Erfolgreicher als die alten Parteien generieren die Rechtsausleger ihre Fans in sozialen Netzwerken. Sie setzen auf Angst und Wut. Manche meinen, der Wahlkampf sei langweilig gewesen. Johannes Hillje, der Autor des gerade erschienenen Buches „PROPAGANDA 4.0 – Wie rechte Proaganda Politik macht“ (Dietz 2017, 14,90 Euro) hält das für kurzsichtig.
Wenn die Sommerferien zu Ende gehen, diese langen Wochen, in denen man ausschlafen konnte, in den See gesprungen ist, Zelte aufgebaut hat und Eis gegessen, dann beginnt die Zeit, in der wieder der Kopf gefragt ist. Egal ob man vergessen hat, wie Kurvendiskussion geht, der Bio-Lehrer zu leise vor sich hin nuschelt oder der Sitznachbar nervt, weil er ständig quasselt: Am Ende muss man selbst dafür sorgen, dass der Stoff sitzt. Denn am Ende steht in der Schule immer ein Test, der was man kann, und was man nicht kann, in eine Note presst.







