Lothar Domröse, ehemaliger General des Heeres der Bundeswehr und ehemaliger NATO Commander of Allied Joint Force Command Brunssum über Sicherheit in Zeiten globaler Machtverschiebungen.·
Lothar Domröse, ehemaliger General des Heeres der Bundeswehr und ehemaliger NATO Commander of Allied Joint Force Command Brunssum über Sicherheit in Zeiten globaler Machtverschiebungen.·
„Wir werden auch in Zukunft von einer höheren Gewalt geprüft und bestraft werden“. Einer wird nicht müde, uns solche Heimsuchung zu verkünden, als läse er uns gemäß seinem Hochamt die Leviten, die im Alten Testament Verhaltensregeln, Moralvorstellungen und Opferriten für Priester und Gläubige definierten.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die heute von der CDU angekündigte Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit Bündnis 90/Die Grünen begrüßt. „Es ist gut, dass es angesichts des Kriegs in der Ukraine und der enormen Herausforderungen, die der Klimawandel haben wird, zu einer schnellen Regierungsbildung kommen soll.
Eigentlich ist die beliebte Serie für seichte Unterhaltung bekannt. Doch in einer Folge erschüttert Homer die Grundfesten der Mathematik, als er ein Gegenbeispiel zum großen fermatschen Satz findet. Der Plot von »Im Schatten des Genies« klingt nach einer typischen »Simpsons«-Folge: Der Antiheld der beliebten US-amerikanischen Zeichentrickserie, Homer Simpson, kämpft darin mit einer Midlife-Crisis. Wie er enttäuscht feststellt, hat er in seinem Leben noch nichts Nennenswertes geleistet.
Bis vor Kurzem ging die Wissenschaft noch davon aus, dass ausreichend Süßwasser zur Verfügung steht. Eine Neubewertung dieser planetaren Grenze zeigt jedoch, dass die menschlichen Eingriffe bereits tiefgreifender sind als gedacht. Ungewöhnlich trockene Böden sind zunehmend an der Tagesordnung – und schaden damit dem Klima nachhaltig. Neun planetare Grenzen wurden 2009 von internationalen Wissenschaftlern unter der Leitung von Johan Rockström – damals Direktor des Resilience Centre (SRC) an der Universität Stockholm – festgelegt. Sie sollen aufzeigen, wie viel Handlungsspielraum dem Menschen in seinem Eingreifen in natürliche Prozesse der Erde noch bleibt, bis ein gefährliches Maß erreicht wird.
Wieso bricht jemand einen Krieg vom Zaun? Putins Handeln ist nicht verständlich ohne seine Ideologie, ohne seine Rückbezüge auf die Geschichte, die in seinen Augen eine Vorreiterrolle Russlands legitimieren. Kriege werden mit Armeen geführt. Aber auch mit Ideen. Die munitionieren den Kampf um die Köpfe. Was Putin antreibt, ist eine Mischung aus dem Glauben an die historische Sonderrolle Russlands, der Weiterschreibung der stalinistischen Aggressionspolitik und seiner Rückgriffe auf den Sagenstoff von der „russischen Erde.“ Ohne diese Ideologie sind weder seine Handlungen noch der Rückhalt in der Bevölkerung verständlich.
Heute wurde der Jahresbericht 2021 der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter veröffentlicht und übergeben. Der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz Benjamin Strasser hat den Bericht entgegengenommen. Die Übergabe fand statt in der Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund.
Der Bericht gibt Auskunft über die Arbeit der Nationalen Stelle im Jahr 2021.

Dieser scheinbar von jedem Sinn entleerte Überfall macht Putins Denken deutlich. Immer mehr Analysen sehen darin Muster, die sie etwa auch in der Politik Mussolinis ausmachten
Eine Woche vor dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine war ein möglicher Nato-Beitritt Finnlands eine zwar oft diskutierte, doch aber eher ein theoretisches abwarten und eher eine akademische Debatte. Abwägen, das war die politische und gesellschaftliche Haltung Finnlands auf eine Frage, die mit der zunehmenden Aggression Russlands zwar drängender wurde, aber auf keinen Fall überstürzt beantwortet werden sollte. Keine drei Monate später ist davon nichts mehr übrig. Der Überfall auf die Ukraine hat endgültig gezeigt, dass man sich vor dem Aggressor Russland schützen muss. Ein Nato-Beitritt ist für das EU-Mitglied Finnland die logische Konsequenz daraus.
Dass das N-Wort nicht geht, ist klar. Aber nicht immer sind die sprachlichen Spuren von Kolonialismus und Rassismus so leicht zu identifizieren. Im Interview erklärt die Literaturwissenschaftlerin Susan Arndt, wie man diskriminierende Ausdrücke erkennt – und damit umgeht. Manche Worte wirkten wie „winzige Arsendosen“, schreibt der Philologe Victor Klemperer, der sich vor allem mit der Sprache des Nationalsozialismus befasst hat. Und weiter: „Sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu haben und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.“