image001PreisverleihungAnlässlich des Abschlusskonzerts des Heidelberger Frühlings am 30. April 2016 überreichte Bundestagspräsident Norbert Lammert und Deutschlandradio Kultur-Programmchef Hans-Dieter Heimendzahl die Auszeichnung „Orchester des Jahres“ von Deutschlandradio Kultur an Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Das Orchester sei, so Bundestagspräsident Lammert,  unbestritten eines der besten Orchester, die wir in Deutschland haben und inzwischen Botschafter deutsche Musikkultur in Europa und der Welt.

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Mai 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Literaturcamp_HeidelbergAm 11. und 12. Juni wird aus Anlass der Ernennung von Heidelberg zur City of Literature erstmalig das Literaturcamp Heidelberg stattfinden. Veranstaltet wird es unter anderem von Susanne Kasper, Gründerin der Online-Leserplattform Literaturschock

 

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Mai 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Rhein-Neckar.Region | 3 Kommentare

christlicher-fundamentalismus2Die Schriftstellervereinigung PEN fordert die Abschaffung des Blasphemie-Paragrafen in Deutschland. „Wir verlangen die ersatzlose Streichung des Paragrafen 166“, sagte der Präsident des deutschen PEN-Zentrums, Josef Haslinger, am Sonntag. Es könne nicht sein, dass die Haltung einiger Länder zur Kritik am Islam Aufsehen errege, während Deutschland selbst einen Gotteslästerungs-Paragrafen im Strafgesetzbuch verankert habe. Das PEN-Zentrum verabschiedete zum Abschluss seiner Jahrestagung in Bamberg eine entsprechende Resolution. „Paragrafen, in denen die Würde von bestimmten Menschen größer ist als von anderen, sind veraltet und müssen ersatzlos gestrichen werden“, sagte Haslinger.

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Apr. 2016 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Gesundheit, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal | Kommentieren

i241891ef8bn einer stadt wie heidelberg trifft jeden tag fremdes auf vertrautes. mit sichtbaren und unsichtbaren grenzen regeln wir, wie sich menschen begegnen und ob daraus ein miteinander oder ein nebeneinander wird. der alternative frühling 2016 verändert diese räumlichen Grenzen, um aus sozialen und kulturellen trennlinien (mindestens) für die zeit des festivals gemeinsame räume – dritte räume – entstehen zu lassen.

der dritte raum lässt unterschiedlichkeiten verfließen, indem er offen bleibt für eigenheiten und individualitäten. es geht um einen spielerischen austausch, um platz zu schaffen für imagination, für experimente, für utopien und für die vielfalt der welt. er ist sehnsucht und reale möglichkeit zugleich. er vermisst sich nicht in grenzen, breiten- oder längengraden. er ist nicht einfach zu konsumieren, sondern entsteht durch offenheit, teilhabe und mitgestaltung. ihn zu finden heißt auf den inneren kompass der vorstellung und neugier zu vertrauen. das heißt auch, die komfortzonen, in denen wir uns in der Stadt vor dem fremden und anderen zurückziehen, zu verlassen und gegensätze und unbekanntes in einer lebendigen beziehung und wechselwirkungen aufgehen zu lassen.

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Apr. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

MünchDie drei Jubilare des Jahres 2016 verkörpern auf höchst unterschiedliche Weise die für die heutige Zeit so wichtigen Themen des Brückenschlagens, der Vielfalt und der gleichzeitigen Bewahrung von Eigenheiten: Der Italiener Busoni als Kosmopolit mit einem Leben in der neuen Wahlheimat Berlin, der Franzose Satie mit seinen revolutionären und grenzüberschreitenden Ideen zur Funktion der Musik, und der Deutsche Reger, der sich selbst als reaktionär bezeichnete und dennoch entscheidend die avantgardistische Zweite Wiener Schule beeinflusste. Die Konzerte der „Trilogie der DREI“ greifen diese Themen auf und präsentieren sie in Gegenüberstellungen zu den Werken des Komponisten und Festivalgründers Martin Münch, teils in exemplarischen Einzelbeleuchtungen, teils im musikalisch-entwicklungsgeschichtlichen Kontext.

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Apr. 2016 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren
Voller Saal mit rund 150 Interessierten Bürgern. Sie diskutierten nicht nur über künftige Schwerpunkte der Kultur in der Stadt, sie konnten Kultur auch live genießen. Das Foto zeigt den Bariton Andreas Beinhauer und die Pianistin Anna Graczykowska, die Lieder der Romantik präsentierten. Foto: Christian Buck

Voller Saal mit rund 150 Interessierten Bürgern. Sie diskutierten nicht nur über künftige Schwerpunkte der Kultur in der Stadt, sie konnten Kultur auch live genießen. Das Foto zeigt den Bariton Andreas Beinhauer und die Pianistin Anna Graczykowska, die Lieder der Romantik präsentierten. Foto: Christian Buck

Stehen die Kulturleitlinien auf dem Prüfstand,  sollen in Heidelberg künftig auch die Bürger immer mitreden. Das machte Bürgermeister Dr. Joachim Gerner bei der Eröffnung des 1. Heidelberger Kulturgesprächs im Spiegelsaal des Prinz Carl deutlich. Die Stadt betritt damit Neuland. Dass durchaus großes Interesse an der Beteiligung bei der geplanten Neukonzeption der Heidelberger Kulturleitlinien besteht, zeigte die Zahl der Anwesenden: Kulturschaffende, Kommunalpolitiker und Bürger kamen, um sich zu informieren und mitzureden. Einen Eindruck von der Vielseitigkeit und Qualität des Heidelberger Kulturangebots gaben künstlerische Einlagen der Festivals Heidelberg Frühling und Enjoy Jazz, sowie des Klangforums Heidelberg und des Büros für Bühnenliteratur „Word Up!“ mit einem Poetry Slam-Beitrag.

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Apr. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren
Mark Twain

Mark Twain!

William Shakespeare?

William Shakespeare?

Heute, am 23. April jährt sich der Todestag des weltberühmten Dichters und Dramatikers William Shakespeare zum 400sten Mal. Es wird viele Feste und Festschriften geben. Aber für wen? Für William Shakespeare? Den aus Stratford-upon-Avon? Dann können diese Feste für keinen Dichter gefeiert werden. Behauptet Mark Twain in seiner überaus spitzzüngigen und streitbaren Schrift »Ist Shakespeare tot?« aus dem Jahre 1909. Beweise gibt es für weder noch.

 

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Apr. 2016 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau | 2 Kommentare

image001Beim Kammermusikfest „Standpunkte“ in der Stadthalle geht es heute (Freitag) um 10 Uhr los mit einem Vortrag des Münchener Journalisten Max Nyffeler. Das gesamte Themenwochenende steht im Zeichen des inspirierenden Austauschs von „Meisterwerken“ mit späteren Kompositionen, von älteren und jüngeren Komponisten, und so referiert Nyffeler zum Thema „Das Gedächtnis und das Gegenwärtige – Über alte in neuer Musik.“ Zu hören ist dieser Dialog zwischen Alt und Neu dann um 11.30 Uhr beim Konzert von Klarinettist Julian Bliss und Stipendiaten der Kammermusik Akademie, bei dem Mozarts Klarinettenquintett den „Vier Studien zu einem Klarinettenquintett“ von Wolfgang Rihm gegenübergestellt wird.

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Apr. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

schenkdenDer 1995 von der UNESCO ausgerufene Welttag des Buches geht zurück auf eine Tradition, nach der sich bis heute Menschen in Katalonien am 23. April gegenseitig Bücher und Rosen schenken. Das Verschenken von Büchern steht auch rund um den 23. April auch in Deutschland im Mittelpunkt: Dank der Initiative „Ich schenk dir eine Geschichte“ von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, cbj Verlag, Deutsche Post sowie ZDF erhalten jährlich rund eine Million Kinder ein Buchgeschenk – in diesem Jahr den Abenteuerroman „Im Bann des Tornados“ von der bekannten Kinder- und Jugendbuchautorin Annette Langen. Ziel der Initiative ist es, Kinder und Jugendliche mit Geschichten, die ihre Interessen widerspiegeln, für das Lesen zu begeistern und so ihre Lesekompetenz zu stärken.

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Apr. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

plakatAstrid Lindgren gab mit Pippi Langstrumpf einst den Startschuss für eine neue, moderne Sicht auf Kinder, ihre Bedürfnisse und ihre Rechte. Seitdem sind in Schweden viele Kinderbuchfiguren und Geschichten in diesem Geist entstanden, geliebt und gelesen in der ganzen Welt. Einige davon werden in dieser Ausstellung vorgestellt.In der interaktiven Ausstellung begegnen Kinder in neun nachgestalteten Buchszenen bekannten schwedischen Geschichten und Kinderbuchfiguren von Pija Lindenbaum, Barbro Lindgren, Sven Nordqvist, Ulf Nilsson, Jujja Wieslander, Martin Widmark, Stina Wirsén und Pernilla Stalfelt. Und es gibt eine ganze Reihe neuer literarischer Freunde zu entdecken, unter anderem die Schmeißfliege Astrid von Maria Jönsson.

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Apr. 2016 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

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