Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sollten es derzeit vermeiden, sich unnötig in der Öffentlichkeit aufzuhalten. Auch der normale Gang zum Einkaufen oder in die Apotheke ist für viele Betroffene ein Problem. Daher haben sich in Heidelberg zahlreiche Initiativen gebildet, um Engagierte zu unterstützen, die Hilfe für ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen anbieten. (mehr …)

März 2020 | Heidelberg, Allgemein | Kommentieren

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) beteiligen sich aktiv am Kampf gegen die COVID-19-Pandemie und haben dazu die Taskforce „fightCOVID@DKFZ“ gegründet. Gemeinsam mit Kollegen von der Universitätsmedizin Heidelberg und Mannheim entwickeln DKFZ-Forscher Testverfahren zum Virusnachweis, erforschen die Entwicklung eines Impfstoffs und untersuchen, wie das Virus bei manchen der Infizierten schwerste Krankheitssymptome auslöst. (mehr …)

März 2020 | Heidelberg, Allgemein, Gesundheit, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren

Freischaffende wie Journalisten, Grafiker und Fotografen trifft die Corona-Krise wirtschaftlich besonders hart …

die Mitarbeiter der RUNDSCHAU haben nicht nur deshalb beschlossen, auch während „Corona“ die  interessierten Leser zu informieren – wir gehen davon aus, dass nicht Alle an alle für sie wichtigen Informationen oder Beiträge auf ihren üblichen Nachrichtenbeschaffungswegen herankommen. Auch wollen wir – und jetzt erst recht – neue Bücher vorstellen. Undsoweiter, wegklicken geht leichter als Suchen! Neben dem Bund haben die Länder bereits erste Soforthilfen aufgelegt. Hier erfahren Sie, wie Sie sich wie und wo bewerben können. Alsdann: ran an die Bouletten:

 

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März 2020 | Heidelberg, Allgemein, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Politik, Senioren, Wirtschaft, Wissenschaft, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren

Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie: China hätte die meisten Corona-Infektionen verhindern können, doch dann wurde konsequent gehandelt. Geheilte Coronapatienten in Wuhan fahren (am 12, März!) vom Krankenhaus in ihre Heimatgemeinde.Hätte China seine drastischen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus drei Wochen früher und damit kurz nach ersten Warnungen von Medizinern begonnen, hätten 95 Prozent der Infektionen verhindert werden können.

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März 2020 | Allgemein, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren

und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Herrin wie der Magd, dem Verleiher wie dem Borger, dem Gläubiger wie dem Schuldner. Die Erde wird leer und beraubt sein; … Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, das Gebot missachtet und den ewigen Bund gebrochen. Darum frisst der Fluch die Erde, und verschuldet haben es, die darauf wohnen. Darum nehmen die Bewohner der Erde ab, sodass wenig Leute übrig bleiben.
Der Wein ist dahin, der Weinstock verschmachtet, und alle, die von Herzen fröhlich waren, seufzen. Die Freude der Pauken ist vorüber, das Jauchzen der Fröhlichen ist aus, und die Freude der Harfe hat ein Ende –
Man trinkt keinen Wein mehr bei frohem Gesang, und das Bier wird bitter denen, die es trinken –
… denn alles Fleisch, es ist wie Gras, es vertrocknet, es welkt das Land, die Erde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern. Denn sie haben die Gesetze übertreten, die Ordnungen überschritten, den ewigen Bund ungültig gemacht ! Tod – wo ist Dein Stachel?

März 2020 | Heidelberg, Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal, Politik, Sapere aude, Wirtschaft, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist | Kommentieren

Für das bemerkenswerteste und allüberall präsente in unserer Welt schuf Immanuel Kant einen Begriff:
Das Ding an sich. In seiner 1783 veröffentlichten Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft würde auftreten können, schrieb er: „Ich hingegen sage: es sind uns Dinge als außer uns befindliche Gegenstände unserer Sinne gegeben, allein von dem, was sie an sich selbst sein mögen, wissen wir nichts, sondern kennen nur ihre Erscheinungen, das sind die Vorstellungen, die in uns wirken, indem sie unsere Sinne affizieren. (mehr …)

März 2020 | Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, InfoTicker aktuell | 1 Kommentar

Paul A. Webers Gerücht – Neid durch die Welt  tragend …

Neid war eine der sieben Todsünden im Buch der Bücher. Das hängt uns nach. Auch, wenn Wollust und Völlerei heute nettere Namen erhalten haben und dann doch akzeptabel geworden sind: Neidisch hat man gefälligst nicht sein zu wollen. Allenfalls noch in scherzhaftem Sinn: Da bin ich aber neidisch. Genau: Neidisch, das waren und sind immer die anderen.
Womit – keineswegs ausschließlich theoretisch – wir uns dem seit langer Zeit außer Kurs geratenen Neid  anzunähern versuchen, nachdem nur wenige Autoren, die man flugs als rechte Soziologen abtat, ihn noch bewirtschafteten, ihn sogar zu einer Triebkraft für die und in der Gesellschaft erhoben.

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März 2020 | Allgemein, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Politik, Sapere aude, Senioren, Wirtschaft | Kommentieren

Widerwärtige Dreckspatz*In – raus hier!

Schwarze Schwäne seien – sagt und hört man – selten. Doch schon der römische Meister der Satire, Juvenal, kannte sie. Wenn auch mitunter in einem allegorischen Zusammenhang: Rara avis in terris nigroque simillima cygno („… [er ist wie] ein seltener Vogel in den [in den fremden] Ländern, [ähnlich] wie ein schwarzer Schwan „…).
Die Leute im Mittelalter mögen zwar unwissender in Bezug auf das Faktenwissen gewesen und auch Zusammenhänge mögen dem mediavälen Menschen nicht wie heutzutage klar gewesen sein. Und der Alltag, der war ja eh vom Aberglauben bestimmt. Eines aber konnten die Mittelaltler ganz gewiss: sie konnten sehr gut beobachten – und daraus Schlüsse ziehen!

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März 2020 | Allgemein, Essay, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Senioren, Wirtschaft | Kommentieren

Das Coronavirus zwingt zu außergewöhnlicher Entschlossenheit. Längst ist nicht klar, ob die Anstrengungen der westlichen Länder ausreichen. Zwar wird Panik als Reaktion schlecht geredet – nachgerade aber wird sie derzeit zur Bürgerpflicht! Der Reality-TV-Superstar Kim Kardashian twitterte zum Beispiel im Jahr 2017 eine berühmt gewordene Statistik, der zufolge im Jahresschnitt zwei Amerikaner Opfer eingewanderter islamistischer Terroristen werden; gleichzeitig aber werden jedes Jahr 69 Menschen von ihrem Rasenmäher umgebracht. Die Terrorgefahr sollte also zwar nicht übertrieben werden, war  aber dezidiert  politische Stoßrichtung dieses Tweets. Was denn auch schon beinahe folgerichtig von der britischen Royal Statistical Society 2017 in die „Internationale Statistik des Jahres“ hinein gekürt wurde, „weil“ nämlich „dieser Weck-Ruf ein erhellendes Licht auf die wahren Lebensrisiken und die damit verbundenen Missverständnisse“ werfe. Er passte zudem gut in die Zeit: Die Trump-Regierung hatte gerade ein Einreiseverbot für Menschen aus überwiegend islamischen Ländern verhängt. Leider unterlag die Statistik-Gesellschaft einem fundamentalen Missverständnis, den nun aber der Londoner Professor für Computer-Wissenschaft Norman Fenton aufspießte – die RUNDSCHAU spießt mal wieder mit:

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März 2020 | Allgemein, Essay, Gesundheit, In vino veritas, Politik, Sapere aude, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

Terror absolutus – Wer, wie, was, warum: Panik, die macht krumm …

Gleichwie wahrscheinlicherweise eine Anleitung zum Selberdenken als konventionelles Risikomanagement ähnlich wie bei einem Schwarzen Schwan nicht so recht funktionieren will, vemag auch ein hyperfunktionales  menschliches Gehirn exponentielles Wachstum – leider – nicht intuitiv zu erfassen. In Ausnahmesituationen wie das derzeit in vielen Köpfen tanzenden Covid19-P(T)andaradei führt dies zu katastrophalen Fehleinschätzungen von Entscheidungsträgern. Und, was Wunder, sind auch alle herkömmlichen Kosten-Nutzen-Abwägungen ungeeignet, um mit Krisen, einer solchen zumal, umzugehen. Sie kommen – was Wunder – sowohl systemisch als auch systematisch einfach zu spät. (mehr …)

März 2020 | Allgemein, Essay, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Senioren, Wissenschaft | Kommentieren

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