In der noch bis zum 14. Februar 2010 zu sehenden Ausstellung „Übermorgenkünstler“ widmet sich der Heidelberger Kunstverein der kommenden Künstlergeneration. Da Heidelberg keine Akademie für Bildende Kunst hat, leben hier weniger junge Künstler als in anderen deutschen Städten, die über solche Bildungseinrichtungen verfügen. Daraus resultiert, dass eine junge kreative Szene, die im Umfeld einer solchen Institution entsteht, in Heidelberg fehlt. In einem Umkreis von gut 100 Kilometern gibt es aber einige der besten deutschen Akademien für Bildende Kunst. Der Heidelberger Kunstverein hat
nun in diesem Sommer die Studierenden aller staatlich anerkannten Ausbildungsstätten für Künstler in diesem Radius aufgefordert, sich mit einer konkreten Arbeit für die Ausstellung „Übermorgenkünster“ zu bewerben. Aus insgesamt 264 eingegangenen Bewerbungen wählte eine Jury, bestehend aus Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim, Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Ludwig-Hack-Museums Ludwigshafen und Johan Holten, Direktor des Heidelberger Kunstvereins, 26 Beiträge aus.
Elisabeth Becker | Daniel Beerstecher | Ulrike Buck | Solange Cailliez | Micha Dengler | Kerstin Dollhopf | Lena Henke | Martin Flemming | J.A.K.: Jang-Young Jung, Andreas Geisselhardt, Kestutis Svirmelis | Normann Christopher Kaiser | Florian Klette | Viola Läufer | Christoph Poetsch | Tom Przondzion | Salla Rautiainen | Anahita Razmi | Marco Schmitt | Mirko Schwartz | Paula Sippel | Anna Stiller | Anna Maria Tekampe | Anna-Lisa Theisen | Julien Viala | Jasmin Werner | Naneci Yurdagül | Phillip Zach
Die ausstellenden Künstler sind Studierende der Hochschulen und Akademien: HfBK Städelschule Frankfurt, AdBK und HfG Karlsruhe, Akademie für Bildende Künste Mainz und SABK Stuttgart.