Uns erreicht folgende Mitteilung von den Bahnbetriebswerkern, die wir gerne weitergeben:

Wir vom Verein Bahnbetriebswerk veranstalten jetzt am Samstag eine Kunstausstellung am Anatomiegarten (Hauptstraße/Brunnengasse) vor der Bunsenstatue, so zwischen 12 und acht.

Die zweite „Erhebung“-Ausstellung findet am 17. Oktober ab 12 Uhr vor dem psychologischen Institut an der Bunsenstatue statt.
Äxel (myspace.com/strassenkinderherz) spielt zum Tanz auf und vielleicht wird noch ein anderer Künstler die Ausstellung musikalisch untermalen.
Wir erwarten euch sehnsüchtig!

Was wir wollen: Räume für junge Kultur

In Heidelberg besteht enormes Potential. Bands könnte es zuhauf geben, doch Proberäume und Auftrittsmöglichkeiten für neue Musiker sind rar. Wir möchten im Bahnbetriebswerk Proberäume und eine Halle in der zu humanen Preisen auch unbekannte Bands spielen können.

Kunst

Ausstellungen kann man in dieser Gegend nur in etablierten Kulturhäusern oder auf der Straße betrachten. Als junger Künstler ist es fast unmöglich die eigenen Werke einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Diese Lücke möchten wir schließen! Wir haben genug vom Etablierten Gemäldemief und überhöhten Eintrittspreisen!

Theater

Viele Laientheatergruppen und Schüler- oder Studententheater haben Probleme Proberäume zu finden und unabhängig sich (auch ohne Anleitung) auszuprobieren.

Transparent und unkommerziell

Wir wollen, dass die Organisationsstruktur des Bahnbetriebswerks offen ist und das Zentrum vor allem durch Ehrenamt getragen wird. Wir möchten anderen die Möglichkeit geben Erfahrungen in diesem Gebiet zu sammeln. Etablierte, professionelle Kultuhäuser, die aus Kunst ein Geschäft machen gibt es schon zur Genüge. Wir möchten nicht, dass Kultur dem Profitstreben zum Opfer fällt.

Politische Gruppen

Ein wichtiger Bestandteil der politischen Landschaft in Heidelberg sind studentische Gruppen, Schülergruppen, NGOs und Parteijugendgruppen. Wir möchten den Dialog, politische Arbeit und Einmischung von unserer Seite ermöglichen!

Wie erreichen wir das?

Der Jugendgemeinderat führt seit etwa einem Jahr Gespräche mit Stadtverwaltung, Fraktionen und Parteien im Gemeinderat. Der Kostenumfang des Projekts inklusive Ankauf und Renovierung des baufälligen Gebäudes, soll durch die Stadt gedeckt werden. Wir stehen dafür ein, dass unser Konzept, an dem zur Zeit noch gearbeitet wird, von der Stadt angenommen wird. Mit Etablierten Trägern im Bahnbetriebswerk lässt sich nichts anderes als Expansion schon bestehender Häuser erreichen.

Ein frischer Wind soll durch Heidelberg wehen und die verrosteten Kulturbetriebe kräftig aufrütteln!

Schluss mit Stillstand, lasst uns das Bahnbetriebswerk nach unseren Vorstellungen gestalten!

Okt. 2009 | Heidelberg, Allgemein, Junge Rundschau | Kommentieren