
Christian Schulz (r.) „Mark Rothko“ und Josa Butschkau „Ken“
New York, 1958: Mark Rothko, der Entwickler des Abstrakten Expressionismus, ist einer der erfolgreichsten Künstler der Welt.
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere erhält Rothko den Auftrag eine Serie von Wandbildern für das New Yorker Luxus-Restaurant „Four Seasons“ zu erstellen – für das höchste Honorar, das jemals einem Maler gezahlt wurde.
Um die aufwändige Arbeit im Atelier mit den großflächigen Bildern zu erledigen, braucht er einen Assistenten: Ken, ein junger Maler, soll für den Meister Rahmen aufziehen, Farben anmischen und Pinsel auswaschen. Er erlebt dabei hautnah Rothkos exzentrische und widersprüchliche Persönlichkeit, in der Genialität, Besessenheit, Arroganz und Verletzlichkeit miteinander ringen.
Über die zwei Jahre an der Seite Rothkos entwickelt sich Ken vom anfangs demütigen Zuhörer zum ernstzunehmenden Gesprächspartner, der Rothko mit klugen Fragen provoziert. Sie streiten über alte Meister und die neue Pop Art, über Warhol und Lichtenstein, über das Apollinische und das Dionysische – und über die Käuflichkeit von Kunst. Es wird zu einer Begegnung auf Augenhöhe, die beide ihre Rolle neu überdenken lässt und Rothko zwingt, Farbe zu bekennen.
John Logan, geboren 1961, schreibt mit großem Erfolg Theaterstücke und ist ein mehrfach Oscar-Nominierter Drehbuchautor (u.a. für Martin Scorsese). Sein gefeiertes Stück „Rot“ („Red“), das 2009 in London uraufgeführt und 2010 am Broadway übernommen wurde, ist mit sechs Tony Awards ausgezeichnet. “Rot“ beruht auf wahren Begebenheiten.
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