Deutschland sei in Bezug auf Corona glimpflich davongekommen, ohne zu wissen warum, sagte der Medizinstatistiker Gerd Antes im Dlf. Es gebe noch erstaunlich viele Wissenslücken, deren Erfoschung zentral koordiniert werden sollte. Konkurrenz unter Wissenschaftlern sei jetzt fehl am Platze. Es gebe noch erstaunlich viele Wissenslücken, deren Erfoschung zentral koordiniert werden solle. Konkurrenz unter Wissenschaftlern sei jetzt fehl am Platze. Gerd Antes im Gespräch: (mehr …)

Juni 2020 | Allgemein, Gesundheit, Junge Rundschau, Sapere aude, Senioren, Wissenschaft, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren

Droht im Herbst eine zweite Corona-Welle? Die Angst davor ist groß. Sowohl Politik als auch   Wissenschaft sind sich – was Wunder für diesmal – einig, dass dies nach Möglichkeit vermieden werden müsse. Um jedoch beurteilen zu können, ob und wann welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, sind die Verantwortlichen auf Modelle angewiesen, die ein möglichst realistisches Bild der Situation wiedergeben.

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Juni 2020 | Allgemein, Gesundheit, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Gemeinsame Initiative von Deutschem Kulturrat, Deutschem Bühnenverein, Deutschlandfunk und Deutschem Theater Berlin – Kultur und kulturelle Fragen spielen eine sehr große Rolle im gesellschaftlichen Leben – im Gegensatz dazu spielt Kulturpolitik in der öffentlichen Wahrnehmung eine geringe Rolle. Gerade jetzt in der Corona-Pandemie wird umso deutlicher, wie wichtig kulturpolitische Entscheidungen sind. Wir brauchen eine aktive gesellschaftliche Debatte über die Bedeutung der Kultur für die Demokratie, die Bedingungen, in denen sie stattfinden kann und eine aktive Kulturpolitik, die den Rahmen dafür schafft.

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Juni 2020 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Zeitgeschehen | Kommentieren

In den „Himmerlandsgeschichten“ erzählt Johannes V. Jensen von Verwahrlosung, Mord und Vergewaltigung. Die kraftvollen Erzählungen des dänischen Autors und Nobelpreisträgers erschienen erstmals 1989.
Jensens Geschichten nun wieder neu zu entdecken lohnt. Es hat eine gewisse Ironie, dass Johannes V. Jensen der Nobelpreis 1944 verliehen wurde, als er seinen literarischen Zenit längst überschritten hatte.
In der Lyrik hatte er schon 1906 einen epochemachenden Gedichtband veröffentlicht, der mit stolzer Schlichtheit den Titel „Gedichte 1906“ trug.
Acht Jahre früher war der erste Band seiner Erzählungen erschienen, die alle in seiner jütländischen Heimat Himmerland spielen (einer Gegend südlich von Aalborg).

 

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Juni 2020 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

Chinesische Polizei kontrolliert Demonstration in Hongkong

Das sogenannte Sicherheitsgesetz der chinesischen Regierung für Hongkong zersetzt den eigentlich vertraglich garantierten Sonderstatus der Stadt –  Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Die Massendemonstrationen und -proteste fallen zwar seit Beginn der Coronavirus-Krise deutlich kleiner aus als noch vor einem Jahr, aufgehört aber haben sie nicht. Die politisch-gesellschaftliche Stimmung in der autonomen Stadt ist noch aufgeladener als 2019. Längst aber geht es den Menschen nicht mehr nur um das umstrittene Auslieferungsgesetz, das für die Massenproteste des vergangenen Jahres Auslöser war . Das Gesetz wurde im Herbst von Hongkongs Regierung angesichts des Widerstands in der Zivilgesellschaft eingestampft.

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Juni 2020 | Allgemein, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Senioren, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren

Angst und Hass, die heute die USA zerreißen, halten keinen Vergleich mit der Agonie jenes Bürgerkrieges aus, der die Sklaverei abschaffte und mehr Tote forderte als alle US-Kriege danach. Auch nicht mit dem jahrelangen Rassenkrieg der späten Sechziger, als Dutzende von Städten brannten und Elite-Divisionen Detroit besetzten. Auf die Sargnagel-Frage 2020 gibt es eine klare moralische Antwort: Polizeiwillkür und Rassismus sind eine Schande für die demokratische Weltmacht.

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Juni 2020 | Allgemein | Kommentieren

Warum sich Halbwissende für besonders klug halten und warum gerade Menschen mit wenig Wissen oft ihre eigenen Fähigkeiten überschätzen – derweil sie die Leistungen kompetenterer Menschen verkennen. Weshalb ist das so? Dunning-Kruger-Effekt – das ist ein populärwissenschaftlicher Begriff, der die maßlose Selbstüberschätzung inkompetenter Menschen beschreibt.
Einer der kuriosesten Banküberfälle ereignete sich 1995 in Pittsburgh. Am helllichten Tag raubte ein unmaskierter Mann zwei Geldfilialen aus. Die Videokameras waren ihm offenbar egal. Als sich wenig später die Handschellen schlossen und ihm die Polizei die Überwachungsaufnahmen vorspielte, war seine Verwunderung groß.
Er war überzeugt davon, keinesfalls leichtsinnig gehandelt zu haben.  Schließlich habe er sein Gesicht vor dem Überfall mit Zitronensaft eingerieben, um sich für die Kameras unkenntlich zu machen. (mehr …)

Juni 2020 | Allgemein, Essay, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Senioren | Kommentieren

Ausgerechnet der britische Ölkonzern BP will in dem sensiblen Naturraum mitmischen. Die Zahlen sind schwindelerregend: 90 Milliarden Fass Öl könnten sich unter dem Eis der Arktis befinden. Das schätzten vor drei Jahren amerikanische Geologen im Auftrag der Regierung in Washington in einer breitangelegten Studie. Der Marktwert für diesen Rohstoffschatz beliefe sich nach dem heutigen Ölpreis auf rund 9 Billionen Dollar. In der Arktis würden demnach mehr als 20 Prozent der vermuteten noch unerschlossenen globalen Öl- und Gasvorkommen lagern.

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Juni 2020 | Allgemein, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Wirtschaft, Wissenschaft | Kommentieren

Zum ersten Mal in der Geschichte der Heidelberger Literaturtage begrüßt das traditionsreiche internationale Literaturfestival der UNESCO-Literaturstadt seine Gäste online. Bereits ab Freitag, 12. Juni 2020, zwölf Tage vor dem eigentlichen Festivalbeginn, ist die eigens dafür angelegte Plattform auf der Webseite www.heidelberger-literaturtage freigeschaltet. (mehr …)

Juni 2020 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

Die Ausschreibungsphase für die siebte Ausgabe des von Bariton Thomas Quasthoff gegründeten Internationalen Wettbewerbs „Das Lied“ hat begonnen. Er wird vom 22. bis zum 26. Februar 2021 vom Internationalen Liedzentrum in Heidelberg ausgetragen. Die Gewinner erhalten neben Preisgeldern in Höhe von insgesamt 40.000 Euro Auftritte bei renommierten Konzertveranstaltern und Musikfestivals. Außerdem stiftet SWR2 dem/der 1. PreisträgerIn eine professionelle Produktion in einem Rundfunkstudio. Das Wettbewerbsrepertoire umfasst Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann und Aribert Reimann. (mehr …)

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