So viele Bücher, so wenig Zeit. Mit dieser Erkenntnis starten vier Studenten ein Business, das gerade gefeiert wird. Was die App verspricht, ist einmalig. Das Wirtschaftsmagazin „Brand Eins“ kürte sie zum “Hidden Champion der deutschen Start-up-Szene”, für die „ZEIT“ ist sie “die perfekte Lösung für die Generation der gestressten Smartphone-Großstädter” und laut der Computerzeitschrift T3N hat sie “das Lesen von Sachbüchern in das digitale Zeitalter überführt.”
Die App Blinkist bringt die Kernaussagen tausender Sachbücher auf das Smartphone. In nur 15 Minuten kann man sich so das Wissen eines dicken Sachbuchs aneignen. Ein Konzept, das überzeugt: Letzten Monat hat Blinkist die 17-Millionen-Nutzer-Marke geknackt. Kurzum: Blinkist ist in aller Munde. Aber was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Hype um die neue Trend-App und wer sind die Nutzer?
Durch Blinkist spart man sich „das Geld für eine Menge Sachbücher“, befand das ProSieben-Wissensmagazin daraufhin und kam zu dem Fazit, dass Blinkist hilft, „das Allgemeinwissen zu boosten und dabei Zeit zu sparen.
“Ein Sachbuch in 15 Minuten – So funktioniert’s

Die Zielgruppe überrascht
Die Sachbuch-Kurzfassungen sind vor allem bei einer Zielgruppe beliebt, der man eher selten den Wunsch nach einer Kurzfassung unterstellt. Die Nutzerstatistik zeigt: Mehr als 80 Prozent haben einen Hochschulabschluss, die meisten davon verfügen über den akademischen Grad Bachelor [2]. Das deutsche Universitätsmagazin Audimax nennt die App sogar „die perfekte Lösung“ für alle Menschen mit vielen Interessen und wenig Zeit. Auch der beliebteste Ort für den Konsum der Kurzfassungen ist ungewöhnlich: Die meisten Titel werden auf dem Arbeitsweg angehört, vor allem im Auto.
Auch Profisportler und Tech-CEO’s lieben diese App
Weltweit nutzen über 17 Millionen Menschen Blinkist. Unter ihnen befinden sich auch immer mehr prominente Persönlichkeiten und Profisportler, die sich auch öffentlich als Blinkist-Fans outen: Für Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg ist Blinkist eine App, die “besonders begeistert”, FC Bayern München Fußballprofi Joshua Kimmich bezeichnet in einem Interview die Wissens-App als seine “Lieblings-App”. Auch die britische Sängerin Ellie Goulding lobt in ihren Instagram Stories Blinkist für ihre Kernaussagen. Der wohl berühmteste Blinkist-Nutzer ist Apple-Chef Tim Cook höchstpersönlich. Der Techpionier ist ein Fan von Sachbüchern und besuchte Blinkist 2019 sogar in Berlin, um mehr über das Erfolgs-Startup zu erfahren.
Neurowissenschaft – Warum es ohne sie nicht geht
Lesen, kürzen, lesen, kürzen, und schließlich neu verfassen: Im Schnitt sind 6-7 Mitarbeiter, darunter Fachexperten, Journalisten, Psychologen und Coaches, an der Produktion eines einzigen Kurztextes beteiligt. Nach dem neurowissenschaftlich fundierten Pyramidenprinzip stellen sie sicher, dass alle wesentlichen Argumente anschaulich verdeutlicht werden. So wird es den Lesern und Zuhörern möglichst leicht gemacht, die Erkenntnisse im Gedächtnis zu behalten. Journalisten und Redakteure sorgen dafür, dass aus den stichpunktartigen Notizen schöne finale Texte mit ganz eigenem Schliff entstehen. Zu guter Letzt sprechen bekannte Erzählstimmen aus der Hörbuchbranche die Kurzfassungen ein. So ist jeder Titel im Blinkist-Archiv nicht nur handgemacht, sondern auch garantiert professionell aufbereitet.
Diese Menschen nutzen die App am liebsten
Braucht man nur noch 15 Minuten Lese- oder Hörzeit für ein Buch, kann man damit einfach auf kurze Zwischenphasen im Alltag ausweichen, die normalerweise im Leerlauf verharren. So nutzt die Hälfte der 17 Millionen User die App am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, etwa während der Autofahrt. Die App macht sich so bei all jenen beliebt, die ihre Zeit optimal produktiv nutzen wollen, zum Beispiel bei CEOs, Beratern und Selbstständigen: Laut Nutzerbefragung schätzen sie an der App, dass sie so unkompliziert zur Verbesserung des Allgemeinwissens beiträgt, was sie auch bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung unterstützt.
„Blinkist macht wirklich Spaß. Das Programm gibt die Chance, in kurzer Zeit einen brauchbaren Einblick zu verschaffen.“
Microlearning: Diesen Trend hat die App mitgeprägt
Obwohl Blinkist von Beginn an ein Berliner Unternehmen ist, haben sich die Gründer zunächst 3 Jahre lang auf den US-amerikanischen Markt konzentriert. Dort wurde das neue Konzept der Wissensaneignung besonders gut angenommen, sodass sich aus Blinkist sogar der Trend Microlearning entwickelte. Das ständige Lernen von Neuem in kleinen Schritten ist dem schnelllebigen Rhythmus unserer Zeit so gut angepasst, dass es nicht lange dauerte, bis der Trend und Blinkist auch hierzulande Fuß fassten. Was vor zwei Jahren in Deutschland noch ein Geheimtipp war, entwickelt sich heute zu einem regelrechten Wissens-Hype. Bereits im Jahr 2016 wurde Blinkist mit dem World Summit Award in der Kategorie Bildung von den United Nations ausgezeichnet.
Hätte es diese eine Notiz nicht gegeben …
Alles begann mit ein paar Notizen zu Sachbüchern, die Sebastian Klein, einer der Gründer, während seines Studiums anfertigte und mit Freunden und Kommilitonen teilte. Später dann, als sie im Berufsleben standen und wenig Zeit für Bücher hatten, “kramten wir diese Notizen wieder raus und merkten, wie wertvoll sie für uns waren”, erinnert sich Holger Seim, einer der Co-Founder des Berliner Startups. Schnell stand die Idee, die Stichpunkte in einer App zu sammeln, um zu jeder Zeit an jedem Ort Zugriff darauf zu haben. Diese Idee kam bei jedem, mit dem sie sprachen, so gut an, dass eins zum anderen führte. 2012 gründeten Holger Seim, Sebastian Klein, Tobi Balling und Niklas Jansen ihr Startup Blinkist (der Name ist eine Kreation vom englischen to blink, zu deutsch Augenzwinkern) in ihrer Wahlheimat Berlin. Seither ist das Unternehmen eine einzige Erfolgsstory, versorgt inzwischen 17 Millionen Kunden täglich mit Wissen und beschäftigt 150 Mitarbeiter.
So überraschend digitalisierte die App eine ganze Branche
Regelmäßig getestet und empfohlen wird die App von den großen deutschen Medienhäusern wie Zeit Online, Spiegel, Welt und Computerbild. Auch das digitale Wirtschaftsmagazin t3n hat die App dem Selbsttest unterzogen und resümiert:
“Blinkist hat das Lesen von Sachbüchern in das digitale Zeitalter überführt”. Damit sprechen sie genau das Anliegen aus, das die drei Gründer seit der Geburtsstunde von Blinkist motiviert: Das Leben der Menschen im digitalen Zeitalter “radikal verbessern” zu wollen, so formuliert es Holger Seim. So steht Blinkist für Apple- und Android-Geräte in den Appstores kostenlos zum Download verfügbar. Nicht zuletzt wegen seiner erfolgreichen Ausrichtung auf den digitalen Markt konnte sich das Startup kürzlich über seine zweite Investition in Millionenhöhe freuen. Ein wichtiges Etappenziel für das Unternehmen, das es bestens für die Zukunft rüstet – denn während in der Start-up-Welt viel geredet wird, geht es für die Mitarbeiter bei Blinkist vor allem um eins: Machen.
Wer Blinkist ausprobieren möchte, kann sich die App kostenlos im App Store oder Google Play Store herunterladen.