In der Sitzung des Bezirksbeirats Rohrbach am 7. April 2016 hat die Verwaltung den Stand der Planungen zum Standort „Kolbenzeil 7-9“ präsentiert. „Obwohl die Planungen noch nicht abgeschlossen sind, möchten wir bereits zu diesem frühen Zeitpunkt darstellen, wo wir stehen. Die Stadtverwaltung nimmt das Bedürfnis der Menschen vor Ort nach Information sehr ernst“, sagte Bürgermeister Dr. Joachim Gerner. Das Grundstück des ehemaligen Sprachheilkindergartens in Rohrbach ist einer von 14 Standorten in den Heidelberger Stadtteilen, die zusätzlich zu den bereits vorhandenen vier Unterkünften im Pfaffengrund, in Bergheim und in Kirchheim für die Unterbringung von Flüchtlingen entwickelt werden sollen.
Finia hat das teure Musikinstrument ihres Bruders zerstört und läuft von zu Hause weg auf den Bahnhof. Auf der Suche nach einem Ziel für ihre Flucht kommen nun mögliche Ziele zu ihr: Aus den ankommenden Zügen steigen Menschen aus, die die Kultur und Musik ihres Landes mitbringen. Finia wächst sehr an den Begegnungen, so dass sich eine Flucht wegen des kaputten Musikinstruments am Ende erübrigt und Finia ohne Angst nach Hause zurückkehren kann.
Die Geschichten von zehn jüdischen Bürgerinnen und Bürgern, die in der Zeit des Nationalsozialismus aus Heidelberg geflüchtet sind oder deportiert wurden, stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung „Begegnung“ im Foyer des Heidelberger Rathauses.
Die gemeinsam von der Stadt Heidelberg und dem Förderverein Begegnung e.V. initiierte Ausstellung wird am Donnerstag, 14. April 2016, um 18 Uhr eröffnet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner weiß – und reagiert darauf: Stadt und Kultur gehören zusammen wie zwei Seiten einer Medaille. Die Kultur ist immer so gut wie das städtische Leben. Wo kein städtisches Leben pulsiert, kann auch keine interessante Kultur entstehen. Umgekehrt – da sind wir mit ihm, mit uns und mit Immanuel Kant einer Meinung – also, umgekehrt gilt das freilich auch: „Städtisches Leben ohne Kultur ist blind, Kultur ohne städtisches Leben ist leer“. Eben, O-Ton („sapere aude“) Kant; und der Rundschau Motto. „Kultur vermittelt Sinn, der allerdings inhaltsleer bliebe, würde er nicht auf den Boden auch des wirklichen Lebens heruntergeholt“.
Bei der zweisprachigen Geschichtenzeit in der Kinderbücherei am Freitag, 8. April um 16.00 Uhr heißt es wieder: „Heute wird russisch gesprochen!“- Im Mittelpunkt steht die Erzählung „Der Hase und der Fuchs – Заячья избушка“. Zwei Muttersprachlerinnen lesen und erzählen das Buch in Deutsch und Russisch. Die Geschichte wird am Samowar für ab vier Jahren und Erwachsene angeboten. Sprachspiele und kleine Aktionen ergänzen das Angebot. Wer mag, kann das Gehörte anschließend kreativ umsetzen. Die Veranstaltung findet in der Stadtbücherei, Poststraße 15 statt und dauert rund eine halbe Stunde. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Leitlinien sollen 2016 neu konzipiert werden. So hat es der Gemeinderat im Februar beschlossen.
Damit will die Stadt die Grundlage für eine transparente und flexible Kulturförderung in Heidelberg erarbeiten und ihr Profil als Kulturstadt weiter ausbilden. Zum Auftakt lädt die Stadt Heidelberg alle interessierten Bürger zum 1. Kulturgespräch am Donnerstag, 21. April 2016, um 18.30 Uhr, in den Spiegelsaal des Prinz Carl, Kornmarkt 1, ein.
Das Projekt „Stadt an den Fluss“ ist Thema im nächsten Bau- und Umweltausschuss am 5. April sowie im Gemeinderat am 28. April 2016.
Damit Heidelberg künftig noch stärker als Stadt am Neckar erlebt werden kann, soll die Projektidee nicht nur entlang der Altstadt, sondern entlang des gesamten Neckars von Schlierbach bis Wieblingen weiterverfolgt werden. Das Planungsziel „Stadt an den Fluss“ ist Bestandteil des aktuellen Doppelhaushalts.

Der Islam macht sich gerade auf, in einigen Ländern die zweite Religion Europas zu werden. Daraus bezieht er das Recht zur freien Religionsausübung, auf angemessene Gebetsstätten und unseren ganzen Respekt. Und zwar unter der Bedingung, dass er selbst die republikanischen und laizistischen Regeln beachtet, keinen anderen Religionen verweigerten extraterritorialen Status für sich beansprucht, und keine Sonderrechte und Ausnahmen bei Schwimmen und Sport für Frauen und Geschlechtertrennung im Unterricht oder andere Vorrechte fordert.
Der April macht was er will. Mindestens so abwechslungsreich wie Aprilwetter, aber viel erfreulicherer ist der Spielplan des Theaters der Stadt Heidelberg in diesem Monat. Der Frühlingsbeginn bietet Ihnen gleich fünf Premieren und ein Festival. Da ist für jeden etwas dabei. Und wer sich noch nicht sicher ist, welche Veranstaltung er am liebsten beim HEIDELBERGER STÜCKEMARKT besuchen möchte, dem empfehlen wir einfach den Festivalpass – der lohnt sich je nach Platzkategorie schon ab vier Vorstellungsbesuchen und ist für alle Veranstaltungen im Rahmen des Festivals gültig. Wer darüber hinaus immer noch nicht genug hat, der kann beim Rahmenprogramm noch mehr Theaterluft schnuppern. Also, starten Sie in den Theater-Frühling: Abwechslung tut gut!