Ob, und wenn ja warum, die FDP in der Republik, im Land und hier in HD in einer Krise steckt, wollen wir an dieser Stelle weder beurteilen, noch kommentieren. Dieweil aber wir Rundschauler der Meinung sind, dass diese liberale Partei (wiewohl auch nicht gerade immer – aber welche Partei hätte diesem Anspruch je gerecht werden können) so nötig ist, wie es wirklich liberale Politiker nun mal sind. In guter Hoffnung diese Meldung:

Am vergangenen Montag, dem 13. April 2014, fand im Hotel zum Ritter die Jahreshauptversammlung der FDP Heidelberg statt. Sebastian Romainczyk wurde als Kreisvorsitzender im Amt bestätigt. Sein neues Team bietet eine gute Mischung. Der Fokus liegt nun auf der kommenden Landtagswahl.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt des Abends war die Neuwahl des Kreisvorstands. Sebastian Romainczyk stellte sich erneut der Wahl und wurde mit 88% als Kreisvorsitzender wiedergewählt. Erster Stellvertreter ist erneut der Unternehmer und Stadtrat, Karl Breer. Als zweiter Stellvertreter wurde Hannes Wendling, Vorsitzender des Arbeitskreises Kommunales der FDP Heidelberg, wiedergewählt. Ebenso wiedergewählt wurde der langjährige Schatzmeister Tobias Weisbrod. Als Beisitzer sind erneut Margret Hommelhoff, Dr. Karl-Heinz-Sundmacher, Dennis Steininger, Katharina Sowa und Till Knobloch Mitglieder des Vorstands. Neu in den Vorstand hinein gewählt wurden Prof. Dr. Dietrich Götze und die Studiendirektorin Hannelore Beust.

Vordere Reihe von l. Karl Breer, Hannelore Beust, Katharina Sowa, Tobias Weisbrod, Dr. Karl-Heinz Sundmacher, Victoria Dehnert (Geschäftsführerin) Hintere Reihe von l.- Prof. Dr. Dietrich Götze, Margret Hommelhoff, Sebastian Romainczyk, Dennis Steininger, Hannes Wendling

Vordere Reihe von l. Karl Breer, Hannelore Beust, Katharina Sowa, Tobias Weisbrod, Dr. Karl-Heinz Sundmacher, Victoria Dehnert (Geschäftsführerin)
Hintere Reihe von l.- Prof. Dr. Dietrich Götze, Margret Hommelhoff, Sebastian Romainczyk, Dennis Steininger, Hannes Wendling

„Das neu gewählte Team ist eine gute Mischung. Die neu hinzugekommenen Vorstandsmitglieder werden das bisherige Team bereichern. Unser Fokus liegt jetzt auf der bevorstehenden Landtagswahl im Jahr 2016. Wir haben aber auch die Bundestagswahl 2017 fest im Blick. Der frische Wind für die FDP bundesweit tut gut und motiviert. Auch hier in Heidelberg ist er deutlich zu spüren. Wir wollen jetzt gemeinsam für gute Ergebnisse kämpfen und die Menschen wieder von den Freien Demokraten überzeugen“, so der wiedergewählte Kreisvorsitzende Sebastian Romainczyk.

Romainczyk analysierte das zurückliegende Wahljahr 2014. Bei der Kommunalwahl erreichte die FDP in Heidelberg ein Ergebnis über dem Landesschnitt. Bei der Europawahl lag sie sowohl über dem Landes- als auch dem Bundesschnitt. Das zeigt, dass liberale Themen in Heidelberg weiterhin gefragt sind. Ein Erfolg ist vor allem, dass die Partei mit zwei Stadträten wieder im Gemeinderat vertreten ist.
Dazu Romainczyk: „Wir danken unseren vielen Kandidaten und Ehrenamtlichen für das Engagement sowie das Erreichte im letzten Jahr. Es ist ein Grundstein für die kommenden Jahre. Wir haben die Zeit zwischen den Wahlen genutzt und die Weichen für die Zukunft gestellt. Außerdem haben unsere FDP Stadträte unter anderem in den Haushaltverhandlungen mit wirtschaftlichem Sachverstand einige Akzente gesetzt. Wir wollen als FDP im kommenden Jahr vermehrt auf verkehrspolitische Themen setzen.“

Romainczyk stimmte seine Mitglieder zudem auf die Herausforderungen der Zukunft ein. Die wichtigste Wahl steht den Freien Demokraten im März 2016 bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg bevor. Sie ist ein entscheidender Wegweiser für die Bundestagswahl 2017. Der neue und frische Auftritt der Bundespartei hat überzeugt. Hamburg hat im Februar die Richtung vorgegeben. Das soll nun auch in Baden-Württemberg umgesetzt werden.

In Heidelberg möchte Romainczyk den Fokus auf die Kommunalpolitik legen. Insbesondere Verkehrsfragen möchten die Freien Demokraten angehen. Soweit die Pressemeldung der FDP. Wir, wir meinen. dass da die FDPler einiges zu tun haben: „Wir, obgleich gegen den Tunnel“, sagen nämlich die Grünen nebst ihren Vasallen, „sind ja“ – sagen sie – „auch für die Stadt am Fluss“. „Man könne ja“ – auf unsere Nachfrage, wie das denn aussehen solle: „die Straße den Sommer über sperren“. Dass eine Bundesstraße nicht gesperrt werden  k a n n – das wissen diese Strategen natürlich mehr als ganz genau. Darauf hingewiesen: Man könne „den Berufsverkehr aus dem Odenwald und dem Neckartal ja über Gaiberg umleiten.“ Ich nenne das ein widerwärtiges Verhalten und verlogen! Oder aber deren Forderung Tempo 30 in der Sophienstraße am Bismarckplatz wegen … auch das will ich jetzt erst mal  nicht weiter ausführen, aber da wird genauso gelogen, wie sonst oft genug. Wir werden uns künftig so deftig wie nötig einmischen. Versprochen:

Jürgen Gottschling

Apr. 2015 | Heidelberg, Allgemein, Junge Rundschau | Kommentieren