Derzeit wird viel geredet über einen gewaltpredigenden Propheten Namens Mohammed. Fassen wir uns mal an die eigene Nase:
„Wo zwei drei zusammen sind, bin ich mitten unter Euch“ – Entzweiungen um Jesu willen.
Matthäus 10, 33 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. 36 Und des Menschen Feinde werden
seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. 39 Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.
Das fünfte Buch Mose (Deuteronomion)
Kapitel 13
Strafe für falsche Propheten und Verführer zum Götzendienst
1 Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. aber ihr sollt nichts dazutun und nichts davontun. 2 Wenn ein Prophet oder Träumer unter euch aufsteht und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt 3 und das Zeichen oder Wunder trifft ein, von dem er dir gesagt hat, und er spricht: Laß uns andern Göttern folgen, die ihr nicht kennt, und ihnen dienen, 4 so sollst du nicht gehorchen den Worten eines solchen Propheten oder Träumers; denn der HERR, euer Gott, bversucht euch, um zu erfahren, ob ihr ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebhabt. 5 Dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr folgen und ihn fürchten und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhangen. 6 Der Prophet aber oder der Träumer soll sterben, weil er euch gelehrt hat, abzufallen von dem HERRN, eurem Gott, der euch aus Ägyptenland geführt und dich aus der Knechtschaft erlöst hat, und weil er dich von dem Wege abbringen wollte, auf dem du wandeln sollst, wie der HERR, dein Gott, geboten hat -, auf daß du ddas Böse aus deiner Mitte wegtust.
7 Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Laß uns hingehen und andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter, 8 von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nah oder fern, von einem Ende der Erde bis ans andere, 9 so willige nicht ein und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge ihn nicht schonen, und du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld nicht verheimlichen, 10 sondern sollst ihn zum Tode bringen. aDeine Hand soll die erste wider ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks. 11 Man soll ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich abbringen wollen von dem HERRN, deinem Gott, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat, 12 auf daß ganz Israel aufhorche und sich fürchte und man nicht mehr solch Böses tue unter euch.
13 Wenn du von irgendeiner Stadt, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, darin zu wohnen, sagen hörst: 14 Es sind etliche heillose Leute aufgetreten aus deiner Mitte und haben die Bürger ihrer Stadt verführt und gesagt: Laßt uns hingehen und andern Göttern dienen, die ihr nicht kennt, 15 so sollst du gründlich suchen, forschen und fragen. Und wenn sich findet, daß es gewiß ist, daß solch ein Greuel unter euch geschehen ist, 16 so sollst du die Bürger dieser Stadt erschlagen mit der Schärfe des Schwerts und an ihr den Bann vollstrecken, an allem, was darin ist, auch an ihrem Vieh, mit der Schärfe des Schwerts. a 17 Und alles, was in ihr erbeutet wird, sollst du sammeln mitten auf dem Marktplatz und mit Feuer verbrennen die Stadt und alle ihre Beute als ein Ganzopfer für den HERRN, deinen Gott, daß sie in Trümmern liege für immer und nie wieder aufgebaut werde. 18 Und blaß nichts von dem, was dem Bann verfallen ist, an deiner Hand kleben, auf daß der HERR von seinem grimmigen Zorn abgewendet werde und gebe dir Barmherzigkeit und erbarme sich deiner und mehre dich, wie er deinen Vätern geschworen hat, 19 wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebiete, daß du tust, was recht ist vor den Augen des HERRN, deines Gottes.
Lukasevangelium – Von Nachfolge und Selbstverleugnun
25 Es ging aber eine große Menge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: 26 Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein. 27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.
Und so weiter, die Bibel ist voll von solch verquerem – verharmlosen wirs mal – Unsinn. got
16.Okt..2006, 21:18
„Selbstkritik hat viel für sich –
Gesetzt den Fall, ich tadle mich,
so hab ich erstens den Gewinn,
dass ich so hübsch bescheiden bin…“
(W. Busch)
Nur wissen „wahre“ Christen, dass es Unfug ist, die Bibel des alten Testaments nach Christus noch unverändert verstehen zu wollen.
Das Neue am Neuen nicht erkannt zu haben lässt sich den Alten Neuen Kirchengründern nicht vorwerfen. Aber es verschleiert zu haben ist Ihre Schuld.
Jesus bedeutet Revolution und Aufklärung. Und das Schwert, von dem er spricht, ist das des Verstandes und des Herzens, das zwischen Wahrheit und Irrtum unterscheidet, und deren Macht höher stellt als die der Patriarchen.
Natürlich wird es den Menschen von den Eltern und auch von den Herrschern trennen, wenn das eigene Urteil regiert. Dieses Schwert ist keines, das wir zu fürchten haben.
Unsere heutigen Gegner sind alle, die sich der Aufklärung des Einzelnen entgegenstellen, die uns ins Mittelalter zurückführen wollen, in die Unmündigkeit neuer Vorkriegszeiten.
Dazu gehört der Islam wie auch die vorchristliche Religion, das Judentum.
26.Nov..2006, 17:07
Gewalt befürwortende Jesusworte
Jesu Tempelreinigung in Joh 2,13-22 zeugt davon, dass auch Jesus nicht immun gegenüber gewalttätigen Tendenzen ist: als er die Händler den Tempel in Jerusalem als Marktplatz missbrauchen sieht, stürzte er ihre Stände und Tische um und trieb sie alle mit einer selbstgemachten „Geißel aus Stricken“ hinaus.
Neben Jesu Tempelreinigung zeigen allerdings auch einige weitere Stellen im NT, dass Jesus nicht nur Gewaltfreiheit predigte. Das Drohen mit Gewalt und Folter ist nach heutigem ethischen Empfinden auch Gewalt, also auch Jesu Höllendrohungen. Etwa 20 Mal droht Jesus im NT mit der Hölle:
– direkt: Mt 5,22.29.30 (Bergpredigt!); 10,28; 11,23 (Lk 10,15); 18,9 (Mk 9,43.45.47); 23,15.33; – indirekt: Lk 8,31; 16,23ff; – umschrieben durch (äußerste) Finsternis, da wird sein Heulen und Zähneklappern: Mt 8,12; 22,13, Verdammnis: Mt 12,37; Mk 16,16; Joh 3,18, Feuerofen/ewiges Feuer/ewige Strafe: Mt 13,30.41f.49f; 18,8; 25,41.46; Joh 15,6.
In einigen Jesusworten kommen darüber hinaus gewalttätige Tendenzen Jesu deutlich zum Ausdruck. Falsche Propheten vergleicht er mit einem faulen Baum, der nicht gute Früchte bringt und sagt: „Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“(Mt 7,19) Denen, die nicht auf ihn hören, droht er schlimmeres Ergehen als Sodom und Gomorra an.(Mt 10,14f) In einem Gleichnis vergleicht er sich mit einem Herrn, der einen bösen Knecht „in Stücke hauen (lassen) wird“ und sagt, ein ungehorsamer Knecht werde „viel Schläge erleiden müssen“ (Lk 12,46f). In einem anderen Gleichnis vergleicht er sich mit einem König, der seine Feinde niedermachen (Lutherbibel: „erwürgen“) lassen will (Lk 19,27) und in einem weiteren mit dem Herrn eines Weinbergs, der die bösen Weingärtner umbringen wird (Mk 12,9).
In Lk 13, 1-5 droht Jesus mit Vernichtung denen, die nicht Buße tun und er wünscht den zu ersäufen, der ein gläubiges Kind zum Abfall verführt (Mt 18,6; Mk 9,42; Lk 17,2). Selbst das Mosegesetz, das die Todesstrafe für ungeratene Söhne, Ehebrecher, Homosexuelle und Gotteslästerer vorschreibt, will er laut Mt 5,17ff (Mt 23,2f; Lk 16,17) bis auf den kleinsten Buchstaben erfüllen. (s.a. Hebr 10,28) Schließlich droht Jesus, dass es bei seinem Kommen wie bei der Sintflut oder noch schlimmer sein wird (Mt 24, 37.40; Mk 13,19).
Solche Jesusworte zeigen, dass Jesus nicht nur zu einem geringen Teil noch von dem gewaltsamen Vergeltungs- und Gehorsamkeitsdenken seiner Zeit geprägt war. Dagegen und damit unvereinbar stehen die Bibelstellen, in denen Jesus zur Nächstenliebe und zur Einhaltung der Goldenen Regel auffordert.
Es drängt sich die Frage auf, wie Nächstenliebe, Goldene Regel und damit Gewaltüberwindung überhaupt entscheidend positive Wirkung durch Christen gewinnen sollen, solange diese sich nicht von den hier genannten Gewalt befürwortenden Bibelstellen distanzieren und „die“ Bibel samt dieser Stellen als Gottes Wort verstehen. Hannes Müller 11/06
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Lit.: Hannes Müller, Wurzeln der Gewalt in Bibel und Christentum. Mit e. Seitenblick auf Wurz. d. Gewalt im Koran u. im tib. Buddhismus, Berlin 2003, ISBN 3000116230, 5 €. Bezug: Hannes Müller, PF 210445, 10504 Berlin
17.Juni.2012, 13:12
[…] […]
26.Apr..2016, 16:43
Jesus als Sohn Gottes war frei von aller Sünde.
„Denn [so viel] der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ (Jes. 55,9)
Nur weil wir Sein Handeln nicht verstehen, haben wir kein Recht, es zu verurteilen.
Meine Aussage richtet sich nicht an jene, die Jesus nicht als Sohn Gottes sehen oder dessen Existenz gänzlich anzweifeln. Aber egal wie man zu dem Thema steht, sollte man NIE Texte aus dem Zusammenhang reißen. Sowohl die Bibel als auch den Koran versteht man nicht durch einzelne, zusammenhanglose Sätze.
12.Nov..2017, 19:46
Wann endlich wachen die Menschen auf und erkennen, dass die meisten Religionen Täuschungen sind. Das vielen Religionen innewohnende Gewaltpotential wird wohl von keinem klaren Denker abgestritten. Wir Deutschen können glücklich sein, einen
I. Kant gehabt zu haben.