Mit dem Jahr 2017 wird für das Enjoy Jazz Festival aufgrund der Entstehung der ersten Schallplatte 1917 das „Jahrhundert des Jazz“ das markiert. Das Medium Vinyl hatte es zur Folge, dass der Jazz durch einfache, demokratische und offene Zugänglichkeit, sowie seiner massenhafte Verbreitung schlagartig Einzug in die Gesellschaft fand, wie dies zuvor nicht möglich gewesen wäre.
Nordkorea hat nach eigenen Angaben erstmals erfolgreich eine Interkontinentalrakete getestet. Das heißt auch, dass die USA in diesem Konflikt unter Druck stehen. Denn diese abgefeuerte Interkontinentalrakete könne einen „großen und schweren Atomsprengkopf“ befördern, verkündete man aus Pjöngjang. Kurz danach haben die USA und Südkorea auf den Nordkoreas Raketentest mit einer gemeinsamen Militärübung reagiert. Was kommt weiter?
Halbe-Halbe: = Ohne Rücksich auf – Eignung. Der Journalist*Innen-Verein ProQuote Medien will sich mit seinem einst ausgegebenen Ziel nicht mehr zufriedengeben und erhöht die Messlatte. Vor fünf Jahren hatten die Medienfrauen 30 % weibliche Führungskräfte in allen Redaktionen bis 2017 gefordert, nun sollen es 50 % werden. Das bisherige Ziel von 30 % haben bisher nur „Zeit“ (36,4 %), „Spiegel“ (34,7 %) und „Bild“ (32,2 %) erfüllt. „Süddeutsche“ (19,6 %) und „FAZ“ (13,9 %) lägen „beschämend“ darunter, bei Regionalzeitungen verharre der Anteil der Führungsfrauen gar bei „mageren 5 %“.
Vielleicht haben Sie (wenn nicht, dann jetzt hier) es heute Morgen in Ihrer Zeitung gelesen: Erneut haben wir vor Gericht mit einer Klage gegen geheimen Lobbyismus in allen Punkten Recht bekommen!
In diesem Fall geht es um mögliche Lobbyisten-Abendessen hinter den verschlossenen Türen des Bundeskanzleramtes. Zur Erinnerung: 2008 hatte der damalige Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann dort mit zahlreichen Wirtschaftsvertretern auf Einladung der Kanzlerin gefeiert.
Wo liegen die Wurzeln der syrischen Katastrophe? Das gängige Bild sieht die Schuld einseitig bei Assad und seinen Verbündeten, insbesondere Russland. Dass auch der Westen einen erheblichen Anteil an Mitschuld trägt, ist kaum zu hören oder zu lesen.
Michael Lüders erzählt den fehlenden Teil der Geschichte, der alles in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Der Kinospot im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane macht Bürger auf die Vermüllung der Meere aufmerksam – „Plastik-Peter“ gewinnt beim führenden Festival der grünen und verantwortungsbewussten Kommunikations- und Filmbranche. Der Kinospot „Plastik-Peter“, der im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane entstanden ist, hat gestern den Golden Green Award 2017 gewonnen.
Diese Steine habt zum Zeichen:
Hier – unterhalb von Litochoron – hat Antoine am 12.Mai 2017 Plastikmüll beseitigt (Foto: Clemens)
.
Mit dem Spot möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung Bewusstsein für die Plastikverschmutzung in den Weltmeeren schaffen. Ausgezeichnet wurde „Plastik-Peter“ in der Kategorie „Nachhaltige Produktion und Kreislaufwirtschaft“, in der er sich gegen Nominierungen aus aller Welt durchsetzen konnte.
Der große Wiener Kabarettist und Komponist Georg Kreisler setzt den Ton für die neue IDeFix-Show: In seinem Song „Im Theater ist was los“ weiß er trefflich die Welt des Theaters zu schildern, in die einzutauchen die internationale und preisgekrönte Theatergruppe IDeFix auch diesen Sommer wieder einlädt. Neben einigen hintergründig-poetischen und witzigen Kreisler-Liedern kommen Klassiker der britischen Kult-Comedy-Truppe Monty Python, Sketche von IDeFix Hausautor Keith Hall und weitere Musik-Nummern zur Aufführung – auf den Brettern, die bei IDeFix im wahrsten Sinne des Wortes die Welt bedeuten: 25 Schauspielerinnen und Schauspieler aus 15 Ländern werden auf der Bühne stehen. Ja, im IDeFix-Theater ist was los!
Unwirklich fühlt sich diese Woche an – das ging vielen so: Homosexuellen, den Abgeordneten des Bundestags, Journalisten, vielen Bürgern. Diesem Urnengang (Bild: Jeder konnte und sollte sehen – Frau Kanzler stimmt mit ner roten Karte DAGEGEN!) ging eine politische Woche voraus, die ihresgleichen in der Geschichte sucht. Den einen ging das alles viel zu schnell, die anderen stören sich am Prozedere, das ihnen unwürdig vorkam. Die Schwulen und Lesben hingegen – das zeigen unzählige Reaktionen – haben den Ärger, wie das Gesetz am Ende in den Bundestag kam und unter welchen Bedingungen es verabschiedet wurde, schnell verdrängt. Debakel – welches Debakel? Wessen Debakel? Was ist ein Debakel? Auch wir meinen in aller Bescheidenheit: Das Egebnis zählt!
Die kurzfristige Abstimmung zur „Ehe für Alle“ war möglich geworden, nachdem der Rechtsausschuss in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf aus dem Bundesrat gebilligt hatte – mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken. Bei der namentlichen Abstimmung am Freitag war der Fraktionszwang aufgehoben, die Abgeordneten also nur ihrem Gewissen verpflichtet. Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Christine Lambrecht, sprach von einem „Meilenstein in Bezug auf Gleichberechtigung.
Die Grünen-Fraktion hat im Bundestag eine Rüge des Bundestagspräsidenten bekommen. Und das noch beim letzten Auftritt von Volker Beck im Deutschen Bundestag! Die Grünen haben sich so sehr über die Entscheidung der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gefreut, dass sie diesen Erfolg auf ganz eigene Weise feierten. Als Lammert die historische Entscheidung verkündete, knallte es im Plenarsaal. Die Grünen haben eine Konfettikanone über Volker Beck gezündet, sie ließen über ihm buntes „Konfetti aus Kanonen“ regnen. Er hat sich 23 Jahre lang dafür eingesetzt. Nach Ansicht von Norbert Lammert sei aber diese Aktion „unangemessen“ gewesen. Die Grünen könnten „Gefahr laufen, der Albernheit bei diesem ernsten Thema verdächtigt zu werden.“