Es gibt die tröstende Dimension der Religion. Der Glaube an eine Gottheit, die uns liebt, sich um uns kümmert und uns beschützt. Es gibt die verstörende Dimension der Religion: Die Furcht vor einer Gottheit, die uns bedroht und die nur mit Opfern freundlich gestimmt werden kann. In letzter Konsequenz werden der Gottheit Menschenopfer dargebracht. Wobei das eine euphemistische Formulierung ist, deren Zweck nur zu deutlich ist:
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die heute von der CDU angekündigte Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit Bündnis 90/Die Grünen begrüßt. „Es ist gut, dass es angesichts des Kriegs in der Ukraine und der enormen Herausforderungen, die der Klimawandel haben wird, zu einer schnellen Regierungsbildung kommen soll.
Eigentlich ist die beliebte Serie für seichte Unterhaltung bekannt. Doch in einer Folge erschüttert Homer die Grundfesten der Mathematik, als er ein Gegenbeispiel zum großen fermatschen Satz findet. Der Plot von »Im Schatten des Genies« klingt nach einer typischen »Simpsons«-Folge: Der Antiheld der beliebten US-amerikanischen Zeichentrickserie, Homer Simpson, kämpft darin mit einer Midlife-Crisis. Wie er enttäuscht feststellt, hat er in seinem Leben noch nichts Nennenswertes geleistet.
Denn bei genauerem Hinsehen sticht in einer Szene ein besonderes Detail heraus: Homer steht – ganz im Stil eines nerdigen Professors – nachdenklich mit Brille an einer vollgekritzelten Tafel. Neben den obligatorischen Donuts, die nicht nur Homers Leibspeise sind, sondern gerade im Bereich der Topologie eine große Rolle spielen, findet sich eine harmlos anmutende Gleichung: 398712 + 436512 = 447212. Tippt man sie in einen Taschenrechner ein, erweist sie sich offenbar als richtig. Das Erstaunliche: Sie widerspricht einem der etabliertesten Theoreme der Mathematik, dem großen Satz von Fermat.
Der große Satz von Fermat: Ein jahrhundertealtes mathematisches Rätsel
Dieser stammt aus dem 17. Jahrhundert und sieht auf den ersten Blick recht einfach aus: Er besagt, dass die Gleichung xn + yn = zn keine ganzzahligen, positiven Lösungen x, y und z hat, wenn n größer ist als zwei. Wählt man n = 1, dann ist die Gleichung immer erfüllt: Egal, wie man die Werte für x und y wählt, z wird stets ein positives, ganzzahliges Ergebnis sein, zum Beispiel: 3 + 6 = 9. Selbst Homer, der in der Serie häufig als dümmlich dargestellt wird, traut man diese Einsicht zu.
Für n = 2 wird es schon etwas kniffliger, denn die Gleichung wird quadratisch: x2 + y2 = z2. Wenn x und y ganzzahlige Werte haben, muss das nicht notwendigerweise für z gelten, etwa ergibt für x = 1 und y = 2 die Formel 12 + 22 = 5 – und 5 ist keine Quadratzahl. Das heißt, es gibt zwar eine Lösung für z (die Wurzel aus 5), die ist jedoch nicht ganzzahlig. Dennoch findet man Ausnahmen, für welche die quadratische Gleichung doch eine passende Lösung hat, zum Beispiel: 42 + 32 = 25 = 52.

Ähnlich wie andere wichtige politische Krisen, so scheint auch der israelisch-palästinensische Konflikt durch den Ukraine-Krieg an den Rand der öffentlichen Wahrnehmung gedrängt zu werden.
Dabei haben gerade die Ereignisse der letzten Wochen gezeigt, dass der Nahostkonflikt möglicherweise auf eine weitere militärische Konfrontation zusteuert.
Vor diesem Hintergrund und nach zwei Jahren Corona veranstaltet der Palmyra Verlag zusammen mit der Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg und der Nahostgruppe Mannheim am 9. Juni einen Vortrag mit Helga Baumgarten im Welthaus Heidelberg.
Bis vor Kurzem ging die Wissenschaft noch davon aus, dass ausreichend Süßwasser zur Verfügung steht. Eine Neubewertung dieser planetaren Grenze zeigt jedoch, dass die menschlichen Eingriffe bereits tiefgreifender sind als gedacht. Ungewöhnlich trockene Böden sind zunehmend an der Tagesordnung – und schaden damit dem Klima nachhaltig. Neun planetare Grenzen wurden 2009 von internationalen Wissenschaftlern unter der Leitung von Johan Rockström – damals Direktor des Resilience Centre (SRC) an der Universität Stockholm – festgelegt. Sie sollen aufzeigen, wie viel Handlungsspielraum dem Menschen in seinem Eingreifen in natürliche Prozesse der Erde noch bleibt, bis ein gefährliches Maß erreicht wird.
Wieso bricht jemand einen Krieg vom Zaun? Putins Handeln ist nicht verständlich ohne seine Ideologie, ohne seine Rückbezüge auf die Geschichte, die in seinen Augen eine Vorreiterrolle Russlands legitimieren. Kriege werden mit Armeen geführt. Aber auch mit Ideen. Die munitionieren den Kampf um die Köpfe. Was Putin antreibt, ist eine Mischung aus dem Glauben an die historische Sonderrolle Russlands, der Weiterschreibung der stalinistischen Aggressionspolitik und seiner Rückgriffe auf den Sagenstoff von der „russischen Erde.“ Ohne diese Ideologie sind weder seine Handlungen noch der Rückhalt in der Bevölkerung verständlich.
Heute wurde der Jahresbericht 2021 der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter veröffentlicht und übergeben. Der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz Benjamin Strasser hat den Bericht entgegengenommen. Die Übergabe fand statt in der Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund.
Der Bericht gibt Auskunft über die Arbeit der Nationalen Stelle im Jahr 2021.

Dieser scheinbar von jedem Sinn entleerte Überfall macht Putins Denken deutlich. Immer mehr Analysen sehen darin Muster, die sie etwa auch in der Politik Mussolinis ausmachten
Eine Woche vor dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine war ein möglicher Nato-Beitritt Finnlands eine zwar oft diskutierte, doch aber eher ein theoretisches abwarten und eher eine akademische Debatte. Abwägen, das war die politische und gesellschaftliche Haltung Finnlands auf eine Frage, die mit der zunehmenden Aggression Russlands zwar drängender wurde, aber auf keinen Fall überstürzt beantwortet werden sollte. Keine drei Monate später ist davon nichts mehr übrig. Der Überfall auf die Ukraine hat endgültig gezeigt, dass man sich vor dem Aggressor Russland schützen muss. Ein Nato-Beitritt ist für das EU-Mitglied Finnland die logische Konsequenz daraus.