Nichts – was Wunder – ist in diesen Zeiten gefragter als ein Impfstoff oder ein Medikament gegen das Coronavirus. Dementsprechend gefragt sind Aktien der Unternehmen, die daran forschen. Heute überraschte der Kurs von Heidelberg Pharma mit einem Plus von knapp 40 Prozent. Das Biotech-Unternehmen gehört über die Dievini Biotech Holding mehrheitlich dem (Bild) Milliardär und Mäzen Dietmar Hopp. (mehr …)
Zum 150-jährigen Geburtstag der Deutschen Bank legt David Enrich ein schonungsloses Buch über die größte deutsche Bank vor. In „Dark Towers – Deutsche Bank, Donald Trump And An Epic Trail Of Destruction“ zeigt der New York Times Reporter wie die Bank von einem „verschlafenen deutschen Kreditgeber“ zu einer global agierenden Investmentbank entwickelt wurde. Der Autor zeichnet das Bild einer Bank, die in den letzten zwei Jahrzehnten zahlreiche Skandale zu verantworten hatte. (mehr …)
Der Oscar-Preisträger Spike Lee hat auf Instagram einen dreieinhalbminütigen Kurzfilm über seine besonders von Corona gebeutelte Heimatstadt New York veröffentlicht. Spike Lee, eigentlich Shelton Jackson Lee, ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. In seinen Filmen behandelt er gesellschaftspolitische und soziale Themen, insbesondere Rassismus gegenüber der afroamerikanischen Bevölkerung. Eine wehmütige Hommage: : „Weil Spike Lee sich von Kodak extra historisches Filmmaterial hat geben lassen, mit Fünfzigerjahre-Farben und einem Schwarz-Weiß wie aus der Stummfilmzeit, wirkt nun das New York dieser Tage historisch fremd, ein bisschen wie das menschenleere Paris auf den Bildern von Eugène Atget vom Ende des 19. Jahrhunderts. … New Yorks Herz schlägt noch, die Spitze des Empire State Building pulst in Rot. (mehr …)
Online-Diskussion:
Mittwoch, den 20. Mai,
von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Online: Zur Anmeldung
An Jahrestagen, die die existenzielle Bedeutung funktionierender deutsch-französischer Beziehungen für den Zusammenhalt Europas verdeutlichen, mangelte es zuletzt nicht: Vor über einem Jahr unterzeichneten Frankreich und Deutschland mit großen Feierlichkeiten eine Neufassung des Elysée-Vertrages: Den Aachener Vertrag, der Anfang dieses Jahres in Kraft trat. (mehr …)
Im Kampf gegen das Coronavirus will nun auch Spanien alle Einreisenden aus dem Ausland in eine zweiwöchige Quarantäne schicken. Die Regelung soll am Freitag (14. Mai20209), in Kraft treten und bis zum Ende des Ausnahmezustands gelten, wie aus einem Dekret der Regierung hervorgeht. Der Ausnahmezustand gilt derzeit bis zum 24. Mai. Sollte er darüber hinaus verlängert werden, gilt auch die Quarantäne-Regelung weiter. Bislang gab es eine solche Vorschrift nur in bestimmten Fällen, etwa für Menschen, die aus Italien einreisten. Nun will Spanien hingegen anderen europäischen Ländern – darunter Deutschland – mit dieser verschärften Maßnahme folgen.

Die Heinsberg-Studie entwickelt sich für die Landespolitik in NRW nicht unbedingt zu einem Erfolgsmodell.
Die sogenannte Heinsberg-Studie untersucht anhand eines Ortes in NRW Ausbreitung und Folgen des Coronavirus. Sie wird von einer PR-Agentur begleitet. Darüber ist ein Kleinkrieg zwischen Landesregierung und SPD ausgebrochen. Beide agieren dabei ziemlich ungeschickt:
Es ist eine der ersten großen Erhebungen zum Coronavirus in Deutschland: Die sogenannte Heinsberg-Studie untersucht am Beispiel der Ortschaft Gangelt Ausbreitung und Folgen des Covid-19-Erregers. Doch die wissenschaftlichen Ergebnisse sind nicht nur umstritten, sie werden bereits seit einiger Zeit durch eine Debatte um die Begleitung durch die PR-Agentur Storymachine des früheren „Bild“-Chefredakteurs Kai Diekmann überlagert. Und zunehmend verläuft die Diskussion darüber unangenehm für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.
Immer mehr genetische Veränderungen sammeln sich im Erbgut des Virus. Wird Sars-CoV-2 dadurch gefährlicher – oder macht die Evolution Covid-19 zu einer harmlosen Erkältung? Das Virus mutiert, die genetischen Neuerungen können die Spielregeln der Pandemie ändern: Am 30. April berichtete ein Team um Bette Korber vom Los Alamos National Laboratory, eine einzelne Veränderung im Spike-Protein des Virus habe den Erreger ansteckender gemacht. Die als D614G bezeichnete Veränderung, schrieb das Team in seiner Vorabveröffentlichung, entstand im Februar in Europa und verdrängte danach weltweit andere Virusvarianten. Laut Laborstudien infizieren Viren mit dieser Mutation ihre Zielzellen effektiver. (mehr …)
Der Surrealismus begann als gemeinsame Rebellion gegen all jene Mächte, die die Welt in den Krieg geführt hatten. Ein Aufstand auch gegen verlogene Religion, Demagogie, Prüderie und usurpierte Autoritäten. Wie lebten sie wirklich, diese inzwischen so berühmten Künstler? Desmond Morris, selbst surrealistischer Künstler, kann davon berichten wie kein Zweiter. Er gehörte zu ihrem Kreis und kannte sie alle. Ihre Vorlieben und Macken. Ihre Arbeitsweisen und ihre Geheimnisse. Ihre Freundschaften, Feindschaften, Liebschaften, Frivolitäten und dramatischen Zerwürfnisse.
Er porträtiert einsame Wölfe, rebellische Vorkämpfer, brillante Exzentriker. Anfang der 1920er Jahre formte der Schriftsteller André Breton aus einer diffusen Stimmungslage, die mit avantgardistischem Konventionsbruch und Psychoanalyse zu tun hatte, eine Bewegung, als deren Anführer er sich verstand: den Surrealismus. Es ging ihm um die eigene Wirklichkeit des Menschen im Unbewussten, um Rausch- und Traumerlebnisse als Quelle der künstlerischen Eingebung. Das Bewusstsein und die Wirklichkeit sollten global erweitert und alle geltenden Werte umgestürzt werden. Logisch-rationale, als bürgerlich abgewertete Kunstauffassungen wurden radikal und provokativ abgelehnt. Große Worte, dafür war Breton bekannt, aber was sollte das in der Praxis bedeuten? (mehr …)
Mit „Die Zerstörung der CDU“ wurde Rezo über Nacht zur politischen Stimme der Generation Youtube. Dafür wurde er zu Recht mit Preisen ausgezeichnet. Dass er nun allerdings den „Nannen Preis“, also den renommiertesten deutschen Journalistenpreis, erhalten hat, ist ein Fehler. Die Jury hätte die Reißleine ziehen müssen. (mehr …)
Hersteller bauen in Fahrräder zunehmend Chips und SIM-Karten ein. Das bietet Radlern nie gekannten Komfort – birgt aber auch Risiken. Ein Minichip nämlich krempelt gerade die Fahrradwelt um. Erste Hersteller haben ihn schon in den Rahmen eingebaut. Endlich werde das Fahrrad smart, preisen sie die Neuerung – so smart wie einst das Mobiltelefon, das zum iPhone wurde. (mehr …)