Piranhas neben dem Schreibtisch
Die Redaktion ist mitten im Berliner Industriegebiet Marienfelde zu finden, im klobigen Gebäude der Werner Media Group. Im Großraumbüro der Redaktion der neuen Jüdischen Zeitung herrscht Arbeitsatmosphäre. Man hört leises russisches Gemurmel. (mehr …)
Wer künftig seine Wohnung nicht an einen Ausländer vermietet, wird möglicherweise vor Gericht nachweisen müssen, daß er den Interessenten ablehnte, weil ihm dessen Einkommen zu gering schien, nicht aber, weil ihm die Nationalität nicht paßte. Und wer einen Muslim nicht einstellt, wird überzeugend darlegen müssen, daß ein anderer Bewerber einfach die bessere Qualifikation mitbrachte. (mehr …)
„Was mich fasziniert, ist der Gedanke, daß etwas Geistiges
eine derartige Kraft haben kann, daß man dafür sein Leben opfert –
und gegebenenfalls auch dafür tötet“. Christoph Peters
Ägypten 1993: der Kampf fundamentalistischer Terroristen gegen die Regierung Mubarak ist in seine heißeste Phase getreten. Seit Anfang der neunziger Jahre erschüttert eine Serie spektakulärer Anschläge das Land, deren Ziel es ist, den ägyptischen Staat in seinen Wurzeln zu treffen. Denn wenn erst einmal die Touristen aus Angst um ihr Leben ausblieben, würde die Wirtschaft des Landes und damit auch das Regime von Präsident Mubarak zusammenbrechen, und eine neue, islamische Regierung könnte die Herrschaft übernehmen. Das Buch: (mehr …)
Eine neue Dauerausstellung zur Geschichte des literarischen Lebens in Heidelberg hat das Kulturamt der Stadt Heidelberg zusammen mit dem Germanistischen Seminar der Universität organisiert. (mehr …)
Nachdem das Theater der Stadt Heidelberg am 25. Oktober wegen eines Gutachtens, das auf Sicherheitsmängel hinwies, von Oberbürgermeisterin Beate Weber geschlossen worden war, ist es jetzt schon nicht mehr ganz dicht.
Mittlerweile nämlich – die Büros waren ohnehin bereits über die ganze Zeit hinweg bespielbar – kann nun auch in den Theaterwerkstätten schon wieder gearbeitet werden … (mehr …)
Mit der Ankunft römischer Hilfstruppenkohorten hielten auch die lateinische Sprache und der Gebrauch der Schrift in unserer Gegend Einzug. Allerdings war in der Zeit des 1. und 2. nachchristlichen Jahrhunderts nur eine kleine Minderheit in der Lage, längere Texte flüssig zu lesen oder zu verfassen; schließlich gab es noch keine allgemeine Schulpflicht. Wer es sich leisten konnte, schickte sein Kind zu einem ,litterator’, einem Privatlehrer, der den ‚abecedarii‘ (ABC-Schützen) Lesen und Schreiben beibrachte. (mehr …)
Madama Butterfly wegen der großen Nachfrage drei mal in der Peterskirche – Spielstätten für den 1. Liederabend und Amerika gefunden! (mehr …)
„Die Literatur hat sei jeher so eine würdevolle Aura, die ich ganz ekelhaft finde. Ich bin froh, daß wir den Teppich ein bißchen eingedreckt und vollgeblutet haben.“ Charles Bukowski (mehr …)
Philosophieren, sagt Cicero, sei nichts anderes, als sich auf den Tod vorbereiten. Studieren und Nachdenken also ziehen unsere Seele von uns selber ab und weisen ihr eine unkörperliche Aufgabe zu, die eine Vorbereitung auf den Tod ist und Ähnlichkeit mit ihm hat; oder es heißt auch, dass alle Weisheiten und alles Reden dieser Welt darauf hinauslaufen, uns zu lehren, den Tod nicht zu fürchten. In der Tat, wenn die Vernunft uns nicht zum Narren hält, sollte sie sich ausschließlich auf unsere Zufriedenheit richten dürfen, und ihre Anstrengungen sollten zum Ziel haben, uns ein gutes und angenehmes Leben zu verschaffen, wie es die Heilige Schrift sagt. Alles Reden dieser Welt stimmt doch darin überein, dass das Ziel unseres Lebens das angenehme Leben sei, auch wenn die Philosophen verschiedene Wege dorthin vorschlagen. (mehr …)