Baden-württembergische Gymnasiasten der 10. Klasse können künftig das Sprachdiplom DELF (Diplôme d’études en langue française) auf der Grundlage einer zentralen Klassenarbeit erwerben. Das Kultusministerium, das Institut Français und das Centre international d’études pédagogiques (CIEP) führen dieses international anerkannte Zertifikat als Leistungsnachweis an den Gymnasien des Landes neu ein.
Die Architektenkammer Baden-Württemberg hat 2017 gemeinsam mit der Stadt Heidelberg zum dritten Mal das Auszeichnungsverfahren Beispielhaftes Bauen in Heidelberg ausgelobt. Gesucht wurden rundum beispielhafte Arbeiten aus den Jahren 2010 bis 2017. Von den 65 eingereichten Arbeiten wurden 14 ausgezeichnet, darunter sechs Projekte der Stadt Heidelberg und zwei der Projekte der städtischen Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbh Heidelberg (GGH).
Roman Herzog (Bild) hat im Jahr 1996 als damaliger Bundespräsident den 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ins Leben gerufen. Der Tag soll an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 und damit an die grausamen Verbrechen während der NS-Zeit erinnern. Die Stadt Heidelberg erinnert – wie schon in den vergangenen Jahren – mit einer Gedenkstunde an die Opfer. Die öffentliche Gedenkfeier findet am Samstag, 27. Januar 2018, um 18 Uhr im Spiegelsaal des Verwaltungsgebäudes Prinz Carl, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg, statt. Die Bürger sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen.

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Ausgerechnet Bundesjustizminister Heiko Maas könnte Opfer seines umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetzes sein. Denn ein Tweet, in dem er vor sieben Jahren einmal Thilo Sarrazin als „Idiot“ bezeichnet hatte, ist von Twitter gelöscht worden. Nachdem Twitter auf Presseanfragen zum Thema nicht reagiert, kann man allerdings nur vermuten, dass die Löschung aufgrund des Anfang des Jahres vollumfänglich in Kraft getretenen Gesetzes erfolgte. Wenige Tage zuvor hatte Twitter sowohl einen Tweet einer Politikerin der AfD gelöscht als auch einen Tweet, in dem sich das Satiremagazin Titanic mit dem Tweet der Politikerin auseinandergesetzt hatte.

Das Vorhandensein von Kreuzen verstoße nicht gegen die Pflicht des Staates zu religiös-weltanschaulicher Neutralität, erläuterte das bayerische Justizministerium.
Ist erst mal alles im Eimer, hilft allenfalls, gegen das Nichtkönnen anzumalen – bedingungslos und brachial und genau das genau tut Georg Baselitz. Zu seinem 80. Geburtstag wird der Star der deutschen Nachkriegskunst in der Fondation Beyeler und im Kunstmuseum Basel gewürdigt. (Bild: Georg Baselitz: «Orangenesser IX», 1981, Öl und Tempera auf Leinwand, Leihgabe der Pinakothek der Moderne in München (Bild: © Georg Baselitz, 2018). Es soll sie ja tatsächlich geben, diese beflissenen Museumsangestellten, die nicht nur ein schief hängendes Bild gerade rücken, sondern ganze Kunstwerke wegkehren, wenn sie zum Beispiel so aussehen wie Joseph Beuys’ «Fettecke». Und es gibt bestimmt auch solche, die sogar – ja, eine Leinwand drehen würden, damit die Betrachter sich nicht den Kopf verdrehen müssen. Genau, wir haben es hier von Georg Baselitz, dem Kopfübermaler, der seine ganze Originalität darauf verwendete, ins Rampenlicht der Kunstwelt zu gelangen.
Er war 18, als er seine Gedichte an einen Literaturkritiker und Zeitschriftenherausgeber sandte. Im Begleitschreiben sah sich der Pastorensohn bemüßigt, dem ihm unbekannten Carl Hermann Busse Persönliches zu offenbaren: „Hier Religion, Sehnsucht, Vaterhaus, dort Sehnsucht nach Freiheit, eigener Weltanschauung, Künstlertum. So geht es mehrere Jahre, ich habe gerungen u. konnte doch das eine nicht lassen um des anderen willen.