„Stellen Sie sich vor, Sie sitzen als Elternteil mit der Familie im Atomschutzbunker. Würden Sie ihre Lebensmittel mit den ärmeren Nachbarn teilen, die kaum noch Vorräte haben? Im ersten Moment mag man denken: Selbstverständlich, das fordert die Nächstenliebe! Im zweiten: Auf keinen Fall, für die eigenen Kinder sorgen geht vor“.
In die Zwickmühle dieses Gedankenexperiments führte der US-Philosoph Richard Rorty (1931-2007) im Juni 1996 die Zuhörer seiner Vorlesung an der Universität Girona, um einmal mehr den Ausgangspunkt seines politischen Denkens zu vermitteln. Der lautet in etwa: Um den Weg zur bestmöglichen Gesellschaft zu finden, hilft es kaum weiter danach zu fragen, was universell gültig und moralisch richtig ist.



In Bayern und Hessen hat die Union heute wirklich Grund zur Freude. Beide Wahlen sind gewonnen, selbst der eigentlich in Bayern unpopuläre Markus Söder hat für seine Partei 37 Prozent herausgeholt. Die Ampel ist abgestraft, die Union gestärkt. Ein Desaster für die Regierung in Berlin. Oppositionsführer Friedrich Merz verkündete auf X (vormals Twitter), spätestens zur Bundestagswahl 2025 sei das „Ampel-Chaos“ beendet. Sieht im Moment ganz so aus, als könne er da recht behalten.


Im Rahmen der offiziellen Eröffnungsveranstaltung der neuen Dauerausstellung der Dokumentation Obersalzberg hält der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose (Bild), eine Rede, in der er auf die gesellschaftspolitische Klimaveränderung hinweist: