Astronomische Mittagspause in der Peterskirche (mehr …)

Apr. 2011 | Heidelberg, Allgemein, InfoTicker aktuell | Kommentieren

Amt, das war ursprünglich einmal die nachträgliche Bestätigung einer vorhandenen Begabung (Charisma). Das hat sich, in der Kirche zumal, längst geändert. Hier ist ein System von Über- und Unter-Ordnung im Amtsgefüge entstanden, das jedem seinen eigenen Spielraum garantiert. (mehr …)

Apr. 2011 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude | Kommentieren

Der Cheftheoretiker des kommunikativen Handelns, Jürgen Habermas, und der Vorsitzende der katholischen Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, saßen am 19. Januar 2004 auf einem Podium der Katholischen Akademie Bayern in München und sprachen über „Vorpolitische Grundlagen eines freiheitlichen Staates“. In der Presse war anschließend von einem „Gespräch“, von einem „Dialog“ die Rede. Auch im Vorwort des dieses Ereignis dokumentierenden Bandes spricht der Herausgeber Florian Schuller, Chef der Katholischen Akademie Bayern, von „Gespräch“ und „Dialog“. Es mag damals in München dazu gekommen sein. Zu lesen gibt es jetzt kein Gespräch, keinen Dialog, sondern – was Wunder – zwei Vorträge. (mehr …)

Apr. 2011 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude | 1 Kommentar

„Was sollte man einem Menschen antworten, der einem sagt, er gehorche lieber Gott als den Menschen, und der sich infolgedessen sicher ist, den Himmel zu verdienen, wenn er einen erdrosselt?“ (Voltaire)

„Kolonialismus und Sklaverei haben im Westen ein Gefühl der Schuld hinterlassen, das dazu verführt, andere Kulturen einfach immer ganz wunderbar zu finden. Diese Haltung ist denkfaul, wenn nicht rassistisch.“ (Ayaan Hirsi Ali)

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Apr. 2011 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der „Grabstein des Johannes“ aus dem Jahre 1314, den Museumsdirektor Frieder Hepp vorstellt, hat eine ungewöhnliche Geschichte. (mehr …)

Apr. 2011 | Heidelberg, Allgemein | Kommentieren

Durstigere als sowohl jene, die sich als demnächstige „Politiker“ als Mappusnachfolger, Minister und Landtagsabgeordnete in Stuttgart wieder- und einfinden werden, durstigere weintrinkende Wasserprediger  als  d i e  Grünen finden sich in der bundesrepublikanischen Parteienlandschaft wahrlich beinahe nirgendwo. Und, alledem zum Trotz ist alles schlimmer und verlogener gepredigt und nun auch geworden, als wir auch nur zu denken gewagt haben: (mehr …)

März 2011 | Allgemein, Sapere aude, Zeitgeschehen | 7 Kommentare

Kürzlich waren wir in der Pfalz um Wein zu holen, das Hambacher Schloß war nahe, so fuhren wir hin und haben diesen Hort der Liberalität besucht. (mehr …)

März 2011 | Allgemein, InfoTicker aktuell, Zeitgeschehen | Kommentieren

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg steht vor der Tür, und wir dürfen uns, uns tröstend getrost damit beschäftigen, dass man wirklich nicht alles wollen könne, was man vorgeblich haben kann. Gibt uns diese Wahl, geben uns Wahlen überhaupt irgendeine Freiheit? Handlungsfreiheit etwa, als Tun- und Lassenkönnen, was man will? Was aber eben leider dann doch nicht gerade schon die Willensfreiheit einschließen würde – als Wollenkönnen, was man will. Dennoch: Gehen S i e zur Wahl. W i r  hingegen versuchen Ihnen im Folgenden (versprochen), Ihr Kreuz mit dem Kreuz  noch schwerer zu machen, als es ohnehin – zu sein scheint! Und (Überraschung?) eine Wahlempfehlung haben wir auch für Sie … (mehr …)

März 2011 | Allgemein, Sapere aude, Zeitgeschehen | 8 Kommentare

Von Zeit zu Zeit vergessen wir, vor lauter Frauenquote und Gender-Mainstreaming, dass „Emanzipation“ ebenso schlicht wie gewichtig „Befreiung“ bedeutet. Mit „Der letzte Patriarch“ legt der Wagenbach-Verlag einer hoffentlich erstaunten und erfreuten Öffentlichkeit ein Befreiungsbuch vor. Und mitten in den maghrebinischen Befreiungsbewegungen vom Joch autokratischer Herrscher stammt dieses Buch auch noch aus dem Kopf einer jungen Frau, die in Marokko geboren wurde: Najat El Hachmi. (mehr …)

März 2011 | Allgemein | Kommentieren

“Du sollst nicht ironisieren!” – sobald es um den ‘uneigentlichen Sprachgebrauch’ geht, sind sich alle Journalisten einig, zusammen mit Wolf Schneider: Die Ironie gehört allenfalls in die Glosse, besser aber in die Gosse.
Obgleich doch der Pöbel dort unten, nach der festen Überzeugung der Pressevertreter, diese Ironie gar nicht würden goutieren können. (mehr …)

März 2011 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas | Kommentieren

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