Erfolgreicher als die alten Parteien generieren die Rechtsausleger ihre Fans in sozialen Netzwerken. Sie setzen auf Angst und Wut. Manche meinen, der Wahlkampf sei langweilig gewesen. Johannes Hillje, der Autor des gerade  erschienenen Buches „PROPAGANDA 4.0 – Wie rechte Proaganda Politik macht“ (Dietz 2017, 14,90 Euro) hält das für kurzsichtig.

Denn der Wahlkampf tobt nicht nur in den Leitmedien, sondern auch in digitalen Parallelwelten. In den sozialen Netzwerken hat sich die AfD ihr eigenes Wahlvolk gezüchtet. Dieses Wahlvolk ist das Ergebnis einer gezielten Spaltung der Öffentlichkeit. Seine Mitglieder (haben) den Wahlausgang – in manchen Fällen zum ersten Mal – erheblich mit beeinflusst. Entscheidend nämlich für den Erfolg in sozialen Netzwerken sind nicht nur die reinen Fan- und Follower-Zahlen.

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Sep. 2017 | Allgemein, Buchempfehlungen, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, €uropa | Kommentieren

Optische Täuschungen faszinieren uns. Sie fordern uns heraus (Rotating Snakes (© Akiyoshi Kitaoka), weil wir davon ausgehen, dass, was wir sehen, real ist. Schließlich sind doch die Augen und mit ihnen unsere Fähigkeit zum Sehen das Tor zur Welt. Und jetzt sollen wir unseren Augen nicht trauen können? Die Ausstellung „Illusionen – Täuschung der Sinne“ präsentiert alte wie neue optische Täuschungen und visuelle Phänomene. Sie hinterfragt bisherige Vorstellungen von Farbe und Form, von Raum und Bewegung und lässt die Besucher ihre Wahrnehmungsgrenzen erforschen.

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Sep. 2017 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

Noch nie waren so viele Fotografien in einem begrenzten Zeitraum in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen, aber auch in anderen Städten der Metropolregion Rhein-Neckar wie Dannstadt-Schauernheim, Ladenburg, Speyer, Viernheim und Frankenthal zu sehen. Zusammen mit der gleichzeitig stattfindenden Biennale für aktuelle Fotografie wird das Medium Fotografie in diesem Herbst groß gefeiert. Am 23. September 2017 haben fast alle Ausstellungsorte der OFF//FOTO – über 80 Orte in der Metropolregion – und alle der Biennale bis in die späten Abendstunden geöffnet. Allein in Heidelberg sind es über 20 Orte, die in der Zeit von 18 – 23 Uhr zum Besuch einladen. Die Besucher können die vielfältigen und zahlreichen Schauplätze der Fotografie erkunden und auf Entdeckungstour gehen. So werden Ausstellungen zum Ort der Begegnung und die Fotokunst für alle erlebbar.
Unter www.off-foto.info und www.biennalefotografie.de sind alle Informationen zu finden.

Sep. 2017 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

Die Stimmungslage im deutschen Herbst 2017, mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall, wenige Tage vor der Bundestagswahl, hat viele Verursacher. Es sind die Jobverlagerer, die ihre eigene Haut retten, die Regierung, der es an handwerklicher Sorgfalt beim Formulieren der Gesetzestexte gebrach, auch die Krisenverschärfer, in deren Augen Deutschland bereits Schauplatz einer gewaltigen Gerechtigkeitskatastrophe geworden ist, das Opfer der kapitalistischen Entzivilisierung.
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Sep. 2017 | Allgemein, Essay, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Zeitgeschehen | Kommentieren

Vertrauen ist der Anfang von allem. Der Ausgangspunkt – ist doch schließlich Vertrauen der Anfang von allem – so auch der Wiederbeginn der Studentenbewegung (etwa) 1998 in ihrem unerschütterlichen Glauben an die Zuständigkeit der Institutionen, an die sie sich adressiert.
Die Selbstverständlichkeit, mit der sie sich in für sie vorgesehenen Strukturen bewegt, zeugt von ihrer grenzenlosen Zuneigung zu den gegebenen Verhältnissen. So wie ihr Protest sich formal in vorauseilender Rücksichtnahme auf die öffentliche Meinung und allgemeine Stimmung erschöpft, so zielt er inhaltlich auf nichts anderes als die Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung unter freundlicher Berücksichtigung studentischer Interessen.

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Sep. 2017 | Allgemein, In vino veritas, Sapere aude | Kommentieren

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Sep. 2017 | Allgemein, Junge Rundschau, Sapere aude, Senioren | Kommentieren

In Baden-Württemberg hat sich die Zahl der Infektionen mit dem gefährlichen Hantavirus erhöht. Seit Jahresbeginn zählten die Behörden in Baden-Württemberg bislang 689 Fälle solcher Infektionen, die durch Kontakt mit Mäusekot übertragen werden (Foto: DAK/Wigger). Im gesamten Jahr 2016 waren es nur 71 Erkrankungen. Darauf weist die DAK-Gesundheit mit Blick auf die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) hin. Demnach stammt fast jede zweite in Deutschland registrierte Infektion aus dem Südwesten. Auch in Bayern gab es einen starken Anstieg. Mit insgesamt 301 Erkrankungen liegt der Freistaat im Bundesvergleich aber mit deutlichem Abstand hinter Baden-Württemberg auf dem zweiten Platz.

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Sep. 2017 | Heidelberg, Allgemein, Gesundheit, InfoTicker aktuell | Kommentieren

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Sep. 2017 | Heidelberg, Allgemein, Essay, In vino veritas, Sapere aude | 1 Kommentar

Eine Delegation um Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Mathias Schiemer, Geschäftsführer der Heidelberg Marketing GmbH, Nicole Huber, Leiterin des Referats des Oberbürgermeisters, sowie mehreren Stadträten hat der britischen Partnerstadt Cambridge vom 5. bis 7. September 2017 einen Besuch abgestattet. Auf dem Programm standen unter anderem Gespräche mit Cambridges Bürgermeister George Pippas und dem leitenden Stadtrat Lewis Herbert über die Weiterentwicklung der Städtepartnerschaft und künftige gemeinsame Projekte. Zudem ging es um Möglichkeiten der Kooperation beider Städte im Bereich des Tourismus.

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Sep. 2017 | Heidelberg, Allgemein | Kommentieren

Ho CHi Minh 1890 – 1968

„Macht kaputt, was Euch kaputt macht“ und so weiter …
… es hilft nix: Keinem Karikaturisten lässt sich verbieten, mit Europa beschriftete Kühe zu zeichnen, die auf „Steuerzahler“ heißenden Weiden stehen, oder, andersherum, Kühe, die „Steuerzahler“ genannt werden, während dann ein Melker als „EG-Haushalt“ firmieren muss. Mit keinem Argument lassen sich Demonstranten (wir erinnern uns an uns: Ho, Ho, Ho CHi Minh) –  abgewöhnen, „aufgespießt“ heißt es mal hier, oder ist da mit „spitzer Feder“ geschrieben, wiewohl die Benutzung einer gemeinschaftlich genutzten Schablone um einiges wahrscheinlicher ist, mit der sie einen zipfelbemützten teutschen Michel zeichnen, oder einen Kapitalisten mit Bowler-Hut.

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Sep. 2017 | Heidelberg, Allgemein, Gesundheit, Junge Rundschau, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

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