Die Uni-Bibliothek Heidelberg macht ihre digitalisierte Zeitschriften-Sammlung kostenlos zugänglich.
Es stehen fast 4000 Zeitschriftenbände mit mehr als einer Millionen Seiten im Netz.
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Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Studentenwerk Heidelberg auf den Bedarf an bezahlbarem studentischem Wohnraum aufmerksam zu machen.
Der Wohnraumbedarf von Studierenden ist – was Wunder – auch zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 immer noch akut: „Studis suchen Zimmer“ heißt die vom Land geförderte Kampagne des Studentenwerks Heidelberg, für welche die Ministerin und Ulrike Leiblein, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Heidelberg, beim Pressegespräch als Botschafterinnen aktiv waren.
Die Heidelberger „halle02“ wird für vier Wochen von dem Licht- und Videokünstler Jaime Ramirez bespielt. Showcase ist am 3. November bei freiem Eintritt.
Der Mensch ist seit jeher interessiert an der Verbindung von akustischen und visuellen
Reizen. Angefangen bei Schauspiel und Theater, weitergeführt über Filme und Musikvideos bis hin zu komplexen audiovisuellen Installationen wird man immer dann aufmerksam, wenn diese beiden kreativen Bereiche kunstvoll miteinander zu einem beeindruckenden Ganzen verschmelzen.
Mit ihrer traditionellen Jahresfeier eröffnet die Universität Heidelberg das Akademische Jahr 2017/2018. Universitätsangehörige sowie Freunde, Förderer und Ehemalige versammeln sich am Samstag, 21. Oktober 2017, zu dieser festlichen Veranstaltung, um den 631. Jahrestag des Bestehens der Universität zu begehen. Die Ruperto Carola setzt zugleich ihre Tradition fort, mit der Verleihung der Ehrensenatorwürde außerordentliches Engagement für die Universität und die Förderung der Wissenschaften zu würdigen.
So wird Gerda Tschira (Bild Philipp Rothe) in den Kreis der Ehrensenatoren aufgenommen.
Schon 1963, zwei Jahre nach Erscheinen der Originalausgabe, erwarb der Droemer Knaur Verlag die deutschen Rechte für Raul Hilbergs Standardwerk „Die Vernichtung der Juden in Europa“. Die Veröffentlichung scheiterte nicht zuletzt aufgrund negativer Voten der Institution, die für die Aufarbeitung der Geschichte gegründet worden war. Erst 1982 brachte Olle & Wolter, ein winziger linker Verlag, die deutsche Übersetzung des Werks. Sechs Jahre lang blieb Raul Hilbergs Manuskript „The Destruction of the European Jews“ unveröffentlicht, bis es 1961 in einem kleinen Chicagoer Verlag erschien. Auch das verdankte sich allein einem Druckkostenzuschuss, bezahlt von Frank (Franz) Petschek, des 1939 emigrierten, ehemals böhmisch-jüdischen Großunternehmers. 1958 hatten die Autoritäten der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem das Manuskript zurückgewiesen, weil es nicht der Staatsdoktrin vom kämpferischen Juden entsprach.
In einer Erklärung begrüßte die Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini die Vereinbarung und bezeichnete das gerade in Kairo von Fatah und Hamas geschlossene Abkommen als wichtigen Schritt zur vollständigen Rückkehr der PA nach Gaza. Sie betonte die besondere Bedeutung dieser Annäherung, um echte Fortschritte bei der palästinensischen Versöhnung zu erzielen. Die EU werde die Einzelheiten des Abkommens genau studieren und sehen, wie die weiteren Entwicklungen verlaufen.
Der „Spiegel“-Korrespondent gilt als exzellenter Kenner der Türkei. Seinen Berichterstatter-Platz musste er auf Druck des Erdogan-Regimes von Istanbul nach Wien verlegen. Das Land aber lässt ihn nicht los.
Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim hat kurz nach den Bundestagswahlen gefordert, im Verhältnis zu Deutschland ein neues Kapitel aufzuschlagen. Er wolle die Beziehungen „reparieren“. Man solle – meint Hasnain Kazim dazu, jedes gemäßigte Wort aus Ankara als ein Zeichen der Hoffnung ansehen. Es habe in jüngster Vergangenheit so viele böse Worte aus der Türkei gegeben. Im Gegenzug habe es auch aus Deutschland viel – berechtigte – Kritik an Ankara gegeben. Nun aber seien die Bundestagswahlen vorbei, das Referendum über das Präsidentensystem Mitte April gehöre der Vergangenheit an, beide Länder seien mithin nicht mehr im Wahlkampfmodus. Man solle die Chance nutzen, wieder aufeinander zuzugehen.
Jetzt legt er mit seinem Buch „Krisenstaat Türkei“ eine Analyse vor, die er als exzellenter Kenner der Türkei mit seinen persönlichen Erfahrungen mischt.
Hasnain Kazim im Gespräch:

Wolfgang Kraushaar, Politikwissenschaftler von der Hamburger „Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur“ „Die blinden Flecken der RAF“.
423 Seiten
Klett-Cotta Verlag
ISBN: 978-3608981407
Preis: 25,00 Euro
Das Deutschland der 1960er-Jahre diskutiert, sitzt, blockiert und protestiert – zumindest der junge Teil der Bevölkerung sorgt für Schlagzeilen. Der Vietnamkrieg und die Bürgerrechtsbewegung in den USA, die NS-Vergangenheit und ihre Sünden, eine freie Sexualität und die Gleichberechtigung sowie die („Unter den Talaren, Muff von 1000 Jahren“) verkrusteten Strukturen in den Hochschulen – das sind die Themen, die die Studenten bewegen. Ihre Aktionen sind zunächst friedlich, experimentell und fröhlich. Als aber am 27. Juni 1967 der Student Benno Ohnesorg bei einer Demonstration in Berlin erschossen wird, löst dies heftige Unruhen aus, Teile der Studentenbewegung radikalisieren sich. Für einige endet der Weg im Terror. Der „deutsche Herbst“ jährt sich zum 40. Mal. In den vergangenen 40 Jahren ist so viel dazu geforscht und geschrieben worden, dass man meinen könnte, es gebe keinen blinden Fleck mehr in dieser Geschichte. Doch Wolfgang Kraushaar, der seit Jahrzehnten zu 68er-Bewegung, Radikalisierung und RAF forscht und publiziert, hat ein neues Buch geschrieben: „Die blinden Flecken der RAF“.
Vor 55 Jahren erschüttert ein „Spiegel“-Artikel über die Schwächen der deutschen Verteidigungsbereitschaft die noch junge Republik. Mehrere Mitglieder der Redaktion werden verhaftet:
Freitag, dem 26. Oktober 1962: Die Produktion der neuen „Spiegel“-Ausgabe läuft auf Hochtouren.
Doch um 21.30 Uhr dringen, angeführt von Staatsanwalt Siegfried Buback, Fahnder des Bundeskriminalamts in die Redaktionsräume ein. Sie haben einen Durchsuchungsbeschluss und sieben Haftbefehle gegen führende Mitarbeiter des Nachrichtenmagazins mitgebracht.
Der Vorwurf lautet: Landesverrat. Es geht um die Titelgeschichte vom 8. Oktober 1962. „Bedingt abwehrbereit“ hat der „Spiegel“ sie überschrieben.
Neben Unmengen an Büchern für die Großen präsentiert die Frankfurter Buchmesse auch Literatur für die kleinen (künftigen) Leseratten. Pinkfarbene Einhörner und kugelrunde Ritter soweit das Auge reicht, dennoch kann von Friede, Freude, Eierkuchen in der Kinder- und Jugendliteratur nicht die Rede sein. Denn ein entscheidender Faktor fehlt: Diversität.