is-2Noam Chomskys Analyse der inneren Struktur der amerikanischen Medienlandschaft ist auch für den Zustand der europäischen Presse relevant, er zeigt vor dem Hintergund der aktuellen Glaubwürdigkeitskrise auf, warum unsere Leitmedien kein Gralshüter der Demokratie mehr sein können. Unter anderem deshalb schreibe er über die Medien, weil er sich für das intellektuelle Klima insgesamt interessiere und weil die Medien der am leichtesten zu untersuche Bestandteil dieses Klimas sei. Bei den Medien gebe es einen täglichen Output, wodurch eine systematische Untersuchung

 

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Dez. 2016 | Allgemein, Essay, Feuilleton, Politik | Kommentieren

stereotypenEs sind vor allem Körperstereotypen, die bis heute das Bild vom Juden prägen. Nicht nur im 19. und frühen 20. Jahrhundert dominierte die Ansicht, dass sich der Jude körperlich und geistig von seiner Umwelt unterschied. Bestimmte, meist negativ besetzte körperliche Eigenschaften und Charakterzüge, die man den Juden zuschrieb, haben als anti-jüdische Stereotypen eine lange Tradition. Sie reichen zum Teil bis ins späte Mittelalter zurück und erfahren ihre Ausprägung in der Frühen Neuzeit.

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Dez. 2016 | Heidelberg, Allgemein, InfoTicker aktuell, Zeitgeschehen | Kommentieren

brueder„Mein Roman ist zutiefst zwiespältig, man kann ihn wie eine verzweifelte oder wie eine hoffnungsvolle Geschichte lesen“ – gibt Michel Houellebecq diesem Roman mit auf den Weg:
Paris im Jahre 2022: Um die drohende Vormachtstellung des Front National zu verhindern, koalieren die liberalen bürgerlichen Parteien mit der gemäßigten islamischen Partei „Bruderschaft der Muslime“. Der Wahltag wird von bürgerkriegs-ähnlichen Unruhen begleitet, doch als tatsächlich der charismatische Mohammed Ben Abbes

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Dez. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Save the date, Theater & Orchester HD | Kommentieren

pd_16_11_28_buergermedaille_by_rothe-1Jakob Köllhofer hat die Bürgermedaille der Stadt Heidelberg für sein herausragendes Engagement beim Ausbau und bei der Weiterentwicklung des Deutsch-Amerikanischen Instituts (DAI) erhalten. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner (Foto: Philipp Rothe) hat ihm die Medaille und die Urkunde am 26. November 2016 im Heidelberger Rathaus überreicht. „Unter Ihrer Leitung hat sich das Deutsch-Amerikanische Institut zu einem Haus der Bildung und der Kultur entwickelt, dessen Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Längst geht es nicht mehr nur um den transatlantischen Dialog, sondern vielmehr auch um Internationalität in allen kulturellen und bildungspolitischen Bereichen“,

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Nov. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Zeitgeschehen | Kommentieren

praktikumZEIT ONLINE ist eines der größten Online-Nachrichtenmedien Deutschlands, ausge­zeich­net u. a. mit zwei Lead Awards, einem Grimme Online Award, dem amerikani­schen Online Journalism Award und vier Medaillen beim internationalen Malofiej Award für Infografik. Bereichern Sie unser Team in Berlin ab April 2017 für drei Monate als Hospitant (w/m) ZEIT Campus ONLINE. Arbeiten Sie mit am Erfolg von ZEIT ONLINE.

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Nov. 2016 | Allgemein, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren
Im Deutschen Hygiene-Museum Dresden wird in einer dauerhaften Ausstellung das menschliche Gehirn vorgestellt Noch ist unklar, wie viel Macht das Unbewusste tatsächlich ausübt, wenn es um Entscheidungen des Menschen geht.

Im Deutschen Hygiene-Museum Dresden wird in einer dauerhaften Ausstellung das menschliche Gehirn vorgestellt. Noch ist unklar, wie viel Macht das Unbewusste tatsächlich ausübt, wenn es um Entscheidungen des Menschen geht.

Das Unbewusste leitet den Willen, dachte man lange Zeit. Doch mittlerweile erlebt die Willensfreiheit eine Renaissance. Auch Philipp Hübl verteidigt in „Der Untergrund des Denkens“ unsere kritische Vernunft. Die schlichte Unterscheidung „Bewusstes/Unbewusstes“ war lange Zeit die Pop-Variante jener Psychoanalyse, die unsere verdrängten Wahrheiten ans Licht zu bringen hoffte. Den Ritterschlag erhielt sie jüngst durch den rasanten Fortschritt in den Neurowissenschaften.

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Nov. 2016 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Sapere aude | Kommentieren

spiessbach-alles-ist-moeglich-768x951„Auch Dummheit ist eine Gabe Gottes, die man nicht ungestraft missbrauchen kann.“

Durch dieses Motto wurde 1951 der junge Psychiater Manfred in der Beeck auf den eigenwilligen Humor von Erich Spiessbach (1901–1956) aufmerksam.
Mit einem Illustrationsauftrag entfesselte der Arzt die Kreativität seines Patienten für eine kurze, sehr intensive Zeit von wenigen Monaten.

20 Werke voller Humor und Sarkasmus geben im Kabinett der Sammlung Prinzhorn einen (noch bis zum 15. Januar 2017 verlängerten) Einblick in das Werk Spiessbachs, von dem mehr als 300 Zeichnungen als Dauerleihgabe in der Heidelberger Sammlung Prinzhorn bewahrt werden.

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Nov. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Zeitgeschehen | Kommentieren

coverErst nach seinem Tod im Sommer 1918 erschien Apollinaires letztes Buch „Le Flâneur des deux rives“, eine Sammlung literarischer Streifzüge durch Paris. Was ihn an der Stadt interessierte, war nicht das Paris der Bildungsreisenden, sondern das geheimnisvollere der unbekannten stillen Winkel und ihrer Geschichten, das vom Verschwinden bedrohte vormoderne Paris der Exzentriker wie auch das der modernen, industriellen, „häßlichen“ Erscheinungen.

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Nov. 2016 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

161125-william_shakespeare_1609Am Freitag, den 25. November, ab 20:00 Uhr, veranstaltet das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) Heidelberg im Rahmen der Reihe Slow Reading Room eine Nacht zu Ehren von William Shakespeare. Zu Gast sind dann sowohl Shakespeare-Übersetzer und -Experte Frank Günther als auch die Schauspieler Marion Jeiter, Württembergische Landesbühne Esslingen, und Andreas Seifert, Theater Heidelberg.
Auf dem Programm stehen ein Vortrag zur Poesie Shakespeares und die Darstellung von Szenen aus dem Werk des großen Dichters.

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Nov. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

 Der amerikanische Unternehmer und Psychiater Dr. Henry G. Jarecki ist für seine herausragenden Leistungen bei der Förderung des Wissenschaftsstandortes Deutschland und Heidelberg im Besonderen sowie seine jahrzehntelangen Bemühungen um das deutsch-amerikanische Verhältnis mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet worden. In der Alten Aula (Foto: Philipp Rothe) bekommt Dr. Henry Jarecki (m) das Bundesverdienstkreuz von Landesministerin Theresia Bauer und Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner überreicht.

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Nov. 2016 | Heidelberg, Allgemein | Kommentieren

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