Am Donnerstag (23. Februar 17), werden der Schauspieler Robert Stadlober und der Journalist Thomas Ebermann im Romanischen Keller in Heidelberg gastieren und Mihail Sebastians Tagebücher inszenieren. Beginn ist 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Antidiskriminierungsausstellung: „Unterschiede, die einen Unterschied machen“. Organisiert wird der Abend von AKUT+c (Aktion, Kritik und Theorie Heidelberg) mit Unterstützung des Studentenparlaments der PH Heidelberg, des Rates der Studenten an der Uni Heidelberg sowie des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.
Soll die AKP Wahlkampf in Deutschland machen dürfen?
Der türkische Premier Binali Yıldırım hat am Wochenende in Oberhausen vor fast 10.000 AKP-Anhängern für die Einführung des Präsidialsystems in der Türkei geworben. Auch Präsident Erdoğan hat bereits angekündigt, Wahlkampf in Deutschland machen zu wollen. Während deutsche Zeitungen die Reaktion Berlins auf den Auftritt als zu milde kritisieren, wird die AKP in den Augen der regierungsnahen türkischen Blätter ungerecht behandelt.
Am Donnerstag, den 2. März 2017 laden die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zu einem besonderen Vortragsabend ein. Im Mittelpunkt steht die Zerstörung antiker Stätten (Bild, Palmyra) in der östlichen Mittelmeerwelt durch die Terror-organisation Islamischer Staat (IS). Prof. Klaus Stefan Freyberger ist Experte, er leitete u. a. die Außenstelle des Deutschen Archäologischen Instituts in Damaskus.
„Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne! Man muß an den Menschen verzweifeln“, schreibt Friedrich Kellner in sein Tagebuch. Verzweifelt stellte er fest, wie selbst klügerer Zeitgenossen auf die rechte Hetze hereinfielen.
Man könnte meinen, so ein Satz stamme frisch von einem an der postfaktischen Wirklichkeit verzweifelten Mitbürger, aber Kellner war ein Tagebuch schreibender deutscher Justizinspektor in der Nazizeit. Er schrieb diesen Satz am 26. September 1938 und sagte dazu später: „Ich konnte die Nazis damals nicht in der Gegenwart bekämpfen. Also entschloss ich mich, sie in der Zukunft zu bekämpfen.“ Mit seinen Augenzeugenberichten und Anmerkungen wollte er zeigen, wie es zur Nazibarbarei kommen konnte – als heilsame Mahnung für zukünftige Generationen.
Die Vorratsdatenspeicherung kommt vorerst nicht für Messenger-Dienste wie WhatsApp, Skype, Threema oder den Facebook Messenger, berichtet das „Handelsblatt“. Das Wirtschaftsministerium unter SPD-Führung habe ein Veto gegen das Vorhaben des Innenministers eingelegt. „In dieser Legislaturperiode wird es die Ausweitung der Vorratsdaten-speicherung kaum mehr geben“, zitiert die Zeitung den parlamentarischen Staatssekretär Dirk Wiese. Innenminister de Maizière fordert diese Speicherung seit Monaten.
Was tun mit trotzköpfigen Räten*Innen, die – wider alle Vernunft – so gut wie fast immer gegen etwas stimmen, was machen mit einem Kind, das partout nichts anderes als Nudeln essen will?
Und wie bringt man seiner Schwiegermutter bei, nicht bei jedem ihrer Besuche Putzlappen und Staubwedel zu schwingen?
Wie schließlich stellt man es an, nach einem langen Tag mit Kind und Schwiegermutter, nachts nicht schlaflos im Bett zu liegen?
Oder: Was tun mit einem Straßenbahndepot, das, wo es derzeit steht, sowohl Bürger verärgert, wie auch nicht wirtschaftlich zu betreiben ist?
Und was hat das alles miteinander zu tun, wie hängt das alles zusammen?
Angesichts des bevorstehenden Jubels zum Lutherjahr fordern besonnene Stimmen dazu auf, Martin Luther „aus seiner Zeit“ zu verstehen. Kurt Flasch geht es zunächst darum zu fragen, was diese Wendung bedeuten kann. Er gibt die Probe einer solchen Einordnung unter der Einbeziehung von Zeitgenossen wie Erasmus von Rotterdam, Pomponazzi, Macchiavelli, Michael Servet.
Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, spricht im Rahmen der 13. Alfred-Weber-Lecture an der Universität Heidelberg zum Thema „Verfassungsgerichtsbarkeit – quo vadis?“
Zu der Veranstaltung am Mittwoch, 22. Februar 2017, lädt das Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften der Ruperto Carola in die Aula der Neuen Universität, Universitätsplatz, ein. Der öffentliche Vortrag beginnt um 19.00 Uhr, im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Obwohl es sich um drei Glaubensrichtungen handelt, verfolgt Israel seit 1967 eine Politik, die unter Missachtung der Rechte der indigenen christlichen und muslimischen, palästinensischen Bevölkerungsgruppen auf die vollständige Kontrolle über die Stadt ausgerichtet ist.
Dabei übernimmt Israel die Kontrolle über Ost-Jerusalem, die künftige Hauptstadt des Staates Palästinas, womit die Zwei-Staaten-Lösung ernsthaft gefährdet wird.

