Ein Evolutionsbiologe und ein Historiker analysieren die Bibel – und verwandeln verstaubte Gottesehrfurcht in ein spannendes – und unterhaltsames – Tagebuch der Menschheit.
⇐ Zweifler got frug am Ostersonntag 2019 im Petersdom nach „oben“ –
ER hat sicher sehr viele glaubwürdige Antworten, aber, dann …
Adam und Eva, der Turmbau zu Babel, Sintflut, Exodus und Apokalypse: Es ist höchste Zeit, die so faszinierenden wie rätselhaften Geschichten der Bibel neu zu lesen.
Nicht als Gottes Wort. Sondern als Versuch der Menschen, dem Unheil der Welt zu trotzen: Abel ist das erste Opfer eines biblischen Geschwisterstreits, dessen Furor den Reigen eröffnet.
Das Alte Testament erzählt immer wieder von Konflikten, die der Übergang vom Nomadenleben zur Sesshaftigkeit mit sich gebracht hat: Brüder, die früher gemeinsam zum Wohle der Sippe jagten und sammelten, sind zu erbitterten Konkurrenten geworden – oft um den väterlichen Grundbesitz, den nun mal eben – damals jedenfalls – nur einer erben konnte. (mehr …)
Allerdings überschätzen wir in der Regel sowohl uns wie auch negative Konsequenzen, die es würde haben können, wenn wir Nein sagen.
Das Free-Jazz-Konzert, bei dem der Nachbar Trompete spielt, die fünfstündige Wanderung mit dem Schwiegervater oder die nerdige Mottoparty der Freundin aus Studienzeiten – bei manchen Einladungen ahnt man gleich, dass man es zu Hause auf dem Sofa allemal würde netter haben können. Aber, häufig nehmen wir viele solche Einladungen zähneknirschend an.
Das könnte spannend werden. Das Bundesverwaltungsgericht braucht jedenfalls mehr Zeit für die Beratung als ursprünglich vorgesehen. Eigentlich sollte an diesem Donnerstag nicht nur verhandelt, sondern auch gleich verkündet werden. Doch nun wird das Urteil erst am kommenden Dienstag gesprochen. In der Verhandlung hatten sich alle fünf Richter des zehnten Revisionssenats mit Fragen beteiligt und dabei unterschiedliche Tendenzen erkennen lassen. Das Ergebnis schien noch nicht festzustehen.
Nie war es so leicht, mit anderen in Kontakt zu kommen, doch immer mehr Menschen fühlen sich einsam.

Mache wollen das ja – brauchen das gar …
Sich von anderen schmerzhaft getrennt fühlen – Anflüge von Einsamkeit kennt jeder: Als Kind am Rand eines Spiels zu stehen, ohne eingeladen zu sein. Sich von anderen schmerzhaft getrennt zu fühlen, gehört zur evolutionären Grundausstattung.
Dabei werden sogar dieselben Hirnareale aktiviert wie bei körperlichen Schmerzen. Wie Hunger oder Durst ist Einsamkeit ein Warnsignal, betont der weltweit angesehene US-Psychologe John Cacioppo in seinem Buch „Einsamkeit“ über seine Forschung. Während die Depression einen Menschen ausbremst, will die Einsamkeit das „soziale Tier“ Mensch aktivieren und zurück in die schützende Gruppe treiben.

„Freuet Euch – Heute nämlich ist Euch der Retter geboren“
Diese Woche traf es eine Hamburger Kita: »Bild«, »Focus« und Markus Söder behaupten, dort werde Weihnachten bekämpft. Das stimmt nicht – aber es illustriert die finsteren Themenideen deutscher Kulturkämpfer.
Ob Markus Söder in eine Kita ging – nichts Genaues weiß man nicht. Ich jedenfalls habe einen „Kindergarten“ in Heidelberg besucht. Heute weiß ich, dass dort offenbar, unbemerkt von Kindern und Eltern, ein subversiver Kampf geführt wurde: der Kampf gegen Weihnachten.
Kein einziges Land tut genug, um das Pariser Klimaziel zu erreichen, lautet das vernichtende Urteil des Klimaindex. Damit steuert die Welt geradewegs auf eine Erderwärmung von weit mehr als 1,5 Grad zu.
Die Folgen wären – auch hierzulande – drastisch.

Bis ins hohe Alter hielt er Vorträge über die Demokratie.
Wir erinnern uns eines sehr lebendigen Auftritts vor Schülern des Gymnasiums „Heidelberg College“.
Schummeln jetzt alle und Schüler? – Zwei Sätze, mit denen Sie glänzen können: Klar kann jeder schummeln. Aber mal ganz ehrlich: Wenn man bei einer Aufgabe so leicht schummeln kann, dass ein bisschen ChatGPT reicht, ist es vielleicht schlicht nicht die beste Aufgabenstellung. Falls Sie wirklich verstehen wollen, was passiert:Wir können Ihnen nicht mit 100-prozentiger Sicherheit sagen, ob ChatGPT heute 50, 90 oder 100 Prozent aller Hausarbeiten oder Aufsätze schreibt oder wie viele Schülerinnen und Schüler sich von dem Chatbot inspirieren lassen. Bei Abiprüfungenin Hamburg soll versucht worden sein, mit einem Programm à la ChatGPT zu (Red.N) schummeln. Einer Umfrage zufolge hat schon jeder zweite Schüler mal ChatGPT für Hausaufgaben oder in Vorbereitungen auf Prüfungen genutzt.