Wenn von Omega die Rede ist, werden Wetterexperten nervös. Eigentlich steht der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets für das Ende, doch Meteorologen meinen damit eine Wetterlage, die nicht enden mag. Weil sie dem Buchstaben optisch ähnelt, bezeichnen die Experten die spezielle Konstellation von Hoch- und Tiefdruckgebieten als Omega-Wetterlage. Und die hat es in sich: Omegalagen sind besonders stabil und daher gefürchtet. Über Mitteleuropa bläht sich dann ein gewaltiges Hochdruckgebiet auf, flankiert von zwei Tiefdruckgebieten über dem Nordatlantik und Osteuropa. Insofern steht die Omegalage unter Meteorologen für hohe Beständigkeit: Je länger sie anhält, desto extremer wird das Wetter.







