Um sich von der Bedrohung nicht irremachen zu lassen und dem Terror widerstehen zu können, ist es nötig, seine Verursacher besser zu kennen. – Gibt es ein psychologisches Profil der in den westlichen Metropolen zuschlagenden Attentäter? (mehr …)

Okt. 2006 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Ungebremster Datendrang

Am 1. September 1981 werden in in Tageszeitungen verbreiteten Kleinanzeigejn: „Komputerfrieks“ gesucht. Gemeinsam mit den Unterzeichnern Tom Twiddlebit und einem gewissen Wau Wolf Ungenannt treffen sich am 12. September eine Handvoll Leute in der Berliner Wattstraße. Am Redaktionstisch – der ovalen ehemaligen Tafel der Kommune I – wird der Chaos Computer Club (CCC) gegründet. (mehr …)

Okt. 2006 | Allgemein | Kommentieren

Islamistische Diktatur – allüberall ? Und vorauseilende Feigheit

Der sogenannte „Dialog mit dem Islam“ hat sich längst zu einer – mehr oder weniger sanften – Diktatur entwickelt, die die deutsche Bevölkerung zwingt, ihre eigenen Rechtsgrundlagen durch die Brille islamischer Forderungen zu sehen. (mehr …)

Okt. 2006 | Allgemein, Essay, In vino veritas, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude | Kommentieren

In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 20. September beschäftigte sich der Gemeinderat der Stadt Heidelberg unter anderem mit dem Bebauungsplan Bergheim Bismarckplatz“.
Mehr als gar nicht scheinheilig wird hier in der Begründung geschrieben: das Plangebiet liege in zentraler Lage der Stadt Heidelberg. worum es aber eigentlich ging, war, zu verhindern, eine Genehmigung für eine Spielhalle geben zu müssen … (mehr …)

Okt. 2006 | Heidelberg, Allgemein | Kommentieren

Erst mal diese Anmerkung: Wer Meinung bilden zu können vorgibt, sollte erst einmal in der Lage sein, sich eine Meinung zu machen. Dies freilich heißt recherchieren, nicht aber Pressemitteilungen ab- oder allenfalls umzuschreiben. (mehr …)

Okt. 2006 | Allgemein, Politik, Sapere aude | 1 Kommentar

Deutsche Hanswurstiade als Wirtschaftskrimi

Daß das schöne Wort Reform in Deutschland einen fauligen Geruch angenommen hat, liegt nicht zuletzt an der Skrupellosigkeit einer Mafia, die sich vor Jahren in irgendwelchen Hinterzimmern zusammengerottet hat, um mit der deutschen Sprache gründlich aufzuräumen. (mehr …)

Sep. 2006 | Allgemein, Politik, Sapere aude | Kommentieren

I.
Vielleicht fangen wir mit dem Wort vielleicht an. Also mit viel leicht. Vielleicht, hören Sie, da tritt etwas in den Satz ein, eine Vorsicht, ein mögliches, ein undeutliches Zögern, eine Unwägbarkeit vor lauter viel leicht. (mehr …)

Aug. 2006 | Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Das eigentümliche Gefälle zwischen Mehrheitsdeutschen und sogenannten Eliten, was Gelassenheit im Umgang mit dem deutschen Erbe angeht, läßt uns nicht los. (mehr …)

Aug. 2006 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren
Maikäfer flieg Der Vater ist im Krieg Die Mutter ist im Pommerland. Pommerland ist abgebrannt Maikäfer flieg
Ich bin genau vor drei Wochen in B. angekommen. Die erste Woche geriet ich immerfort in Verlegenheit bei der Frage: wie finden Sie Berlin? Weil diese Frage die Antwort vorausnahm, ich fände es bestürzend verändert. Ich schämte mich zu gestehen, dass ich, durch zahllose Bilder und Zeitungsberichte vorbereitet, mir ungefähr das vorgestellt hatte, was ich jetzt sah.

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Aug. 2000 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

Max Weber 1919

Eine antiquarische Sensation wird veröffentlicht: Acht unordentliche Stichwortzettel lagen Max Webers legendärer Rede über „Politik als Beruf“ zu Grunde – eine Abhandlung über die letzten Grenzen der Politik. Die Abhandlung „Politik als Beruf“, Max Webers Vermächtnis an ein Jahrhundert, das bald keine Gelegenheit ausließ, die Menschheit ins Unglück zu stürzen, entstand in freier Rede. Am Abend des 28. Januar 1919 sprach Weber auf Einladung einer linksliberalen studentischen Vereinigung in einer Schwabinger Buchhandlung; die Aufforderung hatte er widerwillig erst akzeptiert, als die Studenten damit gedroht hatten, wenn er nicht rede, den Münchner Revolutionsführer Kurt Eisner zu bitten.

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Feb. 2000 | Heidelberg, Allgemein | Kommentieren

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