Stadt und Kultur gehören zusammen wie zwei Seiten einer Medaille. Die Kultur ist immer so gut wie das städtische Leben. Wo kein städtisches Leben pulsiert, kann auch keine interessante Kultur entstehen. Umgekehrt gilt das freilich auch – wie ja schon Immanuel Kant angemerkt hat: „Städtisches Leben ohne Kultur ist blind, Kultur ohne städtisches Leben ist leer“. Eben. Kultur vermittelt Sinn, der allerdings inhaltsleer bliebe, würde er nicht auf den Boden des wirklichen Lebens heruntergeholt. (mehr …)
In Landau entsteht gerade das „Gartenquartier Philosophengarten“ (worüber wir noch gesondert zu schreiben vorhaben). Wir haben uns dort umgeschaut und nicht nur eine (soweit bereits „fertig“) uns begeisternde Architektur zu sehen bekommen, sondern auch (deshalb waren wir heute erst mal dort) das ansprechendes Konzept „Architektur und Kunst“ kennengelernt. Kunst am Bau, wir kennen das und haben Beispiele dafür allerorten; im Landauer Quartier allerdings geht man

Die ehemalige Kommandantur – hier ein Blick in den Ballsaal – wurde in den 1930er-Jahren erbaut und steht unter Denkmalschutz.
Foto: Steffen Diemer
Es ist ein authentischer Ort mit reichhaltiger Geschichte: Die Kommandantur an der Römerstraße in der Südstadt war zunächst eine Offiziersmesse für die dort stationierten Wehrmachtseinheiten, nach dem 2. Weltkrieg arbeiteten in dem Gebäude die höchsten Entscheidungsträger der US-Army in Europa. Die Stadt Heidelberg hat das Ziel, in diesem geschichtsträchtigen Haus ein Zentrum für transatlantische Beziehungen einzurichten. Nun liegen die ersten baulichen Entwürfe vor. Sie werden zunächst im Bezirksbeirat Südstadt am 31. Mai vorgestellt. Im Juli entscheidet dann der Gemeinderat über das weitere Vorgehen.
Mit dem Thema „Manipulation an den Finanzmärkten“ beschäftigt sich die nächste Veranstaltung im Studium Generale, die am 30. Mai 2016 an der Universität Heidelberg stattfindet. Referent ist Prof. Dr. Dr. Helge Peukert von der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt, an der er auf dem Gebiet der Finanz-wissenschaft und der Finanzsoziologie lehrt und forscht. Prof. Peukert wird sich in seinem Vortrag mit Manipulationsvorwürfen gezielter und verdeckter Einflussnahme zu Lasten des Bürgers, beispielsweise durch große Banken oder die Finanzwirtschaft, auseinandersetzen.
Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat am 27. Mai 2016 die Preisträger des DAV-Schülerwettbewerbs 2015/2016 ausgezeichnet. Schüler aller Schularten waren deutschlandweit aufgerufen, sich an dem unter dem Motto „Die Würde des Menschen ist unantastbar – außer im Netz?“ stehenden Wettbewerb zu beteiligen. Ziel des DAV ist es, junge Menschen zu einer Reflexion des eigenen Umgangs mit dem Internet anzuhalten und die Auseinandersetzung mit der Menschenwürde
Interview mit Professor Alwin Krämer, Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Moekulare Hämatologie/Onkologie des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Heidelberg, zu Epidemiologie, Risikofaktoren, Behandlung und Prognose von Leukämien, Lymphomen und Myelom anlässlich des Weltblutkrebstages 2016 am 28.Mai 2016.
Die Schriftstellerin und Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe übernimmt vom 1. bis zum 15. Juni 2016 die Heidelberger Poetikdozentur – ein Projekt der Universität Heidelberg in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg. Im Mittelpunkt des vom Germanistischen Seminar der Ruperto Carola organisierten Programms stehen drei öffentliche Poetikvorlesungen, in denen sich die Autorin mit verschiedenen Aspekten des Erzählens auseinandersetzt, so zum Beispiel auch mit dem Thema Autobiographie. Außerdem wird Felicitas Hoppe in zwei Veranstaltungen aus ihrem literarischen Werk lesen.
Mit den sogenannten Reallaboren hat das Land Baden-Württemberg eine neue Form der Kooperation von Wissenschaft und Gesellschaft ins Leben gerufen. Das an der Universität Heidelberg angesiedelte Reallabor „Urban Office – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ feiert am 2. und 3. Juni 2016 sein einjähriges Bestehen. Die Festveranstaltung soll die Möglichkeit bieten, erste Erfahrungen auszutauschen, Visionen zu diskutieren und weitere Prozesse anzustoßen. In dem Heidelberger Labor arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruperto Carola gemeinsam mit Experten der Stadt und der Internationalen Bauausstellung (IBA) sowie weiteren Partnern aus der Praxis an nachhaltigen Stadtentwicklungsprojekten.