Die Ehemaligen-Initiative der Universität Heidelberg – Heidelberg Alumni International (HAI) – feiert ihr zwanzigjähriges Bestehen. Das Netzwerk für alle ehemaligen und derzeitigen Studierenden, Forscher, Mitarbeiter und Lehrenden der Ruperto Carola wurde 1996 als eine der ersten zentralen Alumni-Vereinigungen an deutschen Universitäten ins Leben gerufen. Es verbindet weltweit inzwischen rund 13.000 Alumni der Universität in fachlichen, nationalen und internationalen Netzwerken und organisiert regelmäßig Veranstaltungen im In- und Ausland. Das HAI-Jubiläum (mehr …)
Schüler inszenieren Deutschlands größtes Wimmelbild Ï SOS-Kinderdörfer machen für Kinderrechte mobil
Kinder haben Rechte – und für die standen sie heute ein: 200 Schüler inszenierten in Düsseldorf Deutschlands größtes Wimmelbild. Bereits im Juni begann das kreative Bildungsprojekt der SOS-Kinderdörfer weltweit, an dem die Kinder unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Wurzeln zwei Wochen lang teilnahmen und dabei spielerisch ihre in den UN Kinderrechts – konventionen festgeschriebenen Rechte auf Bildung, Spiel und Beteiligung kennenlernten und umsetzten.
Sie erkennen sich, wie – ich weiß es nicht, wie sich Hunde erkennen, außm
gleichen Zwinger, geschlagene, gequälte, frei dann, freigebissen, frei, sie
erkennen sich an den Augen, wie Steine nach Regen, an den langsamen
Augen, die nicht gleich hochschaun, erst warten, verharren, den kleinen
Moment zögern, den kleinen Moment, der über alles entscheidet, übers Glück
und übers Leid, das langsame Heben des Kopfes, ein Anheben des Kopfes,
des Nackens, der langsame Blick nach links, hin zum Glück oder zum Leid,
der Versuch, zu erkennen, ein schnelles Abtasten, ein schnelles Suchen, was
echt sei, was falsch ist, der andre weiß, es sind Steine nach Regen, die er
sucht, schon immer sucht, schon lange, das langsame Heben des Kopfes,
den Blick nach links, das gleiche Zeichen, eingebrannt.
Frank Sacco
Anna war knapp acht,
da gab Mutter sie das erste Mal in der Kirche ab.
Sie war ein Kind der Liebe.
Sie bekam nie Hiebe.
Pastor Heuer erzählt ihr die Sintflutgeschichte:
„Anna, das ist eine große Hoffnungsgeschichte,
denn in der großen Wassernot,
erspart Gott Noah den Ertränkungstod.“
Auf dem Nachhauseweg machte Anna an einem Baume halt.
Von zuhaus her kannte sie nichts von solcher Gewalt.
Die nächste Woche der Pastor erzählt,
was unsre Anna noch mehr quält,
wie Lot aus Sodom rannte,
sich umsah und sah, wie seine Familie verbrannte
Auf dem Nachhauseweg machte Anna an einem Baume halt,
von zuhaus her kannte sie nichts von solcher Gewalt.
Sie dachte an das Flammenmeer.
Sie sagte den ganzen Tag nichts mehr.
Die nächste Woche die Mutter wartet,
sie hatte Anna um vier erwartet.
„Trink sein Blut“, hat er gesagt, der Pastor Heuer,
„dann kommst du in den Himmel und nicht ins Feuer.“
Und dann hat der Pastor noch angefangen,
der am Kreuz sei für Annas Sünden ans Kreuz gegangen.
Auf dem Nachhauseweg machte Anna an einem Baume halt.
Als man sie fand, da war sie schon kalt.
Frank Sacco
Ganz Heidelberg auf 130 Quadratmetern: Das können Besucher ab kommender Woche in der Fahrzeugwache der Alten Feuerwache erleben. Von Montag, 11. Juli, bis Freitag, 22. Juli 2016, wird hier das Heidelberger Stadtmodell zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum als Ganzes öffentlich ausgestellt. Die Ausstellung ist montags bis samstags jeweils von 15 bis 20 Uhr geöffnet, sonntags geschlossen, Eintritt frei.
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Fasziniert von der Kunst im öffentlichen Raum, entdeckte DOME Ende 1994 die Sprühdose als Arbeitsmedium und beginnt damit, Wände zu bemalen. In Werken voller Ironie und Tiefgang entführt der Künstler in eine märchenhafte Maskenwelt, die der heutigen menschlichen Gesellschaft einen Spiegel vorhält und voller Anspielungen auf kunst- und kulturgeschichtliche Vorbilder steckt.
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Endlich ist es mal wieder soweit: Die Night of the Kthulhu in der Villa Nachttanz geht in die zweite Runde!
Diesmal als kleine Roadshow. Weil wenn einem bekanntlich was Spaß gemacht hat, soll man es wiederholen!
Wir holen es wieder! Kommet zuhauf – „Harfen und Psalter wacht auf (aber, pardon, das ist ja ne andere Fete). (mehr …)
Der persischsprachige Dichter Sir Muhammad Iqbal (1877-1938), einer der bedeutendsten islamischen Philosophen der Neuzeit, ist sicherlich die herausragendste muslimische Persönlichkeit, die in Heidelberg gewirkt hat:
Er setzte sich intensiv mit der deutschen Sprache und Geisteskultur auseinander und verewigte seine Liebe zu der Stadt in seiner Dichtkunst.
Die Stadt setzte ihm ihrerseits ein Denkmal, in dem sie den zentralen Abschnitt des südlichen Neckar-Ufers „Iqbal-Ufer“ taufte.
Der Sommer ist die hohe Zeit der Fotographie – und Schloss Heidelberg, das Monument, das jedes Jahr von über einer Million Menschen besucht wird, wird millionenfach zum Fotomotiv bei Urlaubern und Ausflüglern. Heute ist Knipsen, Fotos machen oder gar ambitioniert Fotografieren eine populäre Freizeitbeschäftigung. Erfunden wurde die Fotographie aber erst vor gut 150 Jahren – und auch damals schon war Schloss Heidelberg ein beliebtes Motiv. Die ersten Aufnahmen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden mit großem technischem Aufwand und hohem persönlichen Einsatz. Franz Richard, badischer Hofphotograf in jener Zeit, wurde berühmt durch ein Foto, das diese tollkühnen Männer mit ihren schwarzen Kisten bei der Arbeit zeigt – im Heidelberger Schloss. Der Fotograf starb im Jahr 1901, vor genau 115 Jahren.
Das Kulturamt der Stadt Heidelberg zeigt ab 16. Juli im Kurpfälzischen Museum in der Reihe „Retrospektiven“ eine Übersicht über das Werk von Roswitha Josephine Pape.
Pape zählt zu den profilliertesten Künstlerinnen Heidelbergs. Der Mensch steht im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Themenwahl, wobei neben der Malerei die Technik des Holzschnitts und auch die Objektkunst einen großen Rahmen einnehmen. Ihr Blick auf unsere Welt ist stets kritisch, dabei oftmals ironisch (mehr …)
