotStreit um Mohammed-Karikaturen und europäische Regierungen, derweil Unternehmen und Medien sich noch und wieder um die verletzten Gefühle der Muslime sorgten und den Dialog der Kulturen beschwören, hielt Ayaan Hirsi Ali in Berlin eine außergewöhnliche Rede über das „Recht, zu beleidigen“. Die deutsche Presse hat so gut wie garnicht darauf reagiert, keine Zeitung druckte die Rede ab. Die Autorin verteidigt darin im Namen der Freiheit der Rede, Meinung und Kunst sowohl nochmals den Abdruck der Karikaturen und kritisierte die Selbstzensur des Westens gegenüber dem Islam und seinen radikalen Ausformungen.

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März 2016 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Mann»Der Zauberberg« zählt bis heute zu den bekanntesten und meist beachteten Werken Thomas Manns. Mit einer werkbiografischen Ausstellung schließt das Haus thematisch an das Schauen über Robert Musil und Lion Feuchtwanger (»Erfolg«) an. Die Ausstellungen verbindet, dass das literarische Werk aller drei Autoren durch die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs geprägt ist. Thomas Mann begann mit der Arbeit am »Zauberberg« 1912. Ab 1915 setzte er aus, um schließlich von 1919 bis 1924 den über tausend Seiten schweren Roman fertig zu stellen.

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März 2016 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

Heimat„Heimat ist ein sehnsuchtsvolles Ding“ – Unsere Eltern sind Ausländer, wir nicht. Wir sind die neuen Deutschen. Aber was heißt das? Auszug aus dem Buch von Alice Bota, Özlem Topçu und Khuê Pham.

Kann etwas schlimm sein an der Frage, woher man kommt? Wer sie stellt, kann sie für sich selbst meistens beantworten. Die Eltern sind in diesem Land groß geworden und die Großeltern auch.

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März 2016 | Allgemein, Essay, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

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